ars electronica – Goodbye Privacy?

Massage meDie Ars Electronica stellte sich der Debatte um die „Aufgabe“ von Privatheit im Internet. „Cyberart“ ist eine Kunstform, die immer wieder soziale Folgen thematisiert. Nicht zuletzt gibt es mit dem Prix für Communities sogar eine Auszeichnung für gelungene Anwendungen von Social Software. Grund genug, um als datenwerk sich die Beiträge genauer anzusehen.

Ina Zwerger und Armin Medosch haben in einem sehr guten Symposium, Personen zu Wort kommen lassen, die Vor- und Nachteile, und Gegebenheiten von uns und unseren Daten im Internet ausgelotet haben. Es wurde die künstlerische Auseinandersetzung durch Widerstand und Aufmerksamkeit erzeugen besprochen, mit Jaxtr und vimeo kommerzielle Applikationen vorgestellt und die soziologischen Auswirkungen der Kooperation mit Social Software und den Möglichkeiten der Überwachung gegenübergestellt. Nicht gerade wenig Verantwortung, der wir uns als Anbieter von Social Software stellen müssen.

Bei den Ausstellungen haben mich die Arbeiten des campus 2.0 am meisten beeindruckt. Die meisten Exponate von Studierenden unterschiedlicher Universitäten bestachen durch einfache Interfaces und einer Erweiterung von Alltagsgegenständen mit Informationsverarbeitung. An anderen Austellungsorten in Linz — wenn nicht heuer, wann dann — gab es jede Menge Verweise an Second Life. Mir gefällt das First Life aber immer noch besser.

Wolfgang Zeglovits

Wolfgang Zeglovits

Wolfgang beschäftigt sich intensiv mit neuen Erkenntnissen rund um Innovationsforschung, Usability und Social Media. Seine langjährige Erfahrung und sein Know-how bringt er in die Konzeption für Webprojekte ein. Dabei sind ihm Innovationsmanagement und die Erkenntnisse aus der Marktforschung wichtig.

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