Julia Petschinka bloggt neu!

 

Unsere Chef-Bloggerin Julia Petschinka hat einen neuen Blog. Nach mehr als zehn Jahren hat sie sich dazu entschieden, Technologie, Design und Namen ihres Blogs zu wechseln. Wir haben sie dabei begleitet.

 

Als Julia vor mittlerweile über zehn Jahren zu bloggen begann, war sie in Österreich eine der ersten. Da sie seither kontinuierlich zu vielen Themen (von Wissenschaft über Tanz, Politik, Streetart und Wien) bloggt, hat sie sich einen großen Erfahrungsschatz im Umgang mit Blogs aufgebaut. Ergänzt wird dieser durch ihr Wissen um Blogs im Intranet und als Unternehmenskommunikations-Medium. Kurz: Julia ist unsere Blog-Expertin. Jetzt hat sie einen neuen Blog – mit neuer Technologie (sie wechselte von twoday zu wordpress), neuem Design (sie verwendet das Theme „Shaken Grid“) und neuem Namen (www.juliapetschinka.at).

Dass das alles keine leichten Entscheidungen waren, haben mir unsere Beratungsgespräche gezeigt, die in etwa so abliefen:

WZ: Warum willst du eigentlich an deinem alten Blog was ändern?

JP: Er ist einfach schon alt. Das Design passt mir nicht und ich habe auf twoday nicht die Möglichkeiten, die ich mir vorstelle. Es hat bisher gut gepasst, aber jetzt nicht mehr. Ich brauche einen Platz, wo ich sowohl gut und einfach bloggen, als auch meine Kunst präsentieren kann.

WZ: Was wird dann aus JUPE, das ist ja schon sowas wie ein Markenname?

JP: Seufz. Jupe wird erwachsen.

Und später:

JP: Wolfgang, hast du einen Tipp, wie ich mit meinen alten Blogbeiträgen umgehen soll? Ich weiß nicht: soll ich sie mitnehmen? Soll ich sie dortlassen? Soll ich sie…?

WZ: Dein alter Blog ist ein gut gefülltes Archiv. Ich würde einen klaren Schnitt machen und mit deinem neuen Blog auch neu starten.

Und dann haben wir über Befürchtungen und Ängste diskutiert, die wir beide aus vielen KundInnen-Gesprächen kennen. Julia meinte, es tat ihr gut, das auch mal am eigenen Leib als Kundin zu spüren. Wir besprachen Themen wie: wann veröffentlicht man eine neue Website, die als Blog geführt ist (und daher eigentlich nie fertig befüllt sein wird)? Wie legt man sich auf eine Menüführung fest – was ist so wichtig, dass es immer sichtbar sein soll und was kann mit der Zeit verschwinden? Wie findet man das passende Theme, welche Ideen kann man verwerfen, welche neuen kann man annehmen? Soll man sich auf einige wenige Themen konzentrieren oder vielfältig bloggen, wenn einem danach ist?

Man kann Julia derzeit dabei zusehen, wie sie ihren Blog www.juliapetschinka.at mit Basisinformationen über sich und ihre Kunst-Stücke befüllt. Dazwischen streut sie immer wieder neue Blogposts ein, um nicht ganz in der Vergangenheit festzuhängen, wie sie sagt. Ihren alten Blog auf twoday (http://jupe.twoday.net) verwendet sie als Archiv. Immer wieder verweist sie auf Beiträge daraus und hält ihn dadurch am Leben. Immerhin ist der ja über zehn Jahre alt geworden, was im schnelllebigen Internet-Zeitalter wirklich richtig alt ist.

Wolfgang Zeglovits

Wolfgang Zeglovits

Wolfgang beschäftigt sich intensiv mit neuen Erkenntnissen rund um Innovationsforschung, Usability und Social Media. Seine langjährige Erfahrung und sein Know-how bringt er in die Konzeption für Webprojekte ein. Dabei sind ihm Innovationsmanagement und die Erkenntnisse aus der Marktforschung wichtig.

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2 Antworten

  1. Avatar Jan sagt:

    Ui! Julia hatte ich 2005 für meine twoday-Blog-Studie interviewt, d.h. jupe.twoday.net hat sogar ein bisschen Wissenschaftsgeschichte geschrieben 😉 – ich wünsche alles Gute für den Neustart!

  2. Der aktuellste Blogbeitrag wurde von woman.at übernommen. Cool, oder?
    http://www.woman.at/a/oh-its-a-boy

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