Blake Snow gibt Tipps, was Game-GestalterInnen berücksichtigen sollten, um die Usability der Spiele zu erhöhen. Die Form als 10 Punkte Liste in der Business Week Online Ausgabe vom 12. Oktober 2007 ist offenbar unvermeidbar. Doch alle, die bereits am Design interaktiver Services und Produkte mitgearbeitet haben, wissen, dass sich die eigene Sicht auf das Projekt oft nicht mit den Erwartungen der BenutzerInnen deckt. Ein Crosscheck mit solchen Listen ist daher hilfreich, um die Qualität zu erhöhen. Die Tipps für die Spiel-Usability lassen sich außerdem gut auf Applikationen im Web übertragen. So ist Tipp 1, das sichtbare automatische Speichern, auch bei WordPress oder Gmail ein beruhigender Effekt für die Online-Schreiberin. Der Verweis in Tipp 6 auf die freiwillige Selbsbeschränkung bei der Funktionsbelegung von Game-Controllern kann genauso auf Keyboards und Maustasten ausgeweitet werden. Blakes Prinzip ist denn auch die konsequente Umsetzung von Steve Krugs Buch Don’t Make Me Think!. Zwar hat jedes Medienformat seine Gestaltungsprinzipien, doch egal ob Game oder Website, je einfacher und direkter der Weg zum Ziel, desto besser.


Geschrieben von am 12. Oktober 2007 | abgelegt unter experten, usability