Nein! – Doch! – Ohhh!!!! Spaßige Social Media Trendanalyse-Tools

Nein, Doch, Ohh

💪 Emojis will rule the world 💪

Für unser heutiges Tool Time haben wir für euch einpaar spaßige Social Media Trendanalyse-Tools unter die Lupe genommen. DAS wird euch wirklich aus den Socken hauen: Emojis werden als digitale Körpersprache ein immer wichtigerer Teil in der täglichen Kommunikation. (Ja! Emojis…) 👌

Social Media Tools gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Sie bestechen durch Trendanalysen, Themen-Insights, Unmengen von Daten in unterschiedlichsten Export-Varianten und so weiter. Jedes Tool hat dabei sein eigenes Geschäftsmodell. Bei manchen ist es: Spaß. Ja, richtig. Denn: Spaß muss auch sein. Zwischen all den Zahlen tut es manchmal gut, ein wenig Abwechslung in den Analyse-Alltag zu bringen. Doch wie nur? Dank Tools wie z.B. dem Swift Key Emoji Report wissen wir zum Beispiel, welches Land welche Emoji-Vorlieben hat.  Nicht schlecht. Aber …

Gibt es mehr davon?

Die Antwort ist:

Ja!

Verblüffend rasche Insights über regionale Trends bietet der Emojitracker. Er zeigt uns in Echtzeit, wie oft welches Emoji verwendet wird. Wie das geht? Tweets werden nach bestimmten Emoticons durchsucht und es wird mitgezählt. Wie sieht das aus?
So:

Erstaunlich ist, dass sich das „lachende, mit Freudentränen gefüllte, Gesicht“ mit einem großem Vorsprung zum „Herz“ weiterhin tapfer auf Platz eins hält und dass der Stinkefinger keinen Platz im Ranking findet (wir vermuten, dass dies mit der doch sehr späten Einführung und der unterschiedlichen kulturellen Bedeutung zu tun hat).

Das lachende Gesicht ist das Nummer Eins Emoji

Seriosität mit Emojis – geht das?

Nein!

 

„Doch!!“

 

Ohhhh!!!

Auch wenn viele Unternehmen beim Einsatz von Emojis noch etwas zögerlich sind, sollte man die Urinstinkte in der Kommunikation nicht vergessen: durch non-verbale Kommunikation, beispielsweise durch Mimik und Gestik, wird ein Großteil von dem gesagt, was man versucht in Worte zu packen. Die gesprochenen Worte selbst machen nur einen Bruchteil von dem aus, was tatsächlich vom Gegenüber wahrgenommen wird.

So ähnlich verhält es sich auch in der digitalen Kommunikation. Mimik und Gestik fallen hier weg, daher ist Unterstützung bei der emotionalen Deutung der Worte umso wichtiger. Dies scheint auch den rasanten Anstieg der Verwendung von Emojis  über die letzten Jahre zu erklären. Menschen möchten sich verständlich(er) ausdrücken.

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Quelle: SwiftKey Emoji Report, April 2015

 

Ok.

Zeig mir dein Emoji-Life und ich sag dir wer du bist.

Wie verhält es sich eigentlich mit der eigenen Emoji-Nutzung? Gibts es Tools, mit denen man einen statistischen Einblick in die eigene Emoji-Verwendung zu erhalten? Und wie es die gibt!

Das Tool emoji.life  ermöglicht eine Auswertungen nach Kategorien und Engagement und gibt Detail-Insights zu allen Emojis die man je auf Twitter verwendet hat. Ich z.B. gehöre eher zu dem Typ „People“ und bin mit 17,8% Emoji-Verwendung noch ein sogenannter „Emoji-Novice“.  Wie sieht es bei euch aus? Wir freuen uns über Einblicke in euer

 

http://emoji.life/

Tweet Emoji Statistik

 

 

 

Klingt cool.

Soviel zu Emojis. Gibt es sowas ähnliches auch für Hashtags?

Nein!

„Doch!!“

Ohhhh!!!

Ok. Also Emojis sind ein nicht zu unterschätzendes, deutlich relevantes Element in unserer heutigen Kommunikation. Wir müssen uns daher von dem Gedanken verabschieden, dass Emojis ausschließlich von Teenagern verwendet werden. Emojis haben sich – gerade im letzten Jahr – zu einem wichtigen Anker unserer Ausdrucksform etabliert. Sie sind somit ein fixer Bestandteil der nonverbalen Kommunikation und geben uns im digitalen Bereich die Möglichkeit Aussagen emotional zu untermauern.

Hashtags haben zum Teil eine ähnliche Funktion wie Emojis, sie füllen jedoch kein emotionales Loch. Vielmehr verdeutlichen sie die Relevanz bestimmter Themen zu Aussagen. Vergleichbar mit einem Wort, das händisch durch einen neongelben Textmarker hervorgehoben wird. Aber auch vergleichbar mit dem Setzen einer kurzen Pause vor einem Satz, oder das Betonen einzelner Worte durch die Veränderung der Stimmlage, um die Wichtigkeit zu unterstreichen.

Wie auch bei Emojis können Hashtag-Trends online verfolgt werden. Im Gegensatz zur Emoji-Trendanalyse zeigen Hashtag-Trends mit welchen Themen sich Personen in bestimmten Regionen zur Zeit beschäftigen.

Twittertrends in Echtzeit kann man beispielsweise via Trendsmap verfolgen. „Rio“ scheint aufgrund der Olympischen Spiele aktuell in aller Munde zu sein. Auch „Pokemon“ und „Trump“ poppen weltweit als Thema auf. Nur in Österreich rückten diese Schlagwörter, kurz nach der ORF-Wahl, in den Hintergrund:

ORF Wahl - Wrabetz - Twitter Trend 09082016

Für einen kurzen Einblick über aktuelle Trends reicht die Gratis-Variante von Trendsmapvöllig aus. Für regelmäßige Berichte, Krisenmonitoring oder Visualisierung und Analyse beispielsweise vor den Wahlen, kann man noch viel detailliertere Infos erhalten. Wie bei allen gilt es auch hier Kosten und Nutzen abzuwiegen. Wer als Unternehmen von kurzfristigen Trends profitieren möchte und auf den Zug aufspringen mag, kann durch die Wahl gezielter Hashtags kurzfristig eine sehr hohe Reichweite – und je nach Relevanz auch – Engagement erzielen.

Hashtags helfen demnach Aussagen und Themen zu unterstreichen, haben in der digitalen-nonverbalen Kommunikation jedoch nicht den Stellenwert, den Emojis haben.
Also nicht vergessen: Monitoring soll etwas bringen, einen Zweck erfüllen, interessante Insights bieten aber auch Spaß machen. 😉

Ach – und wer sich jetzt schon so sehr nach der berühmten Louis de Funès Szene sehnt, oder sie bis jetzt noch nicht kannte: einfach hier klicken 😂

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