Wie Videos viral werden: 7 goldene Regeln

Teilt Fotos auf Facebook! Das sagen alle Profis und BeraterInnen. A picture tells a thousand words – und ist sinnlich ansprechender. Sinnlich noch ansprechender sind nur noch Videos. Die kann man nämlich sehen und hören. WerberInnen wollen mit Videos im Idealfall einen Buzz erzeugen, dazu muss ein Video viral werden, also sich über ein immer weiter verzweigtes Netz von Menschen übers Internet verteilen. Andrea Febbraio, einer der CEOs von ebuzzing, hat die sieben goldenen Regeln für ein Video vorgestellt, damit es viral wird.

Drei Faktoren machen zunächst aus, ob ein Video im Internet angeklickt wird:

  1. Wer hat mir das Video geschickt bzw. es auf Facebook oder Twitter geteilt?
  2. Ist der first frame thumbnail, also das Standbild, ansprechend und wirft Fragen auf?
  3. Wie viele Views hat ein Video bereits?

Um optimale Rahmenbedingungen für die Beantwortung dieser drei Fragen zu garantieren, hat ebuzzing sieben goldene Regeln für die Videoproduktion aufgestellt:

#1: tell a good story

#2: start with a big bang – alle Studien zeigen: wer länger als 10 Sekunden bleibt, schaut das ganze Video an

#3: emotional rollercoaster – mach die SeherInnen traurig, glücklich, ängstlich, überrascht

#4: throw in a surprise – aber nicht schocken, niemand will seine FreundInnen erschrecken

#5 the tastemakers – lass jemand Bekannten vorkommen, das garantiert Aufmerksamkeit

#6: first 48 hours are crucial – youtube-Algorithmus reiht „Popular Videos“ nach Video-Ansichten in den ersten 48 Stunden

#7 mine is bigger – potenzielle VerbreiterInnen müssen davon profitieren, dass sie Videos teilen. Also soziales Ansehen gewinnen, als kreativ, aufmerksam oder klug wahrgenommen werden

Andrea Febbraio zeigt zwei Beispiele für exzellent nach den 7 Regeln gescriptete Videos: Einmal die sehr lustige Rocker-Video hier:  und einmal dieses hier, 37 Millionen Mal geklickt.

Und nein: wie man aus Hydranten trinkt, ohne zu ertrinken, hab ich gestern nicht mehr gelernt. Aber dazu komm ich noch.

 

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