SEO Tipps zum Selbermachen – So wirst du gefunden und gelesen

Deine Webseite soll gefunden und gelesen werden. Warum? Weil du etwas zu bieten hast! Du kannst zur Suchmaschinenoptimierung (SEO) selbst einiges beitragen, um dein Ranking bei Google zu erhöhen.

Grafik SEO Tipps zum Selbermachen

Was kannst du selbst tun, damit deine Webseite gefunden wird?

Salopp ausgedrückt musst du dafür sorgen, dass Suchmaschinen wie Google deine Seite gut finden. Denn dann zeigen sie deine Seite sehr weit oben in den Suchergebnissen und das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass deine NutzerInnen auch zu dir kommen.

Damit NutzerInnen deine Seite dann auch wirklich lesen, sie im besten Fall sogar empfehlen und darauf verlinken, musst du regelmäßig neuen und guten Content anbieten und dafür sorgen, dass man deine Inhalte gut lesen kann.

SEO – Suchmaschinenoptimierung und ihre Facetten

Die Optimierung deiner Webseite für Suchmaschinen und NutzerInnen hat mehrere Aspekte, die wie Zahnräder ineinander greifen. Sich nur einen einzigen Aspekt herauszugreifen ist ein guter Anfang, schöpft aber nicht das ganze Potenzial von SEO aus.

Alle SEO-Maßnahmen greifen ineinander wie Zahnräder. Bild von jo_web (flickr)

Zur einer umfassenden SEO-Strategie gehören neben technischer Maßnahmen (zum Beispiel muss das CMS der Webseite alle Voraussetzungen bieten, die du in der redaktionellen Arbeit benötigst) auch die Keyword-Strategie, Recherche der Suchbegriffe und die ständige Optimierung anhand von aussagekräftigen Statistiken. Du kannst als Ergänzung zu den Maßnahmen auch selbst viel dazu beitragen, dein Ranking zu erhöhen.

In folgenden Bereichen kannst du selbst zur Erhöhung des Rankings deiner Webseite beitragen:

  • Struktur des Textes
  • Verwendung der Sprache
  • Beschriftung von Bildern und Links

Google braucht gut strukturierte Seiten und Texte

Eine gute, klare Struktur von Texten (mit regelmäßig aktualisiertem, relevantem Inhalt, natürlich!) trägt dazu bei, dass deine UserInnen die Texte lesen wollen, länger auf der Seite bleiben und deine Webseite auch empfehlen.

Digitale Texte funktionieren anders als gedruckte Texte

Das Lesen am Bildschirm oder Smartphone ist viel anstrengender für die Augen als das Lesen von Texten auf Papier. Das hängt damit zusammen, dass:

  • Bildschirme eine geringere Auflösung haben als gedruckte Texte. Die Augen werden daher viel schneller müde und LeserInnen verlieren die Konzentration.
  • es eine ständige Ablenkung gibt (andere Tabs sind offen, UserInnen lesen von unterwegs,…). Auch hier sinkt die Konzentration der NutzerInnen schnell und sie sind meist rasch wieder weg von der Seite.
  • Lesen in anderen Settings stattfindet. NutzerInnen lesen Web-Texte eher zwischendurch im Unterschied zu Büchern oder Zeitungen, denen sie mehr Raum und Zeit geben.

Bevor NutzerInnen überhaupt mit dem Lesen deiner Inhalte beginnen, passiert schon ganz viel – und ähnliches macht auch Google. Denn Google will den Inhalt deiner Webseite erfassen und einordnen können (worum geht es eigentlich? Bist du Spam oder nicht? Bist du aktuell und relevant?). Ähnlich wie Menschen scannt Google deine Webseite.


via GIPHY

  • LeserInnen scannen vor dem eigentlichen Lesen den Text, ihre Augen springen hin und her. Der erste visuelle Eindruck vom Text bleibt hängen und sie entscheiden sich, ob sie weiter auf deiner Seite bleiben wollen.
  • Dann schauen sie genauer, sie „skimmen“ (schöpfen von der Textoberfläche ab). Die Zwischenüberschriften werden gelesen oder auch nur angefangen zu lesen, eventuell noch die Anfänge der Absätze.
  • Erst dann werden Teile vom Text gelesen – und zwar nur das, was die LeserInnen interessiert, das kann auch sehr fragmentiert sein. Zum Beispiel: Sie kommen mitten im zweiten Absatz wieder zur Überschrift zurück, lesen dann nochmal den ersten Absatz, springen danach vielleicht zu einem Bild und von dort zu den Aufzählungspunkten im dritten Absatz.

Eine gute, klare Struktur macht es deinen LeserInnen und Google leichter, sich auf deiner Website zurecht zu finden.

Mach es deinen LeserInnen (und Google) leicht

Komm deinen LeserInnen (und Google) entgegen – mach es ihnen so einfach und angenehm wie möglich auf deiner Webseite. Deine Texte sollen schon auf den ersten Blick übersichtlich und geordnet aussehen und dem Auge Anknüpfungspunkte und Ruhephasen bieten (etwa durch Bilder). Eine gute und klare Struktur ist also nicht nur gut für SEO.

Foto Entspannung am Strand

Mach es deiner Zielgruppe so angenehm und einfach wie möglich, deine Seite zu besuchen und sie zu teilen. Foto von Auskteez Tran (unsplash)

Fangen wir von oben an – das braucht dein Text jedenfalls:

  • Die URL deines Blogbeitrags oder deiner Seite soll aussagekräftig und „sprechend“ sein. Im Optimalfall verrät sie bereits, was du sagen willst. Am besten lässt dich das Content Management System (CMS) deiner Seite selbst URLS festlegen.
  • Überschriften: Deine Überschriften sollen eine Hierarchie einhalten. Du beginnst mit der wichtigsten Überschrift (<h1>) und hantelst dich im Laufe deines Textes in der Hierarchie hinunter. Mach es deinen LeserInnen aber nicht zu kompliziert mit den Überschriften – mit maximal 3 Ebenen solltest du auskommen. Technisch sollte das CMS deiner Seite diese Hierarchie zur Verfügung stellen.
  • Überschrift <h1>: Die Überschrift (bzw. der Titel deines Beitrags) soll kurz und knackig sein, sie soll das wichtigste Keyword enthalten (möglichst zu Beginn der Überschrift, es ist ja nicht sicher, dass LeserInnen bist zum Ende lesen wollen) und informieren, worum es im Text geht. Wichtig: Eine Seite/Ein Artikel soll nicht mehr als eine Überschrift 1. Ordnung <h1> haben! (Sonst kennt sich Google nicht aus, und weiß nicht, worum es in deinem beitrag nun wirklich geht)
  • Teaser / Zentrale Aussage: Der erste Absatz enthält die zentrale Aussage und das Ergebnis deiner Gedanken. Er ist kurz (3-4 Sätze) und informativ. Wichtigster Ort ist der Beginn des Absatzes (denke an das scanning der LeserInnen!) Auch hier gilt: bringe das wichtigste Keyword hier unter.
  • Überschrift <h2>: Die Zwischenüberschriften leiten die nachfolgenden Absätze ein. Sie fassen zusammen, was im kommenden Absatz stehen wird.
  • Absätze: Nach den Zwischenüberschriften kommen die Absätze. Pro Absatz solltest du nur eine Idee behandeln und nicht zu ausschweifend werden. Absätze kannst du mit Bildern, Aufzählungspunkten, Zitaten, Gifs etc. auflockern. Das zieht einerseits die Aufmerksamkeit deiner LeserInnen dorthin, andererseits bietest du ihnen dadurch eine angenehme Abwechslung für ihre Augen. Nach dem Absatz kommt wieder eine Zwischenüberschrift <h2> und ein neuer Absatz mit einer neuen Aussage… und so weiter.
  • Zusammenfassung: Am Ende des Textes kannst du nochmals alles kurz und knackig zusammenfassen. Zum Beispiel mit einer Liste und Links. Das CMS deiner Seite soll dir Listen in technisch brauchbarer Form anbieten, damit du nicht „Sternchen“ statt Aufzählungspunkten machst (denn die erkennen Screenreader und Google nicht als Liste!).

Tipps für deine Sprache – deine LeserInnen sollen dich verstehen

Damit deine LeserInnen nicht über die Sprache an sich nachdenken müssen sondern sich auf den Inhalt konzentrieren können, kannst du ein paar Tipps beachten:

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  • Verwende eher kurze Sätze (Richtwert: 20 Wörter pro Satz)
  • Keine Verschachtelungen – teile deine Schachtelsätze in mehrere kurze Sätze.
  • Verwende so wenige Fremdwörter und Abkürzungen wie möglich
  • Mach aus deinen langen Wortketten lieber mehrere kurze Wörter
  • Verwende keine indirekte Rede, wo es nicht nicht unbedingt notwendig ist.
  • Bleib aktiv in deiner Sprache
  • Verwende Übergangswörter – sie schaffen Verbindungen zwischen Gedanken innerhalb deines Textes

Bilder als Ruhepole und Medienmix

Bilder sind wichtige Elemente in deinem Text. Sie sind Ruhepole für die Augen und lockern die Struktur auf. Bilder im Web haben neben dem sichtbaren Inhalt (den aber nicht alle Menschen wahrnehmen können) auch Titel, ALT-Text, Bildgröße und Bildunterschrift. Kümmere dich um alle Aspekte deiner Bilder. So haben zum Beispiel Menschen, die sich von Screenreadern deine Seite vorlesen lassen, die Möglichkeit, deine Seite ohne Unterbrechung zu erleben. Was wiederum in die Erfüllung von barrierefreier Umsetzung und Befüllung einzahlt, aber das ist eine andere Geschichte. Hat aber irgendwie auch mit SEO zu tun. Du siehst: Alles geht hier Hand in Hand. Google agiert übrigens auch wie ein Screenreader und stolpert nicht gerne über Leerstellen auf deiner Webseite.

Zu den Bild-Attributen:

  • Titel: Benenne deine Bilder sinnvoll und aussagekräftig. Besodners gut: Der Titel enthält ein Keyword.
  • ALT-Text: Das ist jener Text, der angezeigt wird, wenn das Bild nicht geladen oder gesehen werden können. Der ALT-Text beschreibt, was auf dem Bild zu sehen ist, ob es ein Foto oder eine Grafik ist….
  • Bildgröße: Für eine geringe Ladezeit soll die Bildgröße noch VOR dem Hochladen des Bildes angepasst werden. Idealerweise kann deine Webseite automatisch Bilder beim Hochladen komprimieren.
  • Bildunterschrift: Erscheint unter dem Bild und ist Platz für eine kurze Zusammenfassung (inkl. Keyword).

Die Schönheit der Links – so gestaltest du sie übersichtlich und sinnvoll

Das Thema der Verlinkung innerhalb deiner Seite und (noch wichtiger!) auf deine Seite ist für die SEO-Strategie und dein PageRanking extrem wichtig. Dein Ziel sollte sein, dass möglichst viele Links auf deine Seite gesetzt werden, denn das zeigt Google, dass du vernetzt und relevant bist.

Wenn du Links in deine Beiträge einbaust, solltest du, genauso wie bei den Bildern, auf ein paar wichtige Punkte achten. Das sind:

  • Wohin verlinken? Überlege dir, wohin dein Link führt – auf eine andere Seite deines Webauftritts (interner Link) oder auf eine ganz andere Seite (externer Link)? Es ist sinnvoll, bei internen Links keine Seite oder Tab im Browser zu öffnen. Mache das nur bei externen Links.
  • Linktitel: Das ist der Text, der erscheint, wenn der Cursor über den Link fährt. Hier sollst du angeben, wohin der Link führt (zum Beispiel: „öffnet einen externen Link zur YouTube-Seite“). im Regelfall kannst du im CMS deiner Webseite den Linktitel automatisch ausfüllen.
  • Linktext: Überlege dir passende Linktexte – so kommst du allen (NutzerInnen und Screenreadern) entgegen, denn damit ist klar, was die NutzerInnen erwartet, wenn sie auf den Link klicken. Verlinke nicht das Wort „hier“ sondern ein passendes Wort, das klarmacht, was sich hinter dem Link befindet.
  • Downloads: Wenn du beispielsweise pdf-Files zum download anbietest, schreibe bitte sowohl die Dateigröße als auch das Dateiformat in Klammer neben den Link, wie zum Beispiel so: Link (pdf, 30kB).

So geht es weiter: Das gehört ebenfalls zu einer erfolgreichen Optimierung

Wenn du mehr zur Suchmaschinenoptimierung (SEO) deiner Webseite beitragen willst, musst du dich in weiterer Folge

  • um eine gute Keyword-Strategie kümmern (welche Keywords passen zu dir und zu Google? Wie und wo sollst du sie verwenden?). Oft ist es besser ein spezifisches oder kombiniertes Keyword zu nehmen, als ein allgemeines Wort, bei dem du noch dazu wahrscheinlich viel Konkurrenz hast (z.B. „Sommerschuhe“ statt nur „Schuhe“).
  • deine NutzerInnen gut kennen lernen, damit du ihnen genau das bieten kannst, was sie brauchen,
  • vernetzen und zwar innherhalb aber vorallem außerhalb deiner Seite – das zeigt Google: du bist relevant!
  • um die technische Qualität deiner Webseite kümmern.

Nicht zuletzt aber solltest du deinen Content in den Vordergrund rücken, denn regelmäßig aktualisierter, relevanter Content ist noch immer Queen!

Wir helfen dir gerne bei all diesen Punkten weiter – melde dich bei uns per Email an office@datenwerk.at !

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