datenwerks Lieblingsmethoden: Personas

In einer neuen Serie lassen wir uns in die Karten schauen. Wir stellen euch einige unserer Lieblingsmethoden vor, die wir gemeinsam mit unseren KundInnen verwenden, um Strategien zu entwickeln. Heute: Personas.

Die Zielgruppen sind real

„Julia ist 13 Jahre alt, sie möchte von einer NMS in eine BMHS wechseln, ist auf der Suche nach Informationen in ihrem Bundesland und findet es schwer, das Richtige zu finden, das man später mal dauerhaft machen möchte“.

Julia ist eine der Personas, die wir für MEINE TECHNIK  erschaffen haben.

Personas sind fiktive, aber sehr konkret beschriebene Personen aus dem Zielgruppenumfeld. Sie dienen dazu, sich mit der Zielgruppe zu identifizieren und die Bedürfnisse besser zu verstehen. Webprojekte werden dadurch mit stärkerem Fokus auf UserInnen entwickelt. Es kann zu einem Projekt mehrere Personas geben.

Wie viele Personas wir für ein Projekt ausformulieren hängt ganz vom Projekt ab. Grob gesagt: so viele Personas, wie es eben braucht, um wichtige Eigenschaften der Zielgruppen gut abzudecken. Das kann von 80 (ok, das war für ein sehr großes, komplexes Projekt) bis drei sein.

Fotocollage von Portraits _ Foto von Pixabay

Worauf wir dabei achten

Uns ist es wichtig, Personas gemeinsam mit KundInnen zu entwickeln. Erstens, weil es wirklich wunderbar ist, gemeinsam etwas zum Leben zu erwecken. Und zweitens, weil wir dadurch die gleichen Vorstellungen der Zielgruppen haben. Wir beschreiben die Personas so genau wie möglich. Ausgangspunkte für unsere Fantasie sind zum Beispiel:

  • Name
  • Alter
  • Beruf
  • Wohnort
  • Familienstand
  • Szenariobeschreibung
  • Computer- / Internetnutzung (Devices, Websites, APPs,…)
  • Themenspezifischer Hintergrund
  • Ziele der Interaktion

Letztendlich geht es darum, Personas so real wie möglich werden zu lassen, zu wissen, wer sie sind, was sie wollen, was sie mögen, was sie suchen und warum.

Personas sind immer dabei

Wenn wir die Personas ausformuliert haben, nehmen wir sie so gut wie immer mit. Sie sind in Workshops mit dabei, beim Erstellen von Storymaps oder beim Testen. Es ist, als würden sie uns über die Schulter schauen um sicher zu gehen, dass wir nicht an den Zielgruppen und ihren Bedürfnissen vorbei arbeiten sondern dranbleiben.

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1 Antwort

  1. Avatar Wolfgang sagt:

    Ich habe gerade beim Content Marketing Institute eine kleine Ergänzung gefunden.
    „As you build personas, success depends on how well you define and cater to your audience’s divergent reactions. Here are three systems to help inform how people respond to happy or adverse situations based on their emotions and traits.“
    http://contentmarketinginstitute.com/2016/05/audience-strategies-reaction/

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