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Facebook Algorithmus 2022: Was sich ändert und wie du es für dich am besten nutzt!

Du willst wissen, wie du das Beste für dich oder dein Unternehmen mit dem Facebook Algorithmus 2022 herausholen kannst? Ein Zuckerschlecken ist das leider nicht. Aber mit diesen Tipps und Tricks wirst du Erfolg haben und deiner Konkurrenz davonjagen.

Handy mit offener Facebook-App

Facebook Algorithmus 2022 – Wichtige Fakten auf einen Blick

Klar, Facebook verliert zwar bei österreichischen Jugendlichen rapide an Beliebtheit, denn Facebook scheint im Jugend-Internet-Monitor 2022 von Safer Internet garnicht mehr auf. Nichts desto trotz steht das soziale Netzwerk nach wie vor an oberster Stelle in Österreich. Immerhin verzeichnet Facebook hierzulande 5,3 Millionen Nutzer:innen – diese Zahl ist im letzten Jahr sogar gestiegen.

Damit alle User:innen auf Facebook genau das sehen, was sie gerade am meisten wollen, hat der Facebook Algorithmus seine Finger im Spiel. Hinter den Kulissen ordnet er die Beträge nach bestimmten Parametern an und kreiert somit den perfekten individuellen News Feed. Daraus resultiert für Content-Creator wie dich ein Problem: selbst wenn deine Zielgruppe deine Seite liked und sie vielleicht sogar abonniert hat, heißt das noch lange nicht, dass sie deine Beiträge überhaupt zu Gesicht bekommen. Denn als Faustregel gilt: Jeden neuen Beitrag spielt Facebook erstmal nur an rund 10% deiner Follower aus.

Wie du den Facebook Algorithmus 2022 am besten nutzen kannst, um mehr Reichweite für deine Seite zu erlangen erfährst du jetzt!

Interaktion ist alles – nur schnell muss sie sein!

Die erste Stunde nach Veröffentlichung deines Beitrags entscheidet über den Erfolg oder Misserfolg. Wenn du es in dieser Anfangsphase schaffst, möglichst viel Interaktion in Form von Likes, Reaktionen und vor allem Kommentaren zu erhalten, dann wird der Algorithmus diesen auch einer größeren Anzahl an Personen ausspielen. Reaktionen wie “Herz, Lachen, Trauer und Wut” zählen dabei mehr als reine Likes. Auch Views und View-Zeit zum Beispiel bei Videos zählen hier dazu, allerdings haben sie die geringste Wirkung. Kommentare haben den größten Einfluss auf deine Reichweite. Das ist auch ganz logisch, wenn du daran denkst, das Personen häufig Benachrichtigungen bekommen, wenn Freunde von ihnen unter einem Beitrag kommentiert haben. Durch dieses Schneeballsystem verhilfst du deinem Beitrag zu mehr Reichweite.

Um das zu erreichen solltest du auf zwei Dinge achten:

  • Schreibe kurze, aber aktivierende Texte zu deinen Postings, die zum Mitreden einladen
  • Antworte schnell auf alle Kommentare

Um die Interaktion zu fördern macht es immer Sinn, deine Beiträge zum Beispiel mit einer Frage zu beenden, um so deine Follower zum Kommentieren anzuregen. Aber sei vorsichtig, dass du nicht in plumpes Engagement-Baiting verfällst. Denn Beiträge mit sogenannten Engagement-Baiting werden vom Facebook Algorithmus nicht gerne gesehen. Das umfasst Postings in denen Nutzer:innen allzu plump dazu aufgefordert werden, mit dem Beitrag zu interagieren, ihn also zu liken, kommentieren oder zu sharen. Außerdem werden Posts, die übermäßig für Dinge werben, weniger verbreitet, um Spam im News Feed zu reduzieren. Stattdessen pusht der Facebook Algorithmus vertrauensvolle und realistische Inhalte, die authentische Reaktionen hervorrufen.

Wenn du nun im zweiten Schritt auf deine authentischen Kommentare auch schnell antwortest, kannst du die Interaktion möglichst lange am Leben halten. Geh auf die Kommentare ein und schreibe auch hier am besten so, dass nach deinem Kommentar das Gespräch nicht gleich abgeschlossen ist. Stell weitere Fragen, lass etwas offen, sodass ein Gespräch entstehen kann.

Aktueller Content hat beim Facebook Algorithmus 2022 Vorrang

Der Facebook Algorithmus weiß, was wir wollen: immer up-to-date sein und die aktuellsten News zuerst wissen. Für dich heißt das, dass du aktuelle Themen, mit bedeutenden und authentischen Inhalten aufgreifen solltest. Dann werden deine Beiträge im News Feed höher gereiht und du erreichst mehr Personen. Besonders wirkungsvoll sind hier Videos und das Livestreaming über Facebook Live, denn das ist beim Facebook Algorithmus besonders beliebt. Schau doch mal bei unserem Blogbeitrag zu Facebook Live vorbei, um wertvolle Tipps für deinen nächsten Livestream zu erhalten.

Hat ein Post einmal eine gewisse Resonanz und Anklang bei den Usern gefunden, so wird er durch den Facebook Algorithmus noch mehr gepusht. Oft geteilter Content wird gefördert und verbreitet. Allerdings haben es Inhalte, die wiederholt gepostet werden schwerer – sie werden nämlich vom Facebook Algorithmus zurückgehalten.

TIPP: Bleib aktuell und originell! Wiederhole dich nicht zu oft und pass deinen Content an die aktuellen Umstände an. Versuch gerne mal etwas Neues wie z.B. Facebook Live.

Finger weg von #HashtagsAufFacebook

Hashtags gibt es Facebook seit 2013 und – Hand aufs Herz – keiner benutzt sie. Auf anderen Plattformen wie Instagram oder Twitter gehören sie definitiv zum Standard-Posting-Repertoire, aber nicht so auf Facebook. Eine der wichtigsten Regeln für Facebook Beiträge ist: fass dich kurz und knackig, und Hashtags haben da schlicht keinen Platz. Sie tragen nichts zur Stärkung deiner Reichweite bei. Also lass sie ruhig einfach weg.

TIPP: Verwende sehr wenige oder einfach gar keine #Hashtags, wenn es sich vermeiden lässt! Brauchen tust du sie jedenfalls nicht.

Limit für geschaltete Anzeigen

Schon seit dem 16. Februar 2021 ist es soweit: Pro Seite werden Anzeigenlimits eingeführt. Ja und, was heißt das jetzt für dich?

Seit Februar 2021 darfst du nicht mehr beliebig viele Anzeigen auf deiner Facebook Seite online stellen. Wie viele Anzeigen du schalten darfst, hängt von der Größe deiner Facebook Seite und deinem Werbebudget im letzten Jahr ab. Je größer deine Seite, desto mehr Anzeigen kannst du gleichzeitig schalten. Diese Maßnahme soll die Performance deiner Anzeigen erhöhen und damit sollst du Kosten sparen. Werden zu viele Anzeigen gleichzeitig geschalten, schließen nicht alle die Lernphase bei der Performance Optimierung ab. Der Facebook Algorithmus kommt folglich nicht dazu, alle Anzeigen zu optimieren. Mit den Limits soll das anders werden. Mehr Infos dazu bekommst du direkt bei Meta.

TIPP: Setze auf Qualität statt Quantität! Nutze den Facebook Algorithmus zu deinem Vorteil und konzentriere dich darauf, wenige erfolgreiche Anzeigen zu machen, als zu viele Anzeigen zu schalten, die ihr Ziel nicht erreichen können.

Fazit:

Die Änderungen beim Facebook Algorithmus 2022 machen dir das Leben nicht unbedingt leichter. Hast du noch keine große Fan Base, ist es nun noch schwieriger zur erwünschten Reichweite zu gelangen – aber Kopf hoch! Wir zeigen dir nämlich, wie du es noch besser machen kannst. Schau dir dazu einfach noch unbedingt diese anderen Beiträge über Facebook, Instagram & Co an!

Du bist dir unsicher, wie du Facebook ideal für dich und dein Unternehmen nutzen kannst? Dein Content performt nicht so, wie du dir das vorstellst? Wende dich ganz einfach an unsere Expertinnen und Experten via office@datenwerk.at und hol dir professionelle Beratung!

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