Kommunikation,

Content Marketing mit Relationship Content – so hast du Erfolg!

Eine bessere KundInnenbindung, langfristig mehr KundInnen und eine Position als Expertin oder Experte in deinem Bereich – all das kann dir beziehungsbildendes Content Marketing oder auch „Relationship Content“ bieten. Was das genau ist und wie du es verwenden kannst, erfährst du in diesem Artikel.

Was ist Content Marketing mit Relationship Content?

Kurzgesagt: Beziehungsbildender Content ist Content, der es schafft, dass dein Publikum eine persönliche (oder zumindest parasoziale) Beziehung zu dir oder deinem Unternehmen entwickelt.

Dieser Content ist die Stimme und Persönlichkeit deines Unternehmens auf Social Media und im Netz und jeder einzelne deiner Posts sollte ihn enthalten. Je nach Inhalt des Postings kann mal mehr und mal weniger Beziehungsbildendes dabei sein – Postings mit hauptsächlich informativem Inhalt sind sicher weniger persönlich als ein Posting über ein internes Event oder die Vorstellung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Ein tolles Beispiel dafür ist zum Beispiel der Twitterauftritt der amerikanischen Burgermarke Wendy’s. Die sind so erfolgreich mit ihrem Auftritt, dass sogar externe Seiten Sammlungen über die besten Antworten machen wie z.B. Boredpanda.

Wie kannst du beziehungsbildendes Content Marketing umsetzen?

Als goldene Regel gilt in diesem Fall wohl: „Sei du selbst“. Schreib so wie du in echt reden würdest und wenn du Video Content machst, dann rede so wie du auch normalerweise sprechen würdest und nicht gestelzt, steif oder krampfhaft lustig.

Finde deine Stimme!

Das ist natürlich einfach, wenn man sich auf Social Media nur selbst vertritt, aber ein ganzes Unternehmen? Woher weiß man denn, wie so ein Unternehmen reden würde, wenn es denn könnte? Versucht man jede individuelle Stimme im Unternehmen abzubilden? Nimmt man nur die Stimme aus der Chefetage?

Als datenwerk kennen wir diese Situation und haben eine unserer Lieblingsmethoden, die Personas, ein wenig abgewandelt, um hier für unsere KundInnen Abhilfe zu schaffen. Erschaffe eine oder auch mehrere fiktive Personas, die dein Unternehmen repräsentieren. Bei der Erstellung des Contents oder auch im Rahmen des Community Managements kann dein Unternehmen dann mit der Stimme dieser Persona sprechen. So schaffst du einen einheitlichen Stil und vor allem eine einheitliche Stimme, die für dein Unternehmen steht.

Echte Fotos – echte Menschen!

Ich glaube wir kennen sie alle. Die strahlend lächelnden Personen in Anzügen, die so tun als wären sie in einem unglaublich lustigen oder spannenden Meeting. Oder die Frauen, die so verdammt glücklich sind über die 5 Blätter Salat vor ihnen. Stockfotos eben.

Das Problem mit Stockfotos ist, dass sie dich und dein Unternehmen nicht repräsentieren. Zeig lieber echte Fotos mit echten Menschen aus deinem Unternehmen (Hier schadet allerdings ein professioneller Fotograf nicht.) Klar – das ein oder andere hineingemischte Stockfoto wird dein Publikum nicht vergrämen, aber gerade wenn du eine Beziehung zu deinen Kunden aufbauen willst, macht es Sinn auch wirklich persönlich aufzutreten.

Das ist natürlich nicht immer leicht. Auch im datenwerk verwenden wir für den Blog und unsere Social Media Auftritte meistens Stockphotos, weil es gerade für abstrakte oder technische Themen natürlich oft schwierig ist, schnell selbst Fotos zu schießen. Überhaupt ist der Zeitfaktor dabei natürlich entscheidend. Langfristig ist unser Ziel aber, den Stockphotos Adieu zu sagen. Sobald wir es geschafft haben, erfährst du es hier im Blog natürlich zuallererst!

Hab eine Meinung!

Gerade in der heutigen Zeit, wo Shitstorms wie eine Naturgewalt über einen hinwegfegen und tatsächlichen Schaden für das Unternehmen anrichten können, tendieren viele Menschen dazu möglichst unangreifbar zu sein. Sie äußern keine Meinungen und beziehen keinen Standpunkt. Das ist zwar verständlich, aber es hat auch Nachteile.

Eine Meinung zu haben und zu gewissen Dingen zu stehen und diese auch offiziell zu teilen kann zwar dazu führen, dass du einige KritikerInnen gewinnst, aber es führt auch dazu, dass sich Menschen besser mit dir und deinem Unternehmen identifizieren können.

Content, der im Publikum Emotionen auslöst, wird außerdem mit größerer Wahrscheinlichkeit geliked und geshared, was dir im Endeffekt sogar zu einer höheren organischen Reichweite verhelfen kann.

Aber Vorsicht! Gib nicht zu jeder Kleinigkeit deinen Senf dazu, denn das interessiert niemanden. Such dir ein paar Themen aus, die für dich wirklich wichtig sind und beziehe dazu Stellung. Das können Themen sein, die dein Unternehmen direkt betreffen, aber auch Themen die uns global bewegen, wie z.B. die aktuelle #blacklivesmatter Bewegung.

Noch ein kleiner Tipp: Halte dich bei politischen oder religiösen Äußerungen zurück, wenn sie nicht Teil deines Geschäftsbereiches sind. Manche privaten Meinungen sollten eben auch privat bleiben. Und sorge dafür, dass in den Fällen wo du deine Meinung öffentlich teilst, du auch wirklich eine fundierte Expertise hast. Denn wenn du über etwas sprichst bei dem du dich selbst nicht so gut auskennst, verlierst du sehr schnell an Glaubwürdigkeit.

Weniger ist mehr – auch wenn es Content Marketing mit Relationship Content ist!

Weniger ist mehr kennen wir alle. Aber bei Content? Ist da nicht mehr auch mehr? Jein.

Wichtig ist hochqualitativer Content, der für dein Publikum wirklich einen Mehrwert hat. Wenn du 5 Tage die Woche hoch qualitativen Content mit Mehrwert produzieren kannst, ist das natürlich top. Wenn dir aber die Zeit fehlt und du es maximal 1-2x pro Woche schaffst, hochqualitativen Content zu erstellen, dann belass es dabei. Es hat keinen Sinn 5x die Woche etwas Halbherziges auszusenden. Konzentriere dich lieber auf weniger Beiträge und mache diese dafür besser.

Sei dabei!

Kümmere dich nicht nur um den Content auf deiner eigenen Seite, sondern kommentiere auch bei anderen Seiten, die ein ähnliches Geschäftsfeld haben. Teile interessante Artikel, die deine Kunden auch interessieren könnten. Beim Teilen ist es wichtig, dass du Beiträge nicht einfach nur wortlos teilst, sondern auch einen Kontext dazu anbietest – einen Mehrwert eben.

Welche Vorteile hat beziehungsbildendes Content Marketing für dich bzw. dein Unternehmen?

Kurzfristig führt beziehungsbildender Content dazu, dass sich die Leute die du ansprechen willst mehr für dich und dein Unternehmen interessieren. Außerdem etabliert es dich als Expertin oder Experte in deinem Geschäftsbereich. Bestenfalls kannst du sogar eine Meinungsführerschaft erreichen.

Langfristig führt dies wiederum dazu, dass sich mehr Menschen für dich entscheiden und dazu, dass du das erste Unternehmen bist an das sie denken, wenn sie das brauchen was du anbietest.

Du willst die Vorteile von beziehungsbildendem Content für dich und dein Unternehmen nutzen? Dann wende dich ganz einfach an unsere Social Media  Expertinnen und Experten via office@datenwerk.at!

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