re:publica: Tag zwei und drei

bunte Wand re:publicaBerlin, Freitag 4. Mai. Die Sonne scheint, die Frisur sitzt, das W-Lan aber leider immer noch nicht so recht. Tag zwei der re:publica ging spielerisch zu Ende und an Tag drei hörten wir unter anderem worauf man bei Online-Kampagnen achten muss. Berlin ist schön. Einfach hier zu bleiben ist durchaus eine Überlegung wert.

Ein bisschen Spaß muss sein

Highlights am späten Nachmittag des zweiten Tages waren definitiv zwei eher spielerische Sessions. Denn, Ernst beiseite, Social Media darf und soll vor allem auch Spaß machen. Beim Webvideopreis Fail-Award wurden die schlechtesten Online-Videos präsentiert. Das „Siegervideo“ wurde mittels Lautstärke der Buh-Rufe ermittelt. Persönlicher Favorit war hierbei auf jeden Fall „Der Jungbauernhofrap“. Gewonnen hat schließlich das Video eines deutschen Automobilherstellers mit seiner Suche nach einer Praktikantin oder einem Praktikanten.

WebvideofailsAbschluss von Tag zwei der re:publica bildete ein Google-Quiz. Eine der kniffligen Aufgaben lautete: Finde einen Begriff der mit der Silbe ‚re‘ beginnt und mit ‚bar‘ endet. Das kreierte Wort muss möglichst wenige, mindestens aber einen Treffer bei einer Google-Suche ergeben. Natürlich ohne Verwendung des Internets. (Wie denn auch ohne W-Lan?). Das Team „OESI“ knackte bei der oben genannten Aufgabe mit „rekonvaleszierbar“ den Jackpot: Der Begriff lieferte genau einen Treffer. Mit diesem Artikel sind es wohl schon zwei 🙂 Boah, waren wir stolz auf uns. #Schulterklopf

Crowdfunding und NGO – No-Gos

Acht Punkte, die beim Onlinecampaigngn zu beachten sindIst Crowdfunding die Zukunft? Und braucht es eine allgemeine (europäische) Plattform, oder lieber doch viele kleinere Nischenplattformen? Diese und andere Fragen beschäftigten die TeilnehmerInnen auf Stage drei am Vormittag. In der Session „Online-Kampagnen für NGOs – Eine Fehlersuche“ wurde Mittags anhand von acht „typischen“ Fehlern analysiert, was NGOs bei Mobilisierungskampagnen besser machen können. Die wesentlichen Ableitungen: Ein formuliertes Ziel haben, die Zielgruppe kennen und sie über die richtigen Kanäle ansprechen. Online und Offline möglichst verbinden und Anknüpfungspunkte für die Zeit nach der Kampagne in petto haben.

Bye, Bye Berlin

Ja, und jetzt ist sie zu Ende, die re:publica. Hierbleiben war zwar eine Option, aber: Zu Hause ist’s halt doch am schönsten (und da gibt’s auch W-Lan).  Die Netzwelt und Berlin können aber noch nicht so ganz aufatmen. Der Buzz um die re:publica war immens. Und die Berlin Web-Week ist noch in vollem Gange. Gleich auf die re:publica folgt am 8. und 9. Mai die NEXT. Erst danach kehrt vermutlich wieder ein bisschen mehr Ruhe ein. Spätestens im nächsten Jahr geht’s dann aber wieder ordentlich rund. Und datenwerk ist auf jeden Fall wieder dabei.

__

PS: Ingrid Gogl hat auch über den Tag eins berichtet sowie die Taschen der Nerds auf der re:publica unter die Lupe genommen.

Das könnte Dich auch interessieren …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.