Newsletter – So gelingt erfolgreiches E-Mail-Marketing ✉️

Newsletter sind wieder groß im Kommen und ein unverzichtbares Instrument, um euer Produkt oder euer Unternehmen mittels E-Mail-Marketing eurer Zielgruppe präsentieren. Wie es dazu kam, dass Newsletter wieder„en vogue“ sind, könnt ihr hier in Julias Beitrag nachlesen. Egal, ob du über Alltagsthemen informieren oder den Verkauf eines Produkts ankurbeln möchtest: Von diesem Trend kannst du garantiert auch profitieren und mit Newsletter-Kampagnen richtig durchstarten. Hier haben wir die wichtigsten Dos and Don’ts für gelungenes E-Mail-Marketing zusammengefasst:

Das Konzept

Stelle dir folgende Fragen und versuche diese für dich zu beantworten:

  • Was ist das Ziel meines Newsletters?
  • Wie kann ich es erreichen?
  • Wen möchte ich damit genau ansprechen?

Mithilfe dieser Fragen kannst du deine persönlichen Kommunikationsziele festlegen und jeden Newsletter besser planen.


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Die Botschaft

Du hast deine Ziele definiert und ein Konzept vorbereitet. Dann wird es Zeit für die passende Botschaft! Folgende Dos and Don’ts solltest du beachten:

Dos:

  • Kommuniziere deine Botschaft klar und prägnant.
  • Passe die Sprache an deine Zielgruppe an.
  • Wähle ein Hauptthema oder wenige (zusammenpassende) Themen, um deine LeserInnen nicht zu überfordern.
  • Setze auf Call-to-Action Buttons mit klaren Anweisungen, was deine LeserInnen tun sollen (z.B. deinen Blog besuchen oder dein Produkt kaufen).
  • Lustige Inhalte funktionieren immer gut und sorgen für positive Assoziationen.
  • Schaffe Wiedererkennungswert: Das Design des Newsletters sollte zu deinem Markenbild und deiner Webseite passen.
  • Verwende Bilder, um deine Inhalte noch ansprechender zu gestalten.

Don’ts:

  • Vermeide zu lange, komplizierte Sätze und schreibe nicht um den heißen Brei herum.
  • Tippe nicht schnell ein paar Zeilen, sondern überlege dir, was deine LeserInnen lesen möchten. Die Frage nach der richtigen Anrede („du“ oder „Sie“) gehört auch dazu!
  • Vermeide zu viele unterschiedliche Themen, denn das sorgt für Verwirrung und überfordert manche LeserInnen.
  • Bewahre trotz Humor deine Seriösität, damit deine Marke  oder dein Produkt nicht lächerlich wahrgenommen wird.

Bereit? Los gehts!


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Das Timing

Fakt ist: Wer zu oft Newsletter verschickt, nervt damit seine LeserInnen. Wer andererseits zu wenige verschickt, wird wiederum nicht wahrgenommen. Die goldene Mitte aus richtigem Intervall und zur Zielgruppe passender Uhrzeit, muss jede/r für sich herausfinden. Viele Newsletter-Anbieter bieten spezielle Analyse-Tools an, mit denen du die Resonanz auf deine Newsletter überprüfen kannst. Am besten du testest verschiedene Intervalle mit guten Inhalten und analysierst, wie deine LeserInnen darauf reagieren. Daraus kannst du dann dein ideales Intervall und die beste „Sendezeit“ ableiten.

Da sich deine AbonnentInnen bewusst angemeldet haben, erwarten sie auch regelmäßig Informationen von dir. Das stresst dich etwas? Muss es nicht, denn als Faustregel gilt: Lieber weniger Newsletter und dafür mit gutem, durchdachten Inhalten als viele Schnellschüsse, die verpuffen und keine Wirkung erzeugen.

Die EmpfängerInnen

Hier gilt: Verschicke nur an Adressen, die sich mittels „Double-Opt-in“ für deinen Newsletter angemeldet haben oder explizit von dir auf die Mailing-Liste gesetzt werden möchten. Jemand hat dir eine Nachricht zu irgendeinem Thema hinterlassen oder ein Produkt bei dir bestellt? Das bedeutet nicht automatisch, dass er/sie auch an deinem Newsletter interessiert ist. Das fällt unter das sogenannte „Kopplungsverbot“, welches als Teil der Datenschutzgrundverordnung (kurz: „DSGVO“ genannt) ab Mai 2018 in Kraft tritt.

Kontakten Werbung zuschicken, die dieser nicht explizit zugestimmt haben, ist somit verboten. Es fällt am Ende auch negativ auf dich zurück und schadet langfristig mehr, als es bringt.

Lies hier mehr zur DSGVO, und was das für dich bedeutet. 


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Personalisierung

Wer kennt das nicht? Regelmäßig landen Newsletter in unserem Postfach mit unpersönlichen Anreden, wie „Liebe LeserInnen”, oder „Sehr geehrte Damen und Herren”. Das kannst du besser!

Wer beim Newsletter-Anmelde-Formular gleich von Anfang an Anrede (Herr/Frau), Vorname, Nachname zusätzlich zur E-Mail Adresse mitsammelt, ist nachher viel flexibler bei personalisierten E-Mails. Denn so ergeben sich viele Möglichkeiten für erfolgreiches E-Mail-Marketing, angefangen von „Hallo (Vorname)” bis „Sehr geehrte Frau (Nachname)” oder „Sehr geehrter Herr (Nachname)”.

Personalisierung lässt dich und deine Mails nicht nur menschlicher und sympathischer erscheinen, es trägt auch zur Kundenbindung bei.


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Bist du neugierig geworden und möchtest wissen, welche Rolle gutes Design für Newsletter-Kampagnen spielt? In den nächsten Wochen erscheint mein Follow-up Beitrag mit vielen Hintergrundinfos und Tipps zu Newsletter-Design.

 

Du hast ein Produkt, ein Unternehmen oder auch einen eigenen Blog und möchtest deine Newsletter-Kampagne mit Hilfe von Profis umsetzen? Schreib uns an office@datenwerk.at und wir stehen dir mit Rat und Tat zur Seite.

1 Antwort

  1. 28. Februar 2018

    […] an unsere letzten beiden Beiträge zu Newslettern (e-Mail-Marketing, Newsletter im Trend) schauen wir uns heute an, wie Newsletter richtig aufgebaut werden, um ihr […]

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