Online Video –  Die Key Facts 2018

Online Video key facts in 2018. Bild: Computer Bildschirm mit Bild von Youtube Video PlatformAm 1. März 2018 waren wir für dich auf dem NeoVideo Kongress 2018 in Wien. Dort gab es Vorträge zum Thema Online Video von Vertretern von Google und Facebook, aber auch Influencern, Filmschaffenden und Werbetreibenden. Hier sind Timos Konferenznotizen für dich (Lesezeit ca. 5min).

Online Video im Jahr 2018

2018 ist jedes Unternehmen ein Medienkonzern

TV oder genauer gesagt „lineares Fernsehen“ stirbt. Das sagt jedenfalls Peter Rathmayr, Agency Head & Youtube Lead Austria bei Google.


Aber auch Online Banner bekommen ihr Fett weg. Sie sind „nicht relevant“, sagt Rathmayr.

Irgendwas muss aber doch toll sein fragen wir uns? Was weiterhin boomt: Youtube! (eh klar…)

Bei bezahlter Werbung auf Youtube ist vor allem „meaningful content“ gefragt. Also Online Video Werbung mit relevanten und hilfreichen Inhalten für die Zielgruppe.

Diese erhält laut Google Ipsos Studie 3x mehr Aufmerksamkeit.

Patrizia Tosca vom Youtube Kanal „kurzgesagt“ (5.744.000 Abonnenten) sagt außerdem „Don’t spread your topics. Own your topics.“ und schwört bei Online Video auf Klasse statt Masse.

Interesting fact: Videos mit eigens dafür komponierter Musik haben einen 30% höheren Impact auf die BetrachterInnen.

Video auf Facebook & Instagram

Nicole Buck von Facebook startet mit altbekannten Zahlen…

… und legt deshalb natürlich einen starken Fokus auf Online Video Ads.

Das ist auch kein Wunder, will Facebook doch persönliche Inhalte wieder mit mehr organischer Reichweite belohnen.

Unternehmen sollen im Gegenzug für Reichweite vermehrt in die Tasche greifen.

Die Online Video Formate werden in drei Kategorien aufgeteilt:

  • On the go (70%)
  • lean forward (20%)
  • lean back  (10%)

und verhalten sich damit wunderbar UserInnen-zentriert. Das perfekte Video für jede Situation im Leben, ob in der U-Bahn, Mittagspause oder auf dem heimischen Sofa.

On the go content ist …

  • kurz (3-10 Sekunden)
  • zeigt sehr früh die Marke
  • built for sound OFF
  • built vertical (Smartphones!)

Warum dieser content den größten Anteil ausmacht wird auch erklärt:

Den Blog Beitrag zur Konferenz von Keynote Speaker Ritchie Pettauer können wir übrigens nur empfehlen. Schau doch mal rein, sobald du hier fertig gelesen hast. Weiter gehts…

Lean forward content ist …

  • produktbezogener als „on the go“.
  • Es werden vermehrt Produkte & Services gezeigt.
  • Er unterscheidet sich aber von der Aufbereitung nicht von on the go content. (kurz, ohne Ton, vertikal)

Lean back content ist …

  • gerne auch etwas länger (5 – 15 Sekunden)
  • built for Sound ON
  • built horizontal

Denn liegend auf der Couch wird das Smartphone dann doch auch gerne mal gedreht.

Hier liegt der Fokus ganz klar nicht auf dem Verkauf. Es geht um Branding, Markenbekanntheit und Emotion.

Zukunft

Zu guter Letzt gibt Andreas Wochenalt, Head of Digital Strategies im Austrian National Tourist Office, einen kleinen Ausblick in die Zukunft.

Personalisierte Werbung wird auf allen Ebenen Einzug halten. Selbst Out Of Home wird individualisiert, wie am Beispiel der LED Wall am Picadilly Circus in London.

Alles ändert sich laufend: Neue Kanäle, neue Technologien, neue Medien.

Was bleibt? Die Geschichte.

Wie man eine gute Geschichte erzählt, haben wir dir übrigens schon erklärt:

Die Geschichte steht im Zentrum. Ohne eine gute Geschichte wird dein Video, deine Kampagne oder deine Werbung erfolglos sein.

Du hast weitere Fragen zu Online Videos, Video Ads oder Social Media?

Schreib uns an office@datenwerk.at

 

1 Antwort

  1. 16. August 2018

    […] ist und bleibt zwar die Queen of Content im Jahr 2018, darüber haben wir bereits bei uns im Blog geschrieben. Das beste Video ist aber wertlos, wenn der Ton nicht passt. Hier findest du 9 Tipps um […]

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