Best Practice in der Krise: AMA mit „Unsere Bauern liefern“

Die AMA hat mit „Unsere Bauern liefern“ in einer kritischen Zeit eine Kampagne gestartet – und damit voll ins Schwarze getroffen. In kurzer Zeit wurde eine enorm hohe Reichweite erzielt und durch Online und Social-Media-Werbung 18 Millionen Menschen erreicht. Wie sie das geschafft haben, erfährst du jetzt.

Wie sieht die AMA Kampagne „Unsere Bauern liefern“ aus?

Ziel der Kampagne war es, das Vertrauen in heimische Produkte zu stärken und auch nach der Krise weiter hochzuhalten. Dafür standen Bäuerinnen und Bauern im Vordergrund. Sie kreierten selbst Bildcontent und stellten diesen kostenlos zur Verfügung. Die Bilder zeigen vor allem Eindrücke aus dem Stall und auf dem Feld, also von ihrer täglichen Arbeit. Das dabei verwendete Layout orientiert sich an der Dachkampagne. Es sorgt dafür, die teilweise sehr unterschiedlichen Bilder zu vereinheitlichen und als zusammengehörig darzustellen.

Neben Bildern auf Social Media gab es zudem einen Fernsehspot sowie diverse Printanzeigen. Der Spot ist auf YouTube zu sehen. datenwerk zeigt sich für die Social Media Arbeit verantwortlicht. Alle Postings gibt es auf AMA Facebook und AMA Instagram. Bei Konzeption und Mediaschaltung wurde die AMA von Havas Media begleitet.

Social-Media in Krisenzeiten

Wir vom datenwerk haben uns um die AMA-Social-Media Kanäle Instagram und Facebook gekümmert. Als zentrale Anlaufstelle in Sachen Social Media organisieren wir sämtlichen Content, betreuen die Redaktionspläne und übernehmen das Community Management. Für „Unsere Bauern liefern“ haben wir unter anderem diesen sehr positiv angenommenen Post mit über 1600 „likes“ und einer Menge unglaublich verschmuster Henderl veröffentlicht. #eskeatafochmehrgschmust

Den Originalpost gibt es unter dem folgenden Link zu sehen: https://www.instagram.com/p/B99QuLyqgtJ/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Durch die schnelle Reaktion auf die Krise konnten die Kanäle der AMA im Zuge der Kampagne ein deutliches Plus an Interaktionen aufweisen. Damit wurde das Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher in die heimische Landwirtschaft gestärkt.

Besondere Herausforderungen

Natürlich geht so etwas nicht leicht von der Hand. Die Kampagne war auch für uns eine besondere Situation. Normalerweise planen wir Content für solche Kampagnen lange im Voraus, doch hier musste schnell gehandelt werden und bereits nach kurzer Zeit veröffentlichen wir die ersten Postings. Die Bäuerinnnen und Bauern waren zudem so angetan von dem Konzept, dass sie uns geradezu mit Fotos überschüttet haben. Der Instagram Feed von @amainfo sah nach einer kurzen Weile dann so aus:

Screenshot des Instagram feed @amainfo mit Fotos von Bäuerinnnen und Bauern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Paradebeispiel für „User Generated Content“

Die Kampagne war ein voller Erfolg, hat uns aber durchaus auch vor Herausforderungen gestellt. Vermeintlich simple Aufgaben wie die Organisation des Bildmaterials und die Zuordnung zu zig verschiedenen Personen haben uns gut beschäftigt. Aber das sehr positive Feedback und die große Reichweite der Kampagne zeigen, dass sich die Mühen gelohnt haben! Die AMA hat es mit der Kampagne geschafft auf die Unsicherheiten von Konsumentinnen und Konsumenten in Krisenzeiten einzugehen. Außerdem konnte durch die konsequente Verlinkung zur Website frischzumir.at rasch eine Plattform etabliert werden, die auf österreichische Direktvermarkter hinweist, die ihre Produkte ab Hof oder per Zustellung anbieten.

Du hättest auch gern Hilfe um auf Social Media professionell aufzutreten und willst es besser für dich und dein Unternehmen nützen? Dann wende dich ganz einfach an unsere ExpertInnen an office@datenwerk.at!

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Timo Schwämmlein

Timo Schwämmlein

Timo hat jede Zielgruppe immer im Blick, darum interessiert er sich besonders für Marketing Kampagnen mit guten Consumer-Insights. Wenn er sich nicht gerade einen neuen Kaffee holt schreibt er über neue Trends auf Social Media.

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