The future of collaboration – Ein tragfähiges Netzwerk!

Die creativ wirtschaft austria hat am 9. März 2015 zu einem exchange-Netzwerktreffen für KreativunternehmerInnen eingeladen. Nebst Smart Knowledgement-Expertin Ursula della Schiava-Winkler waren drei Unternehmen eingeladen, die Beispiele von Collaborationsformaten aus der alltäglichen Arbeit vorgestellt haben.

Was ist das Jetzt und Heute?

Tools sind wichtig aber nicht alles – das Netzwerk an sich und wie empathisch es lebt, ist genau so wichtig, um zu einem guten Ergebnis zu kommen. Über digitale Kanäle geht mitunter einiges an „softer“ Information verloren und das lässt Kritik oft viel härter erscheinen, als es gemeint war.

Es gibt aber weitere große Herausforderungen, denen sich Start Up-Unternehmen, wie Polycular eines ist, stellen: Neben wachsenden Teams ist die Aktzeptanz des ,,schnellen Scheiterns“ weit verbreitet. Mehr dazu in der Präsentation von Robert Praxmarer oder im Video-Mitschnitt seines Vortrages.

„Meine PartnerInnen, KollegInnnen und KundInnen sind die Cloud“. Ein Projekt, das von Wolfgang Gumpelmaier von Gumpelmedia vorgestellt wurde, ist das Schreiben eines Buches über eine Facebook Gruppe, wo der Autor des Buches und die Cloud gemeinsam ein Buch geschrieben haben.

Trello (für online Todo-Listen), google-Drive (für synchrones und umsynchrones Arbeiten), Skype Hangouts (für Abstimmungen), Adobe Connect (für Video-Konferenzen),… das sind Tools mit denen Gumpelmaier arbeitet. Diese Tools ermöglich ein Arbeiten, wo auch immer man leben möchte und trotzdem ist man mit der ganzen Welt im Teamwork verbunden. Mittels dieser Art von Kollaboration ist auch ein Buch entstanden, bei dem u.a. auch datenwerkerInnen mitgestaltet haben „Werde Digital„. Mehr dazu in der Präsentation von Wolfgang Gumpelmaier oder im Video-Mitschnitt seines Vortrages.

datenwerk war auch eingeladen und hat zwei Werkzeuge/ Methoden unserer kollaborativen Arbeit intern und mit Kunden vorgestellt:

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Kanban ermöglicht einen schnellen Überblick über die Arbeit innerhalb der Firma: Wo steht welches Projekt? Wo gibt es Probleme oder Klärungsbedarf? Wo gibts Blocker? uä. Ausgehend von unseren internen Anliegen, einen guten Überblick zu haben, eine faire Priorisierung der To-dos durchzuführen und einen schnelleren Durchlauf der einzelnen Tätigkeiten herbeizuführen, haben wir uns Kanban angeeignet und schaffen es so heterogene Aufgabengebieten, unterschiedliche Arbeitszeiten und Arbeitsweisen, fehlende Informationen, Kommunikationlücken, … schnell zu entdecken und darauf zu reagieren.

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Personas sind mittlerweile ein „must-have“ bei allen unseren Projekten mit Kunden. Personas ermöglichen ein lebendiges und gemeinsames Bild, für wen das Produkt oder das Services entwickelt wird. Gleichzeitig erleichtern Personas den Perspektiven-Wechsel – weg von mir hin zu dem, der es tatsächlich nutzen wird. Im Zuge der Projektrealisierung kommen immer viele Informationen und Anforderungen zusammen und es braucht über den gesamten Verlauf eine klare Fokusierung auf das „was tun wir den eigentlich und für wen genau?“.
Mehr zu beiden Methoden in der Präsentation von Katja oder im Videomitschnitt des Vortrages.

 

Was ist die Zukunft?

Ursula della Schiava-Winkler referierte über die wichtigsten Trends der zukünftigen Kollaboration. Kurz zusammengefasst lässt es sich so darstellen:
Es wird noch agiler, es wird mobiler und die Clouds sind der digitalen Arbeitsplätze der Zukunft. Emphatische Netzwerke werden länger überlegen und über die Öffnungszeiten entscheidet jeder selbst.
Allen, die mehr dazu lesen wollen, seien die Folien von Ursula Schiava-Winkler empfohlen bzw. der Video-Mitschnitt ihres Einleitungsvortrages.

1 Antwort

  1. Nora sagt:

    Leider habe ich es dieses Jahr nicht zur exchange geschafft. Arbeit wird immer mobiler, ich selbst bin jetzt schon 2 Jahre als digitaler Nomade unterwegs. In Wien habe ich einen virtuellen Firmensitz und dann schau ich, wohin es mich verschlägt. Manchmal nach Kunden orientiert, öfters dorthin wo ich gerade hin möchte.
    Nora

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