Spindi unchained: Reaktionen in Social Media auf den Rücktritt des Vizekanzlers/Finanzministers

Angesichts seiner sonstigen Präsenz in den sozialen Medien könnte Michael Spindelegger sich noch ein letztes Mal auf die Schulter klopfen: Denn von zumeist unter 50 Beiträgen täglich im deutsch-/englischsprachigen Raum vermehrte er über Nacht seine Diskussionswürdigkeit auf über das 50fache! Klassische Medien beschreiben seinen Abgang in bewährter Manier, dabei werden mal die Aussagen des einen oder des nächsten Politikers in den Fokus genommen. Unter den privaten UserInnen in sozialen Netzwerken und Twitter ist der Ton jedoch anders – hier bekommt Spindelegger überwiegend Hohn, aber auch Zuspruch für sein Abtreten.

Neben einer „Rücktritts-Challenge“ für bestimmte weitere Politiker wird auch von der gerade umgehenden Ice-Bucket-Challenge gesprochen, die ihm seine KollegInnen verabreicht haben sollen. Das Satiremagazin „Die Tagespresse“ setzt noch einen drauf und verkündet den „Spindi Himmelfahrt“-Feiertag für zukünftige Jahre. Am Tag darauf wurde ihm auch noch ein eigener Song gewidmet. Manche Stimmen sorgen sich allerdings auch, wer nun einen angemessenen Ersatz darstellen soll, bzw. ob Reinhold Mitterlehner (Spitzname/Couleurname Django, daher auch Spindeleggers Bewitzelung „Spindi unchained“ gemäß dem Film von Quentin Tarantino „Django unchained“) sich dafür eignet. Doch schaut selbst, wieweit Spindeleggers Rücktritt die Menschen in Social Media bewegt hat: in unserem Opinion Tracker Demotrack.

 

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