Is this the real life? Die „Leute aus dem Internet“ sind dann mal wieder weg.

Verabschiedung auf der re:publica 2013

Verabschiedung auf der re:publica 2013

Langsam wird es ruhiger in Berlin und auch die Twitter-Timeline erholt sich vom Hashtag #rp13. Die re:publica ist vorbei und es wird Zeit nochmal Resumee zu ziehen und Highlights hervorzuheben. Allein über 78.000 Tweets hat der Opinion Tracker gezählt. Die vielen Gespräche mit den „Leuten aus dem Internet“ kann man dabei gar nicht zählen.

1,7 Terrabyte. 13,000 Flaschen Bier und 6,000 Flaschen Club Mate

Das präsentieren die VeranstalterInnen bei der Verabschiedung. Das WLAN hat in diesem Jahr ausgezeichnet funktioniert (das hat sich seit Blogbeitrag 1 nicht geändert). 450 SpeakerInnen begeisterten in 268 Stunden Programm rund 5.000 „Internet-People“. Der krönende Abschluss der re:publica 2013: gemeinschaftliches Karaoke singen von Queen’s „Bohemian Rhapsody“. anschauen, mitgrölen und sich, wie wir, „zum Horst machen“ und dabei eine ganze Menge Spaß haben:

Von Cyborgs und Katzen

Eine besonders inspirierende Session war die von Neil Harbisson. Er kann keine Farben sehen und hat sich, mittels Technik, einen zusätzlichen Sinn gegeben. Er kann die Farben zwar nicht sehen, aber mittels seiner „Cyborg-Extension“ hören. Wie wohl euer Abendessen klingt? Eventuell wie ein Song von Lady Gaga oder Justin Bieber. Und wie bunt ist eigentlich die „I have a dream Rede“ von Martin Luther King? Neil Harbisson hat die Antworten.

 

Slide aus der Präsentation von Kate Miltner

Slide aus der Präsentation von Kate Miltner

Kate Miltner begeisterte am Dienstag nicht nur Katzenfans auf der re:publica. In ihrer Session zu CatContent und dem Lolcat Phänomen fand unter den TeilnehmerInnen regen anklang – Nachzulesen unter dem Hashtag #catpublica. Katzen faszinieren, sie machen Spaß und helfen uns Dinge einfach auszudrücken. Es sei wichtig zu analysieren, WARUM etwas im Netz so gut funktioniert und nicht ob es zwingend sinnvoll ist. Kate Miltner, die übrigens eine Katzenallergie hat und sich selbst mehr al „a dog person“ bezeichnet hat eine ganze wissenschaftliche Arbeit (pdf) über Lolcats geschrieben. Prädikat: Lesenswert, nicht nur für Katzenfans, sondern vor allem auch für WerberInnen/Marketingpersonen! Vielleicht wird es bei der nächsten Kampagne ja doch ein Kätzen statt einer nackten Frau.

Ich gehe,… aber ich komme wieder!

Das ganze Programm der re:publica in Blogbeiträgen zusammen zu fassen wäre unmöglich. Die Hirne rauchen immer noch ob der vielen Infos aus den Bereichen Politik, Gesundheit, Campaigning, Medien usw. Wie man dennoch die Session nacherleben kann? Einfach im YouTube Channel der re:publica alles nachschauen, was das Herz (und das Hirn) begehrt!

Die nächste re:publica 2013 findet übrigens in der Woche vom 5.-9. Mai statt. Wir sehen einander in Berlin!

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