Ein Praktikum bei datenwerk – Daten statt Kaffee

„Ich kann da leider nicht, ich muss arbeiten. Ihr wisst ja, mein neues Praktikum. Social Media Researching. Genauere Informationen darf ich natürlich nicht weitergeben. PsychologInnenschweigepflicht und so. Hab ich meinem Chef versprochen, dem Wolfgang. Im Büro sind wir übrigens alle per du.“

So oder so ähnlich begann ich vor ein paar Wochen meinem Freundeskreis von meiner neuen Praktikumsstelle zu erzählen. Sie wussten ja noch nichts von meinen wirklichen Aufgaben. Ich sage nur: Daten, Daten, Daten!

Foto Kaffeetasse mit Milchkaffee. Foto von Pixabay.

Was sich rückblickend so anhört wie genau der Kurzmonolog bei dem alle deine Freunde in Gedanken den „Unfriend“-Button drücken (und in den ich die naive Hoffnung gesetzt hatte mir Anerkennung und Ruhm zu verschaffen) bescherte mir ganz unerwartete Reaktionen: „Wir sind sicher du kochst dort fabelhaften Kaffee!“ und „Haha! Kaffeebraukunst auf höchster akademischer Stufe!“ bekam ich zu hören.

Au contraire, mes amis!!!

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Von wegen Kaffee! Daten, Bilder und Grafiken waren meine Tools.

In Defensio von datenwerk muss ich an dieser Stelle natürlich erwähnen, dass Kaffeekochen nicht zu meinem Aufgabenbereich zählte! Nach nun fast zwei Monaten Mitarbeit kann ich sagen, dass ich allerhand wertvoller Erfahrungen gesammelt habe. Dem Anspruch „datenwerk“ gemäß, drehte sich ein Großteil meiner Aufträge um Daten-Recherche im Internet. Mit dem intern entwickelten Social Media Analyse-Tool „Opinion Tracker“ machte das keine Mühe, sondern sogar Freude. Kaum zu glauben, aber man kann sich in den „perfekten Track“ regelrecht hineinsteigern.

Zusätzlich durfte ich während meiner Praktikumszeit zwei sehr spannende Masterarbeiten lesen, die AutorInnen dazu interviewen und meine eigenen Blogbeiträge für den datenwerk-Blog verfassen. Besonders gefallen hat mir außerdem die Internet-Recherche nach lizenzfreien Bildern und der Umgang mit dem Programm Canva, das die Kreativität ziemlich herausfordert.

Insgesamt betrachtet war es also alles andere als ein Kaffekoch-Praktikum und ich bin glücklich, diese Erfahrung gemacht zu haben!

Erzählt von Julia Rothenburger.

 

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