datenwerks Lieblingsmethoden: Zettelfalten für kreative Slogans

Heute stellen wir euch eine Methode vor, bei der jedenfalls immer viel gelacht wird. Ihr kennt das: ein Slogan, ein Begriff, eine Beschreibung muss her und in den Köpfen herrscht wunderbarste Stille.

Irgendwo beginnen

Eine Methode, um die Text-Kreativität anzukurbeln ist die „Zettelfalt-Methode“:

  • Sie beginnt mit einem kurzen Brainstorming, bei dem alles rund um das Thema aufgeschrieben wird, was in den Sinn kommt. Alles gilt, nichts wird hinterfragt oder kommentiert. Alle Begriffe werden auf ein Flipchart geschrieben, so dass sie jedeR gut sehen kann.
  • Dann kommen die Zettel: JedeR TeilnehmerIn bekommt einen A4-Zettel, auf den im Laufe der Sloganfindung Sätze untereinander geschrieben werden.
  • Erste Runde: JedeR schreibt oben auf seinen Zettel einen Satz, einen Slogan oder einen Begriff. Irgendetwas, das mit dem Thema und der Aufgabe zu tun hat. Das Brainstorming sollte zu diesem Zeitpunkt schon die Sinne ein bißchen stimuliert haben. Danach wird der Satz nach hinten gefaltet und der Zettel zur nächsten Person in der Runde geschoben.
  • Zweite Runde: Den Satz der Vorgänger-Person lesen und sich davon inspirieren lassen. Dann darunter einen neuen Satz oder Begriff oder Slogan schreiben. Den Zettel wiede rumklappen und weiterschieben. Ziel bei der Falterei ist, dass immer nur der Satz/Slogan der vorangegangenen Person zu lesen ist.
  • und so weiter: bis die Zettel voll sind.
Foto Zettel mit Text zur Sloganfindung

Wir haben die Zettelfalt-Methode unlängst für ein internes Projekt angwendet. datenwerks bewährter „Webkrocha“ – unser wöchentliches Web-Fundstück – soll umbenannt werden und wir waren auf der Suche nach passenderen Bezeichnungen.

Vorlesen, lachen und voten

Wenn alle Zettel vollgeschrieben sind, werden sie aufgefaltet. Die Sätze werden vorgelesen und spätestens hier wird viel gelacht. Das ist sowieso besonders gut für einen kreativen Prozess. Nicht alles, was auf den Zetteln steht, passt oder wird weiter verwendet. Welche Ideen es in die nächste Runde und dann auf die Shortlist schaffen, entscheiden die TeilnehmerInnen durch Abstimmung, Punktevergabe oder hitzige Diskussion. Wir wenden in solchen Situationen oft die 3-Punkte-Vergabe an: JedeR bekommt insgesamt drei Punkte und darf diese an die Lieblingssätze vergeben.

Auf der Shortlist sollten dann am Ende nicht mehr als drei bis fünf Sätze stehen. Dann geht es weiter mit Diskussion, Punktevergabe oder einem kompletten Neuanfang. Alles ist möglich – denn spätestens jetzt sind alle aufgewärmt.

Foto Menschen im Besprechungsraum an Pinwand erarbeiten einen Slogan

Die liebsten Sätze auf den Falt-Zetteln schaffen es in die nächste Runde. Danach kommt die Auswahl der Short-List bestehend aus drei bis fünf Sätzen.

Wir uns nach etlichen Durchgängen entschieden: unser Webkrocher wird in Zukunft „Share of the Day“ heißen! Den findet ihr dann exklusiv bei uns auf facebook.

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