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7 Tipps für das perfekte Briefing

Mühsame Briefings, wo man am Ende auch nicht mehr weiß als davor, kennen wir wohl alle. Warum ein Briefing aber eigentlich sehr hilfreich sein kann und wie man das erreicht, erzählen wir dir in diesem Beitrag.

Wozu gibt es überhaupt Briefings?

Grundsätzlich dient ein Briefing ja dazu, ein Anliegen zu formulieren – beziehungsweise einen klaren Überblick über dieses Anliegen zu bekommen, wenn man auf der anderen Seite steht. Es ist eine Zusammenfassung des Soll- und des Ist-Zustandes und ist im Idealfall auf die relevanten Faktoren reduziert. Ein ordentliches Briefing ist das Fundament, auf dem später das gesamte Projekt aufgebaut wird.

Was sollte ein Briefing enthalten?

Je nachdem für welche Art von Projekt ein Briefing erstellt wird, können sich die einzelnen Punkte unterscheiden – wir zählen hier einmal nur die aus unserer Sicht wichtigsten auf:

1) Informationen über das Unternehmen

Wer ist das Unternehmen? Was macht es aus? Welche Geschichte gibt es, bzw. welche Vision verfolgt das Unternehmen als Ganzes. Sich einen Überblick zu verschaffen mit wem man es zu tun hat ist immer von Vorteil und hilft, das Projekt später in das Gesamtgefüge des Unternehmens gut einzuordnen.

Bei kreativen Projekten wäre hier auch die Frage nach Corporate Design zu stellen. Welche Vorgaben gibt es? Wie werden Logo, Farben, Layouts, etc. gewählt? In diesem Fall ist es auch interessant, sich alte Kampagnen anzusehen und sich von denen inspirieren zu lassen, die bereits ein Erfolg waren.

2) Informationen zum Projekt

Da Projekte sehr vielfältig sind ist es schwierig hier ein gutes Beispiel zu finden. Aber nehmen wir an es handelt sich um ein Produkt für das z.B. eine neue Website erstellt werden soll.

Hier sind einerseits Fragen zum Produkt selbst zu klären wie z.B. Name, Preis, Optik, Verpackung usw. Aber auch ob es Konkurrenz gibt, ob es eine Neueinführung ist oder ein Relaunch – in welchen Märkten es verkauft wird – und, und, und. Andererseits zum Projekt selbst: Ist die Homepage nur für dieses eine Produkt? Soll ein Webshop dabei sein oder ist es nur eine Seite zur Information? Welche anderen Features sind gewünscht? Gerade hier sollte man beim Briefing in die Tiefe gehen und wirklich genau herausfinden, was das Gegenüber sich vorstellt.

Auch interessant zu wissen ist, welche Ziele das Gegenüber mit seinen Wünschen verfolgt – diese Information kann den Ausschlag in die eine oder andere kreative Richtung geben.

3) Briefing zur Zielgruppe

Informationen zur Zielgruppe sind für alle Projekte essentiell. Ist das Projekt intern und für die Mitarbeiter*innen gedacht oder für Kunde*innen? Ist die Zielgruppe eher preissensibel oder möchte man sich im Premiumsegment platzieren? Wenn du bei der Schärfung der Zielgruppen ein wenig Unterstützung brauchst, haben wir hier einen spannenden Artikel für dich.

4) Budget

Die Einstellung, dass man über Geld nicht redet, ist hier eindeutig nicht die richtige. Um ein realistisches Konzept erstellen zu können muss klar sein, wieviel Geld für das Projekt eingeplant ist. Das kann auch entscheidend dafür sein, welche Ideen vorgeschlagen werden können. Daher sollte dieser Punkt unbedingt schon vorab in einem Briefing geklärt werden.

5) Zeithorizont

Neben dem Budget ist auch der Zeithorizont essentiell. Etwas, das am besten schon übermorgen fertig ist, wird weniger komplex sein als ein Projekt für das mehrere Monate zur Verfügung stehen. Aber nicht nur der Zeithorizont für das Projekt ist interessant, auch der Zeitraum bis zur Abgabe eines ersten Entwurfes oder Konzeptes ist wichtig zu wissen.

6) Schriftliches Briefing

Im Idealfall kann man schon während des Briefings mitschreiben – zur Not kann man aber natürlich auch danach noch einmal alles zusammenfassen. Wichtig ist, dass man die schriftliche Form des Briefings dem Gegenüber noch einmal zukommen lässt, um zu sehen, ob beide Parteien auf dem selben Stand sind oder ob es noch Unklarheiten gibt.

7) Rebriefing

Wenn nach dem Briefing noch Fragen auftauchen – und das ist sehr wahrscheinlich – dann sollte man nicht zögern noch einmal Rücksprache zu halten. Keine falsche Scheu, noch einmal nachzufragen zeigt einfach, dass man sich mit dem Thema genauer auseinandergesetzt hat, nicht, dass man nicht gut aufgepasst hat.

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Alexandra Posch

Alexandra Posch

Alex brennt für Social Media Kommunikation, Foto- und Videobearbeitung. Wenn sie sich nicht gerade um die Online Communities und Social Media Auftritte unserer Kundinnen und Kunden kümmert, schreibt sie hier über die besten Tipps & Tricks rund um Social Media und Contenterstellung.

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