Wer bin ich im Projekt? David berichtet von seinem Praktikum

Jedes Praktikum im datenwerk geht mit dem Verfassen eines eigenen Blogbeitrags zu Ende. David war  2 1/2 Monate im datenwerk und erzählt hier über sein Praktikum.
„Den Blogbeitrag zu schreiben ist garnicht so einfach – es wurde ja schon viel über die Aufgaben berichtet. Mit jedem Beitrag steigt die Gefahr, Redundantes von sich zu geben. Über viele der Aufgaben, die ich während letzten der zweieinhalb Monate erledigen konnte, haben meine VorgängerInnen schon geschrieben: Arbeit mit dem Social Media Monitoring Tool Opinion Tracker (dazu gehörten auch aus den täglichen Alerts die relevantesten heraussuchen, Berichte verfassen, …) sowie redaktionelle Recherche. Und, und, und…

Kollage - Praktikum im datenwerk

Wer bin ich?

Weil vieles schon geschrieben wurde, will ich mich auf einen Aspekt konzentrieren, der wohl für viele PraktikantInnen eine Diskrepanz darstellt: Wieviel darf und soll ich mich aktiv einbringen? Oder mit anderen Worten: Wer bin ich?

Warum Diskrepanz? So flach die Hierarchie auch sein mag, PraktikantInnen stehen „ganz unten“ und erledigen „von oben“ delegierte Aufgaben nach den Vorstellungen anderer. Außerdem besteht das Bedürfnis, die eigenen Fähigkeiten möglichst gewinnbringend anzuwenden und so mehr zum gemeinsamen Erfolg beitragen zu können.

Zurück zum aktiven Einbringen: In jedem Projekt und mit jeder/m KollegIn muss die eigene Rolle neu gefunden werden. Manchmal geht es nur darum, strikt einen zuvor definierten Arbeitsablauf einzuhalten, manchmal ist viel Eigeninitiative gefragt.

A/B Testing: mein eigenes Projekt

Dann kommt es natürlich sehr gelegen, wenn eine Aufgabe auf meinem Schreibtisch landet, bei der mir auch die Rolle klar ist: Ein A/B-Testing-Verfahren selbst konzipieren und umsetzen – Projektmanagement im Kleinen quasi.

Etwas konkreter ging es darum, zwei Versionen der E-Mail-Signatur zu entwerfen und zu testen, welche der beiden Versionen die Email-EmpfängerInnen eher dazu bringt, sich zum Newsletter anzumelden. Klingt erstmal sehr einfach, ist dann aber deutlich komplexer als erwartet. Mein Wissen über GET-Parameter, wie auch meine grafischen Fähigkeiten halten sich in Grenzen – also hieß es von ExpertIn zu ExpertIn zu laufen und um Rat und Tat zu bitten.

Wenn das Gelingen des Projekts also stark von der eigenen Initiative abhängt, erledigt sich die oben beschriebene Diskrepanz von alleine. Von daher war diese Aufgabe wohl die spannendste und lehrreichste, die ich während meiner Zeit im datenwerk bearbeiten durfte. An dieser Stelle vielen Dank an alle die ich bei diesem, aber auch allen anderen Projekten „nerven“ und um Feedback bitten durfte!

Zumindest mir wurde also mit fortlaufender Dauer meines Praktikums meine eigene Rolle immer klarer. Ich hoffe, dass es den zukünftigen PraktikantInnen leichter fällt, ihren Platz zu finden und wünsche eine mindestens genauso lehrreiche Zeit!

Die Sache mit dem Kaffee

Und ja, Kaffee musste ich natürlich auch kochen… Aber nur meinen eigenen!
(Ohne dieses Klischee wär’s doch kein echter Praktikumsbericht)“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.