Newsletter-Umfragen – So lernst du deine LeserInnen richtig kennen!

Nutze deinen Newsletter, um mit deinen LeserInnen einen Dialog zu führen. Frage sie, was sie wollen. Das kannst du z.B. mit Umfragen machen. Hier erfährst du, wie das geht. Und vergiss dann nicht, auf die Wünsche deiner LeserInnen einzugehen 😉

In einem unserer früheren Beiträge haben wir dir über die Renaissance der Newsletter erzählt. Zusätzlich gab es hier viele Tipps, wie du deine eigenen Newsletter richtig aufbaust und worauf du achten solltest. Aber Newsletter können nicht nur klassisch für das Ausschicken von Informationen genutzt werden. Verknüpfe deine Newsletter mit Umfragen und erfahre so noch mehr über deine LeserInnen und ihre Interessen. So kannst du deine Inhalte noch genauer steuern und individueller an deine Zielgruppe anpassen.

 

Warum sollst du Newsletter-Umfragen verschicken?

Kenne deine LeserInnen (nicht nur beim Namen)

Foto: Zwei Menschen sitzen sich in einem Kaffee gegenüber. Der eine macht ein Foto der ihm gegenüber sitzenden Frau mit seinem Smartphone.

Foto von Pexels / pixabay.com

Du hast einen eigenen Blog oder bist dabei dein eigenes Business zu starten? Gratuliere! Fang am besten gleich an, Interessierte und potenzielle KundInnen auf einer Mailing-Liste zu sammeln.  Am besten gelingt das mit einem Newsletter-Formular, das du direkt in deine Webseite integrierst. Seit Mai gilt die Datenschutzgrundverordnung (kurz „DSGVO“ ). Achte daher darauf, dass ein Double-Opt-In integriert ist. Das bedeutet, dass jede/r UserIn die E-Mail-Adresse und das damit verbundene Abonnement noch einmal bestätigen muss. Jeder Newsletter braucht auch einen Abmelde-Link, über den man sich selbstständig wieder abmelden kann. Du kannst erstmal nur Vorname, Nachname und E-Mail Adresse sammeln, um potenzielle AbonnentInnen nicht gleich mit einem Fragebogen zu konfrontieren. Wenn das Interesse an deinem Newsletter geweckt ist und du schon genügend Anmeldungen hast, kannst du mit gezielten Umfragen mehr über deine LeserInnen in Erfahrung bringen. Du interessierst dich ja ohnehin dafür, was deine KundInnen oder PartnerInnen wünschen – zeige es ihnen auch, das stärkt eure Beziehung.

Mit einer Newsletter-Umfrage kannst du auch gezielt Feedback einholen und somit deine Arbeit stetig verbessern.

Raus aus der Komfort-Zone – Sorge für Abwechslung

Dein Newsletter-Aufbau folgt immer dem gleichen Schema und ist gespickt mit Neuigkeiten und Call-to-Action Links zu deiner Webseite? Trau dich auch einmal etwas Neues auszuprobieren und überrasche deine Fans! LeserInnen mögen es, auch einmal etwas Neues abseits des bekannten Newsletter-Aufbaus zu sehen. Statt regelmäßig die Informationen auf sie einprasseln zu lassen, kannst du sie so zu Wort kommen lassen! Und obendrein profitierst du dann von den Ergebnissen.

Hier ein Beispiel, welche Frage du stellen könntest:

Szenario: Du bloggst über bestimmte Themen, die dich und deine LeserInnen interessieren.
Ziel: Du willst herausfinden, welche Themen am besten ankommen, damit du diesen mehr Aufmerksamkeit schenken kannst. Zusätzlich willst du deine Inhalte noch stärker an die Interessen deiner Zielgruppe anpassen.
Folgende Frage könntest du stellen: Über welche Themen möchtest du demnächst informiert werden? (Dabei könntest du verschiedene Themen zur Auswahl anbieten und noch ein extra Feld, wo man „sonstige“ Themen hineinschreiben kann.)

Welche Tools kannst du nutzen?

Foto: Junge Frau mit roten Haaren sitzt mit ihrem Laptop in einem Café und surft im Internet.

Foto von Stocksnap / pixabay.com

Es gibt sehr viele Anbieter für Newsletter-Umfragen. Bei den meisten kannst du einfache Umfragen gratis erstellen. Für komplexere Kampagnen empfiehlt sich eine Pro-Mitgliedschaft! Hier eine kleine Auswahl der bekanntesten Anbieter. Am besten du vergleichst diese und klickst dich durch die einzelnen Umfrage-Beispiele:

Tipps und Tricks für gelungene Newsletter-Umfragen

Platziere die Umfrage direkt in der Mail

Umfragen mit Formularen müssen auf einer extra Webseite platziert werden, weil gängige Mail-Clients den Code nicht direkt in der Mail darstellen können. Newsletter sind als Tabellen aufgebaut und sollten recht einfach umgesetzt sein, damit sie auch auf allen gängigen Clients ordentlich dargestellt und leicht gelesen werden können. In unserem Beitrag über Newsletter-Design erfährst du mehr über den technischen Aufbau von Newslettern. Formularfelder sind dafür zu komplex aufgebaut. Um zur Umfrage zu verweisen, braucht es in der Mail einen „Call-to-Action“-Button oder Link, der zur Webseite mit der Umfrage verweist. Dafür bedarf es aber eines extra Klicks und das bedeutet wieder eine Hürde für manche UserInnen.

Tarne deine Antworten als Buttons

Wenn deine Umfrage nur aus einer Frage besteht, kannst du auch probieren sie direkt zu integrieren! Das geht z.B. beim Schulnotensystem von eins bis fünf, wenn du die einzelnen Noten als Button tarnst:

Screenshot einer Umfrage: Wie würdest du unser Service bewerten (1=Sehr Gut, 5=Sehr schlecht) Buttons mit den Zahlen 1,2,3,4 und 5

Dafür muss man hinter jeden Button ein Script legen, damit die einzelnen Antworten nachher auch nachvollziehbar sind. Dafür bedarf es allerdings ExpertenInnenwissen, das wir dir gerne zur Verfügung stellen. Du ersparst damit deinen AbonnentInnen den Extra-Klick zu den Newsletter-Umfragen.

Kommuniziere die Dauer deiner Umfrage

Wenn du mehr wissen willst, als sich in fünf Fragen verpacken lässt, dann informiere deine LeserInnen darüber. Wenn AbonnentInneen mitten in der Befragung abbrechen, weil sie doch zu lange dauert, hast du garnichts davon. Überlege dir genau, welche und wieviel Informationen du wirklich sammeln möchtest. Kommuniziere schon vorher wie lange die Umfrage circa dauern wird. Bei einigen wenigen Fragen kannst du die Info auch in den „Call-to-Action“-Button schreiben, z.B. so: „Beantworte jetzt hier unsere drei Fragen“. Manche Anbieter bieten eine sichtbare Progess-Bar an, wo sich der Fortschritt der Umfrage ablesen lässt.

Biete den UserInnen Auswahlmöglichkeiten an

Foto: Holztafel mit geschriebenen Fragen, die man sich bei Newsletter-Umfragen stellen kann: How, What, Why, Where, When, Who?

Foto von Gerd Altmann / pixabay.com

Wenn du in deinem Formular nur Fragen mit Input-Feldern hast, erschwert das deinen TeilnehmernInnen das Mitmachen, weil sie sich zu jeder Frage eine eigenständige Antwort überlegen müssen. Das ist vielen zu mühsam! Dabei werden Fragen auch oft missverstanden oder nicht sinngemäß beantwortet. Besser ist es, wenn du zu deinen Fragen mehrere vorgefertigte Antwortmöglichkeiten bietest z.B. als Drop-Down oder Radio-Button (Single-Choice) oder Check-Boxen (Multiple Choice). Zusätzlich kannst du immer noch ein Zusatzfeld anlegen für „Sonstiges“, wo die Userin/der User eine eigene Antwort eintippen kann, wenn keine Auswahl zutrifft. Überlege dir auch, ob manche Fragen als Pflichtfelder markiert werden sollen, oder man frei entscheiden kann, welche Fragen man beantworten möchte.

Möchtest du eine Umfrage starten und weißt nicht so recht, wie du es anstellen sollst? Oder hast du bereits eine verschickt und benötigst Hilfe bei der Datenanalyse? Dann erreichst du uns täglich unter office@datenwerk.at und wir helfen dir gerne weiter!

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