Visuelle Orientierung im data lake:
Social Media Monitoring Trends 2015 im datenwerk

Traditional database theory dictates that you design the data set before entering any data. A data lake, also called an enterprise data lake or enterprise data hub, turns that model on its head, says Chris Curran, principal and chief technologist in PricewaterhouseCoopers’ U.S. advisory practice. “It says we’ll take these data sources and dump them all into a big Hadoop repository, and we won’t try to design a data model beforehand,” he says. Instead, it provides tools for people to analyze the data, along with a high-level definition of what data exists in the lake. (Quelle: computerworld.com)

Klingt einfach, oder? Ist es aber nicht: hinter Social Media Monitoring Tools wie dem Opinion Tracker steht ein Datenmodell, das alle Datenquellen auf ein ähnliches Strukturlevel bringt und damit erste Analysen erlaubt. Aufbauend auf diesem Datenmodell folgt im Social Media Monitoring bei datenwerk eine einfache und schnell zu erfassende Visualisierung. So sieht jedeR auf den ersten Blick, dass über den „Tatort“ am häufigsten am 11. Januar 2015 mit 15.051 Meldungen gesprochen wurde und der Großteil der Beiträge zu „Hydra“ (Tatort-Folge des Dortmunder Teams) auf Twitter (hellblaue Farbbalken) erfolgte.

Screenshot aus dem Opinion Tracker-Demotrack "Tatort"

Screenshot aus dem Opinion Tracker-Demotrack „Tatort“

Big Data muss visualisiert werden

In unserem „Tatort“-Beispiel arbeitet der Opinion Tracker mit 1,4 Mio Datensätzen für die letzten zwei Monate. Wenn man die Rohdaten als csv exportiert, wird daraus ein 500 MB großes File, das Tabellenkalkulationsprogramme wie Excel an ihre Grenzen bringt. Mit Rohdaten-Exporten arbeiten wir im datenwerk derzeit bei Webresonanzanalysen. Aus diesen Daten werden z.B.

  • Kreuztabellen zum Ländervergleich an Themen erstellt
  • Vier-Felder-Korrelationen berechnet
  • Tagclouds zu bestimmten Themenbereichen erstellt
  • die wichtigen AutorInnen mit ihren Sentiments gruppiert
  • und Analysen nach Medienquellen und Themenbereich erstellt.

Einen großer Schritt in Richtung Visualisierung hat der Opinion Tracker schon getan – ob als interaktive Timeline- und Vergleichdiagramme oder der Diagramm- und Wordcloud-Export auf Knopfdruck.

Mehr Visualisierung – unser Social Media Monitoring Trend 2015

Die Konzepte für eine automatische Influencer-Darstellung, für Sentiment-Visualisierungen und für Concept-Maps im Social Media Monitoring sind bereits geschrieben – die Implementierung im Opinion Tracker steht für 2015 an. Die Vorteile für uns:

  • kontinuierliches Monitoring auf einem Blick. Damit können wir und unsere KundInnen auf einen Blick Veränderungen erfassen und darauf reagieren.
  • umfangreichere Webresonanzanalysen. Wir sparen Zeit in der Berichterstellung ein, indem der Opinion Tracker uns die händische Datenvisualisierung erledigt. Die eingesparte Zeit nutzen wir für höhere statische Verfahren, um noch mehr Information aus den Social Media Monitoring-Daten für unsere KundInnen herauszuholen.
Petra Permesser

Petra Permesser

Petra weiß, was das Netz spricht. Die Kommunikationswissenschafterin und angehende Soziologin kümmert sich im datenwerk um alles, was mit Daten zu tun hat: Suchmaschinenoptimierung, Algorithmen, Ads und das Social Media Monitoring Tool "Opinion Tracker" sind Petras Metier. Außerdem tüftelt sie häufig an Story Maps und weiß, wie komplexe Software-Projekte mittels User Stories strukturiert werden können.

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