Mein Praktikum im datenwerk – Methoden und noch viel mehr

Und so verfliegt das Sommersemester – die nächste Psychologie Studentin berichtet von ihrem Praktikum im datenwerk.

Check in / Boarding now..

Am 25. März begann ich mein Praktikum im datenwerk. Nach einer Einführung durch meine Kollegin Petra ging es direkt zum ersten Kanban. Das ist das morgendliche Meeting mit dem Ziel alle auf den gleichen Stand zu bringen und den Fortschritt der verschiedenen Projekte abzubilden. Mehr zum Kanban und dem glorreichen Gefühl einen Kanban-Zettel auf „done/party“ zu hängen könnt ihr in diesem Praktikums-Blogpost nachlesen.

Ab dann hieß es: und täglich grüßt … der OpinionTracker. Das Social Media Monitoring Tool durchsucht das Web und findet so alle Meinungen zum jeweiligen Thema.

Das Politbarometer funktioniert nach dem gleichen Prinzip und zeigt uns was das Web (und Österreich) über verschiedene Politiker spricht.

Für die Arbeit mit dem Politbarometer habe ich mir wohl den perfekten Zeitraum ausgesucht. Mit der EU-Wahl am 26. Mai und einem kleinen Abstecher nach Ibiza kurz zuvor gab es natürlich viel zu sagen auf Twitter, Facebook und Co.

Heißt für uns: Daten, Daten, Daten.

In der Politbarometer Story des Monats könnt ihr lesen was rund um #ibizagate noch so gesprochen wurde.

Social Media

Auch in die bunte Welt von Social Media bin ich natürlich eingetaucht. Facebook Ads & Instagram Growth Hacking – wie bekommt ich mehr Follower für meinen Account? – haben mich täglich begleitet. So habe ich auch einen kleinen Blick in die Business Seite von Facebook werfen dürfen und mich mit Zahlenfluten der Analytics beschäftigt.  Natürlich auch immer mit der Frage – wie mache ich den Facebook Algorithmus zu meinem Freund … und das mit dem jeweiligen Kampagnen Ziel stets im Blick. Auf was man da alles achten muss liest du im Blogpost über guten Social Ads.

datenwerk Klausur

Eines meiner Highlights während meiner Zeit hier: die datenwerk Klausur. Früh am Freitag ging es für das ganze Team auf in Richtung Berge – ins schöne Niederösterreich. Dort angekommen wurde dann einen ganzen Tag lang gearbeitet und gebrainstormt bis die Köpfe rauchten (lies sich mit dem abendlichen Spritzer ohne Probleme wieder löschen).

Aber wie gestaltet man so einen Lern- und Ideenfindungsprozess eigentlich? Hier ein paar Methoden…

All around the world – Welcome to my World & World Cafe

Das datenwerk Team steht im Kreis um die Ergebnisse der Welcome To My World Methode

Zwei Methoden die ich während meiner Zeit im datenwerk kennenlernen und auch gleich umsetzen durfte heißen „Welcome to my World“ und „World Café“.

Welcome to my world

Diese Methode hat zum Ziel, dass für alle Mitarbeiter eines Teams eine gemeinsame Realität geschaffen wird. Also das sie ihre unterschiedlichen Arbeitsabläufe gegenseitig besser verstehen. Denn wenn man schonmal die selbe Sprache spricht macht das die Zusammenarbeit natürlich deutlich einfacher.

Um die Arbeitsabläufe besser zu verstehen bildet man im ersten Schritt Paare. Diese versuchen dann auf einem Flipchart einen Prozess ihres Teammitglieds zu beschreiben. Im Anschluss wird dann das Ergebnis gemeinsam besprochen und überprüft ob das Bild der Realität entspricht. Auch Stellen die häufig Probleme machen oder an denen andere Personen beteiligt sind können gut mit Stickern oder ähnlichem hervorgehoben werden. So versteht (hoffentlich) nach dieser Übung jeder ein bisschen besser was der andere tut und die Zusammenarbeit läuft noch besser.

World Cafe

Hier geht es (leider) nicht darum sich durch die neuesten Kaffeesorten zu probieren. Damit wäre aber das zwingende Kaffee-kochende-Praktikantin Thema angesprochen und abgehakt (den Kaffeeautomaten Knopf kann hier jeder selbst bedienen).

Die Idee zum World Café kommt aber tatsächlich vom „Kaffeeklatsch“. Man sitzt an (runden) Tischen und tauscht Ideen aus die aufeinander aufbauen. Wie funktioniert das genau?

Die Teilnehmer teilen sich zu Beginn auf die Tische auf. Der Moderator stellt die Fragen vor, die in der Übung bearbeitet werden. Jeder Tisch bekommt außerdem eine anderes (Sub)Thema oder einen anderen Schwerpunkt. Pro Tisch gibt es einen „Gastgeber“ der an diesem Tisch bleibt und jede Runde die neuen Gäste begrüßt. Die anderen Teilnehmer sind „Reisende“ und bewegen sich nach jeder Runde weiter an den nächsten Tisch. Pro Runde wird eine gewisse Zeit zum Thema gebrainstormt, diskutiert und es werden Ideen festgehalten. Auf diese Ideen können die nachfolgenden Reisenden dann aufbauen.

Alle gesammelten Ideen werden dann nach der letzten Runde im Plenum noch einmal betrachtet und diskutiert. Man kann auch verschiedene Farben pro Runde benützen um so sehen zu können wie sich Ideen entwickelt haben.

Ende der Reise: Mein Fazit zum Praktikum

Und schon neigen sich meine (fast) 3 Monate Praktikum beim datenwerk dem Ende zu. Das die Zeit wie im Flug vergangen ist liegt sicher zum großen Teil an den wirklich lieben KollegInnen die ich beim regelmäßigen gemeinsamen Mittagessen, dem datenwerk Frühstück und eben auch auf der Klausur ein bisschen besser kennenlernen durfte.

Auch wenn 12 Wochen keine lange Zeit sind habe ich trotzdem viel gelernt. Wenn noch im ersten Kanban einige Fragezeichen in meinem Kopf herumschwirrten, kann ich jetzt sagen das ich ein bisschen besser datenwerk spreche und vor allem viele neue Programme kenne. Auch das PsychologInnen in einer Web Agentur sehr wohl ihr Know-How einbringen können ist mir bei den vielfältigen Aufgaben klar geworden.

Vielen Dank liebes datenwerk für die schöne Zeit bei euch!

Wenn du auch Lust hast einmal Teil des datenwerk-Teams zu sein bewirb dich jederzeit unter office@datenwerk.at für dein Praktikum.

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