Gastbeitrag: MIT KIND – re:publica in Berlin

Daniela ist 2-fache Mutter und bloggt seit 2012 auf diekleinebotin.at über das Leben als Familie, Tipps für unterwegs, wissenschaftliche Beiträge, DIY-Anleitungen und Rezepte. Für den datenwerk-Blog hat Daniela nun einen Gastbeitrag über ihre Erfahrungen auf der Online Konferenz aus der Sicht einer Mama-Bloggerin verfasst.


diekleineBotinIch lebe mit Kindern, reise mit Kindern und bin dann und wann auch mit Kind(ern) beruflich unterwegs: meine kleine Tochter hat mich auf die Re:publica nach Berlin begleitet. Das Reisen an sich ist ja schon recht aufwändig, wenn man allein mit Kleinkind unterwegs ist, Organisation und Equipment ist so maßgeblich am „Erfolg“ beteiligt. Ich habe immer einen Rucksack als Gepäck, sowie einen Buggy und ein Tragetuch dabei. Weil: alles einseitig zu schleppen macht schlechte Stimmung und Rückenschmerzen.
Gewohnt haben wir komfortabel: AirBnB ist mit Kind auf jeden Fall gegenüber einem Hotel zu bevorzugen, eine Küche und viel Spielfläche zu haben ist toll.

Unterwegs in Berlin und auf der #rpTEN

Viele Wege haben wir in Berlin mit der U-Bahn zurückgelegt. Wir sind aber auch einige Strecken mit dem Taxi gefahren, ich finde unnötige Anstrengungen sind so gut zu vermeiden, besonders abends.
Die Re:publica bzw die Location „Station Berlin“ war angenehm und selbstverständlich barrierefrei. Von dezidierter kinder- bzw. familienfreundlichkeit möchte ich nicht sprechen, aber immerhin haben sich auch einige Eltern mit Kids ausser mir hierher verirrt.

IMG_0046Im Gebäude gab es eine sehr nett eingerichtete Kinder- und Spielzone. Zwischen gestapelten Kisten als Sitzgelegenheit war eine Matte mit schönen und unterschiedlichen Spielsachen hergerichtet: kinetischer Sand und ein Bällebad, Bücher, Stifte und Malblöcke, Duplo und Playmobil waren die Attraktionen. Kinder von 1 bis 5 Jahren konnten sich hier schon so lange beschäftigen, bis für Mama und Papa die nächste Session begann oder zumindest der Akku vom Smartphone geladen war ;)! Apropos Akku-laden: viele Steckdosen gab es auch im Kinderbereich und ab dem zweiten Tag waren diese dann auch mit breitem Klebeband abgedeckt und somit vor kleinen Fingern sicher! Wir hatten auch Glück mit dem Wetter, was meine Tochter besonders gefreut hat, denn im Außenbereich gab es Sand.

Die Sessions waren leider oft in kleinen Räumen, die schon 40 Minuten vor Beginn überfüllt waren, so war eine Teilnahme mit schlafendem Kind im Kinderwagen nicht bei allen Vorträgen möglich, die ich gern sehen wollte. Nur teilweise war der Einlass geregelt, auch auf den Kinderwagen wurde nicht Rücksicht genommen. Der Auftritt von Heahter Armstrong (Mummybloggerin aus US) wurde auf der Stage1 gottseidank aufgezeichnet. Wir haben aber die Zeit gut genutzt und im Hof viele nette Leute getroffen. Es ist faszinierend, die Gesichter hinter den Online-Accounts kennenzulernen und ich habe mich sehr gefreut, die Österreich-Community hier zu treffen. Es gab ja nicht nur den eigenen Hashtag #rpTENat sondern eine geniale Session über unseren Dialekt.

Kulinarisch war man mit Kind auch gut bedient: es gab Brezeln (alltime-Favorite), Gemüse-Pommes und Bio-Limonaden. Am Coffe-To-Go-Stand bekam meine Kleine auch immer gratis Milchschaum!

Wir waren insgesamt 5 Tage in Berlin, hier noch ein weiterer Bericht auf meinem Blog.

Anstrengend war es, aber ich möchte die Tage nicht missen, großen Dank an meine kleine Tochter, sie war eine großartige Begleitung!

 

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