Instawalk with me!

Am Donnerstag, den 13. Oktober 2016 fand in der Apotheke „Zum Heiligen Geist“ der #APOwalk statt. Der #APOwalk ist ein Instawalk, den wir gemeinsam mit unserem Kunden, der Österreichischen Apothekerkammer, organisiert und konzipert haben. Ziel war es, Einblicke in die Welt einer historischen Apotheke zu geben und versteckte Schätze zu zeigen. Die ApothekerInnen Frau Mag.pharm. Barbara Pifl und Herr Mag.pharm. Florian Moritsch nahmen alle TeilnehmerInnen auf eine Zeitreise mit, bei der jeder spüren konnte, mit wie viel Leidenschaft und Genauigkeit sie ihrer Arbeit nachgehen.

Gehen wir einen Schritt zurück

Was ist ein Instawalk?
Ein Instawalk ist eine Art Exkursion oder „Sonderführung“ für Instagram UserInnen. Dort bekommen sie einen exklusiven Blick hinter die Kulissen, besondere Fotomotive und die Gelegenheit,  sich untereinander auch im „Offline-Leben“ kennen zu lernen. Damit alle Fotos „gesammelt“ werden können, ist ein Hashtag natürlich genauso wichtig, wie ein spannendes Thema und ExpertInnen, die die UserInnen durch den Instawalk begleiten. Im Falle des #APOwalk waren die ExpertInnen die ApothekerInnen Frau Mag.pharm. Barbara Pifl und Herr Mag.pharm. Florian Moritsch von der Apotheke „Zum Heiligen Geist“.

Was ist bei der Organisation eines Instawalks zu beachten?

  • Thema
  • Ort und Zeitpunkt
  • Hashtag
  • ExpertInnen und TeilnehmerInnen

Thema des Instawalks

Das Thema eines Instawalk ist wichtig, denn es bestimmt den Ort und die Geschichte, die mit dem Instawalk erzählt wird. Das Thema des #APOwalk war „Ein Blick hinter die Kulissen einer historischen Apotheke Österreichs“. Sogar Johann van Beethoven (der Bruder des berühmten Komponisten) spielte eine Rolle bei unserem #APOwalk, weil er mit der Apotheke „Zum Heiligen Geist“ in Verbindung steht.

Ort des Instawalk

Die historische Apotheke „Zum Heiligen Geist“ von Außen. Quelle: https://www.instagram.com/p/BLhCsxLjHc4/?tagged=apowalk

Ort und Zeitpunkt

Der Ort des Instawalk ist meist schnell gefunden, denn er leitet sich vom Thema ab oder bildet den Ausgangspunkt für die Geschichte, die erzählt wird. Der richtige Zeitpunkt ist dagegen nicht so leicht festzusetzen. Es muss eine Uhrzeit sein, zu der die ExpertInnen ihre reguläre Arbeit nicht verlassen müssen, die aber auch kein großer Einschnitt in die Freizeit ist. Der Zeitpunkt muss aber natürlich auch für die TeilnehmerInnen passen. Die meisten Menschen haben zum Beispiel am Wochenende grundsätzlich Zeit. Damit aber alle das Wochenende auch in vollen Zügen genießen können, haben wir uns für einen Termin unter der Woche am Abend, kurz vor dem Wochenende entschieden – Donnerstag, 13. Oktober 2016 um 19:00. „After Work Apowalk“ quasi.

Der Hashtag – #

Der Hashtag spielt eine wichtige Rolle bei einem Instawalk. Immerhin sollen alle Beiträge (Fotos), die veröffentlicht werden, als eine digitale Fotosammlung des Events zu finden sein. Der Hashtag sollte kurz, aber präzise sein. Es muss nicht unbedingt nur ein Hashtag sein. Zwei oder drei sind auch in Ordnung. Mehr als drei sollten es dann nicht sein. Sonst läuft man Gefahr, den Überblick über alle Beiträge zu verlieren. Schließlich soll auch den TeilnehmerInnen der Freiraum gelassen werden, einzelne Hashtags hinzufügen, um ihre Eindrücke zu untermalen.

ExpertInnen und TeilnehmerInnen

Foto der TeilnehmerInnen und ExpertInnen

Gruppenfoto mit allen TeilnehmerInnen und ExpertInnen des #APOwalk im der Offizin der Apotheke „Zum Heiligen Geist“. Quelle: https://www.instagram.com/p/BLgtzyWB0BN/?tagged=apowalk

Die ExpertInnen des Instawalk bringen Fachwissen zum jeweiligen Instawalk-Thema mit. Im Idealfall kennen sie sich am Veranstaltungsort aus und sorgen dafür, dass die TeilnehmerInnen besondere Facetten gezeigt bekommen, die sie wiederum auf Fotos für die Ewigkeit festhalten können. Der Kreis an TeilnehmerInnen muss nicht groß sein. In unserem Fall war es ein kleiner, bunt gemischter Kreis aus 20 TeilnehmerInnen. Je nach Thema oder Ort kann ein Instawalk natürlich auch für mehr (oder weniger) TeilnehmerInnen konzipiert sein. Beim Apowalk war uns wichtig, die Gruppe eher klein zu halten, um einen familiären Charakter und genügend Raum für individuelle Fragen zu geben. Bei der Auswahl der TeilnehmerInnen haben wir mit #igersaustria kooperiert, so ist unsere kleine, bunte Runde zustande gekommen.

Die Highlights des Abends

  • Offizin
  • Barocktara
  • Arzneikeller
historische Zäpfchenpresse

Auf dem Foto ist eine historische Zäpfchenpresse zu sehen, mit der Zäpfchen von den ApothekerInnen per Hand in der Apotheke hergestellt wurden.

Die Offizin

„Offizin“ ist seit dem späten Mittelalter die Bezeichnung für einen Verkaufsraum mit angeschlossenem Herstellungsraum oder einer Werkstatt. Der Verkaufsraum der Apotheke „Zum Heiligen Geist“ ist seit 1907 fast unverändert in der Originaleinrichtung. Direkt neben dem Verkaufsraum befindet sich ein kleiner Herstellungsraum mit historischen Gegenständen. In der Offizin selbst befindet sich auch ein „versteckter“ Schrank, in dem früher die Behälter mit toxischen Inhaltsstoffen aufbewahrt wurden. Daher leitet sich auch der Begriff „Giftschrank“ ab. Das war einer der „Aha-Momente“ für uns.

Die Barocktara

Die Barocktara (Tara= Theke) der Apotheke „Zum heiligen Geist“ ist das geheime Juwel der Apotheke. Der Bruder von Johann van Beethoven absolvierte sein Aspirantenjahr in der Apotheke „Zum Heiligen Geist“. Die Barocktara stand damals noch in der Offizin der Apotheke und war Bestandteil des Verkaufsraumes. Noch im Originalzustand steht sie heute im Keller der Apotheke.

historische Barocktara

Zu sehen ist die Originaltara aus dem 19. Jahrhundert hinter der Johann van Beethoven sein Aspirantenjahr verbrachte und mit seinem Bruder, Ludwig van Beethoven Briefe austauschte.

Der Arzneikeller

Instagram mit den Hashtags des Instawalk

verschiedene Fläschchen mit Inhaltsstoffen, die früher in den Apotheken hergestellt und verwendet wurden. Quelle: https://www.instagram.com/p/BLg1mj0DnoV/?tagged=apowalk

Bis vor wenigen Jahren war es für jede Apotheke Pflicht über einen Keller (z.B. für die Lagerung) zu verfügen. Das Besondere an einem Arzneikeller ist, dass er – ganz egal ob Sommer oder Winter – konstante Temperaturen hatte. Das war früher, für die Lagerung verschiedener Inhaltsstoffe notwendig. Heute werden im Arzneikeller die historischen Behälter und Tinkturen aufbewahrt.

Das erste und letzte Mal, oder?

Es ist nicht zu bestreiten, dass für einen Instawalk eine ganze Menge organisiert und vorbereitet werden muss. Allerdings ist das Ergebnis jede Sekunde der Arbeit wert. Die gemeinsame Zeitreise war für alle ein besonderes Erlebnis, das nicht zuletzt den engagierten ApothekerInnen, dem Ambiente und der kleinen Gruppe an TeilnehmerInnen zu verdanken ist.
Viel gemeinsames Lachen, der ein oder andere „Aha-Moment“ und tolle Fotos haben – jedenfalls bei uns – dafür gesorgt, dass es nicht das letzte Mal gewesen ist. Wir freuen uns schon auf viele weitere Instawalks zu unterschiedlichen Themen!

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1 Antwort

  1. 24. November 2016

    […] ist der zweite #APOwalk der Teil einer umfassenden Social Media Kampagne ist, die datenwerk für die Österreichische […]

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