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LinkedIn Algorithmus 2021: Wie er funktioniert und wie du ihn besser nutzen kannst

Du fragst dich, wie sich dein Feed auf LinkedIn zusammensetzt? Du willst wissen, wie du auf LinkedIn mehr Sichtbarkeit und Reichweite bekommen und den LinkedIn Algorithmus 2021 am besten für dich und dein Unternehmen nutzen kannst? In diesem Blogbeitrag erfährst du mehr über den LinkedIn Algorithmus 2021 und bekommst hilfreiche Tipps, um besser mit diesem zu arbeiten.

Mit seinen mittlerweile über 750 Millionen Mitgliedern gewinnt das businessorientierte Netzwerk  unter anderem im Bereich der  B2B- Kommunikation immer stärker an Bedeutung. Allein im DACH-Raum ist LinkedIn innerhalb von sechs Monaten um weitere 1 Mio. Mitglieder auf 16 Mio. Mitglieder gewachsen. Außerdem suchen weltweit jede Woche 40 Million Mitglieder einen neuen Job über LinkedIn und alle 3 Minuten wird eine Person über das Netzwerk eingestellt.

Wie schaffst du es nun, diese Fülle an möglichen Kontakten am besten für dich und dein Unternehmen zu nutzen? Dafür solltest du dir den LinkedIn Algorithmus einmal genauer anschauen.

Wie funktioniert der LinkedIn Algorithmus?

  • Qualität des Contents: In einem ersten Schritt checkt der Algorithmus, ob es sich bei deinem Beitrag entweder um qualitativ hochwertige, „gute“ Inhalte, schlechten Content oder Spam handelt.
  • Interaktionen: Nach bestandener Qualitätsprüfung wird dein Beitrag vorübergehend im Feed deines Netzwerks gezeigt. Währenddessen untersucht der LinkedIn Algorithmus, wie deine Kontakte mit deinem Content interagieren. Wird er geliked, kommentiert oder etwa als Spam markiert?
  • Profil und Netzwerk: Im nächsten Schritt versucht der Algorithmus, Spamprofile und -inhalte zu identifizieren. Dafür checkt er dein Profil und dein Netzwerk und überprüft, ob das Zusammenspiel hier funktioniert oder nicht.
  • Überprüfung durch Redakteurinnen und Redakteure: Als letztes schauen sich im Gegensatz zu anderen sozialen Netzwerken noch (menschliche) LinkedIn-Redakteurinnen und Redakteure deinen Beitrag an. Sie interessieren sich dafür, warum ein Beitrag relevant ist, um diese Informationen wieder an den Algorithmus weiterzugegeben. Dadurch lernt dieser immer mehr dazu und entwickelt sich weiter.

6 Tipps um den LinkedIn Algorithmus besser zu nutzen

1. Poste in unregelmäßigen Abständen und zu unterschiedlichen Uhrzeiten, aber dennoch zu Stoßzeiten.

Dabei bevorzugt der LinkedIn Algorithmus „natürliche“ Social-Media-Strategien gegenüber geplanten. Postest du jeden Tag zur selben Uhrzeit, kann es sein, dass dein Beitrag irgendwann mit geringerer Relevanz bestraft wird. Trotzdem solltest du dir anschauen, zu welchen Zeiten deine Beiträge am schnellsten Interaktionen hervorrufen und darauf Rücksicht nehmen. In Deutschland gelten zum Beispiel die Zeiträume von 8 bis 12 Uhr und von 16 bis 18 Uhr als beste Zeiten zum Posten. Das ist natürlich immer auch von der jeweiligen Zielgruppe abhängig und es gibt unterschiedliche Meinung zu diesem Thema.

2. Wähl die richtigen Themen für deine Beiträge aus.

Lass die Finger von Themen, die zu sehr in Richtung „Was ich heute zu Mittag gegessen habe“ gehen. Deine Beiträge sollten thematisch in den eher beruflichen bzw. professionellen Kontext von LinkedIn passen. Willst du wissen, was dein Netzwerk interessiert, kannst du die Analysen deiner LinkedIn-Unternehmensseite zu Rate ziehen. Hier findest du zum Beispiel Statistiken zur Branche, in der deine Follower arbeiten. Außerdem priorisiert der LinkedIn Algorithmus Posts zu Nischenthemen, die meistens zwar eher weniger Aufmerksamkeit aber ein höheres Engagement aufweisen.

3. Poste qualitativ hochwertigen Content.

Er sollte zum einen für deine Zielgruppe interessant sein und dieser einen Mehrwert bieten. Dazu gehören zum Beispiel Best-Practice-Anleitungen, hochwertige und informative Bilder und Videos oder Links zu weiterführenden Beiträgen mit einem kleinen Teaser. Zum Anderen sollten deine Beiträge Interaktionen hervorrufen. Sag deine Meinung, stell Fragen, mach Umfragen oder sprich Personen direkt an.

4. Vergiss bei aller Professionalität auf LinkedIn nicht, dein Netzwerk auch emotional anzusprechen.

Auf LinkedIn geht es immer noch hauptsächlich um die Kommunikation von Mensch zu Mensch. Dabei spielen auch Emotionen immer eine Rolle. Folglich generieren Beiträge, die dein Netzwerk emotional ansprechen, oft auch mehr Engagement.

5. Nutz die richtigen Hashtags und setz Erwähnungen.

Auf LinkedIn ordnen Hashtags deinen Post bestimmten Kategorien zu und machen so deinen Content thematisch passend auffindbar. Achte dabei darauf, dass du eher spezifische statt generische Hashtags verwendest. Außerdem empfiehlt LinkedIn, nur zwischen 3-5 Hashtags pro Beitrag zu benutzen. Hashtags solltest du hier also gezielt einsetzen. Möchtest du in deinem Beitrag Personen oder Unternehmen miteinbeziehen oder sie darüber ansprechen, kannst du sie mit @Nutzer-/Unternehmensname in deinem Post erwähnen. Das führt meist dazu, dass die erwähnte Person mit deinem Beitrag interagiert und ihn im besten Fall auch teilt. So bekommt deren Zielgruppe deinen Content auch in ihrem LinkedIn-Feed angezeigt. Erwähnungen solltest du ebenfalls gezielt nutzen und auch hier gilt: weniger ist mehr!

6. Vergrößere dein Netzwerk strategisch.

Um mehr Reichweite und idealerweise mehr Engagement zu schaffen, solltest du dein Netzwerk ständig erweitern. Tritt dafür relevanten LinkedIn-Gruppen bei und beteilige dich an Diskussionen. Pflege dein LinkedIn-Profil und finde für deine Branche relevante Inhalte, beispielsweise über Hashtags, und interagiere mit diesen.

Falls du noch mehr zum Umgang mit LinkedIn wissen möchtest, schau dir unseren andere Beiträge zu diesem Thema an!

Du willst den LinkedIn Algorithmus 2021 besser für dich und dein Unternehmen nützen? Dann wende dich ganz einfach an unsere Expertinnen und Experten via office@datenwerk.at!

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