Was wird denn da gesprochen? Wettbewerbsvorteil durch Social Media Analyse

Die digitale Kommunikation bietet großes Potential, vor allem wenn man richtig hinhört! Durch eine strategische und gezielte Analyse ergeben sich Insights, die dem Unternehmen, der Marke oder der Institution dadurch einen erheblichen Wettbewerbsvorteil bieten.

datenwerkerin Barbara hat beim APA DeFacto Business Breakfast zusammen mit Keynote-Speaker Ritchie Pettauer und BranchenexpertInnen Lena Doppel, Klemens Ganner und Michaela Gold über das Phänomen Social Media diskutiert. Hauptthema war ganz klar:

Welche Informationen kann ich aus Social Media gewinnen und wie gehe ich damit um?

 

Was? Wir sehen garnicht alles? 😱

Die Grundgesamtheit der verfügbaren Daten spielt beim Social Listening eine wichtige Rolle. Ritchie Pettauer ernüchterte alle mit der Tatsache, dass Google nur knapp 20% des gesamten Webs überhaupt durchsuchen kann.

„Das Internet – so wie wir es kennen – ist kaputt.“ (Richie Pettauer)

Soll heißen: Wir leben und arbeiten mit einem Teilausschnitt. Das sollte uns bewusst sein bei der Nutzung der verfügbaren Daten und Insights. Denn auch im Social Media Monitoring stößt man (technisch bedingt) auf Grenzen: APIs haben Limits, viele Inhalte sind durch Privacy Einstellungen öffentlich nicht einsehbar, die Kommunikation verlagert sich vom Öffentlichen immer mehr in private Nachrichten, wie WhatsApp, Telegram oder Messenger.

Foto der APA-DeFacto Veranstaltung / Business Breakfast

(c) APA-DeFacto/APA-Fotoservice/Hörmandinger

 

Podiumseffekt: UserInnen profitieren von den Inhalten

Umso wichtiger ist es, Bewusstsein für die verfügbaren Daten zu entwickeln und damit entsprechend zu handeln. Der Umgang mit den Sentiments (= Stimmungsbild der Kommentare) ist dabei genauso wichtig, wie die transparente, bewusste und öffentliche Kommunikation mit der Community. So entsteht ein Podiumseffekt: UserInnen lernen und profitieren von den Inhalten, die – z.B. auf einer Facebook Page – kommuniziert werden.

 

Digital Public Affairs Analyse

Der gewonnene Mehrwert durch strategisches Social Media Listening kann auch sehr gut als ergänzendes Instrument der Public Affairs Arbeit verwendet werden. Online wie auch Offline ist es wichtig seine Gesprächspartner und digitalen Stakeholder möglichst genau zu kennen um so – gerade in Wahlkampfzeiten – einen Wissenvorsprung zu haben. Wie es Dr. Peter Köppl, ÖPAV Präsident und Geschäftsführer von Mastermind, im dazugehörigen Whitepaper-Inerview der APA sehr gut auf den Punkt bringt:

Social Listening ist ein Must für Public Affairs! (Dr. Peter Köppl)

 

Zeit ist Geld – das gilt auch für eine strategische Analyse

Das ganze kann man natürlich nicht einfach salopp nebenbei machen. Social Media Management muss viel stärker im Unternehmen verankert werden – auch das entsprechende Bewusstsein dafür muss sich noch viel stärker entwickeln. MitarbeiterInnen, die mit der Materie vertraut uns sattelfest sind, sind hier genauso wichtig, wie strategische Ressourcensteuerung. Beispielsweise kann man durch Gruppierungen der User und durch Erstellen einer Reaktions-Matrix den Zeitaufwand für das Community Management viel effizienter und für die User punktgenauer gestalten.

Was bringt die Zukunft in diesem Gebiet?

Laut Lena Doppel unterhalten sich in Zukunft Rasenroboter mit anderen Haushaltsgeräten. Sehr cool! Es bleibt auf jeden Fall spannend!

Wer jetzt neugierig ist und so ein Social Media Monitoring mal für eigene Zwecke ausprobieren möchte, kann das z.B. mit datenwerks Opinion Tracker machen.

Veranstaltung verpasst? Es gibt was zu sehen!

Wer die Veranstaltung gestern verpasst hat, oder wegen der Hitze nicht vor Ort dabei war: Den Live-Mitschnitt der Veranstaltung gibt es von APA DeFacto als Video.

Hier könnt ihr die Presseaussendung nachlesen und wer Schmökern möchte schaut sich die Fotos von dieser ExpertInnendiskussion an.

 

 

 

 

 

 

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