Newsletter Trends 2020: Das solltest du nicht verpassen!

Newsletter sind bereits seit einigen Jahren aus dem Marketing nicht mehr wegzudenken. Warum Newsletter wieder so beliebt sind, kannst du auch in diesem Blogbeitrag nachlesen! Und auch weiterhin steigt die Beliebtheit der Newsletter an. Laut Hubspot sahen 2019 etwa 80% der Marketeers einen Anstieg im Email-Engagement. Wie du die neuesten Newsletter Trends für dich nutzen kannst, zeigen wir dir hier:

Gestalte deinen Newsletter individuell und interaktiv

Wie auch in den letzten Jahren sind dies die vorherrschenden Themen im Email-Marketing. Personalisierung ist dieses Jahr sogar auf Platz 1 der Strategien für bessere Newsletter-Performance.

Ein einfaches Mittel deinen Newsletter zu personalisieren und interaktiv zu gestalten ist, deine Userinnen und User entscheiden zu lassen, welche Inhalte sie sehen wollen und welche nicht. Das kannst du mittels einer einfachen Check-box erheben. Die Userinnen und User können damit selbst angeben, welche Inhalte sie interessieren und diese Angaben jederzeit ändern. Anhand dieser Einstellung bekommen sie dann genau die Inhalte zugestellt, die sie auch sehen wollen.

Technisch gibt es dabei auch Neuheiten dieses Jahr: Google’s Accelerated Mobile Pages Project, kurz AMP, ist ein open source Projekt, welches neue Funktionen und verbesserte Interaktivität verspricht. Damit können viele Funktionen, die normalerweise nur auf Webseiten eingebaut werden können, auch in Emails dargestellt werden, wie ein Bilder-Karussell, „Akkordions“ oder das Antworten auf Online-Kommentare.

Das Problem dabei ist, das AMP im Moment noch nicht auf allen Email-Clients funktioniert, wie etwa bei Apple Mail. Aber Gmail bietet mit einem Email-Marktanteil von 24% trotzdem ein großes Publikum, welches mit AMP erreicht werden kann.

Über weitere Möglichkeiten deinen Newsletter individueller und interaktiver zu gestalten, haben wir letztes Jahr schon berichtet.

Automatisiere deine Emails

Automatisierung spart nicht nur Zeit und Arbeit, es eröffnet auch neue Möglichkeiten. Ein Vorteil dabei ist, dass bestimmte Emails nur einmal erstellt werden müssen, dann aber regelmäßig an verschiedene Nutzerinnen und Nutzer versandt werden können, ohne zusätzlichen Aufwand. Große Firmen nutzen dies schon länger, aber auch für kleinere Anbieter steigt die Relevanz der Automatisierung. Um Automatisierung für dich zu nutzen könntest du folgendes tun:

    • Sende Emails zu bestimmten Anlässen. Dies kann nun der Geburtstag der Userin oder des Users sein, Neujahr, oder ein bestimmter Feiertag.
    • Sende Emails als Reaktionen. Du könntest automatisch Emails versenden, nachdem sich zum Beispiel eine Userin oder ein User für den Newsletter neu angemeldet hat.
    • Sende Emails um alte Kundinnen und Kunden neu zu gewinnen. Sollte sich jemand länger keine Newsletter mehr angesehen haben, kannst du etwa eine Email versenden, mit der du sie oder ihn persönlich ansprichst und eventuell auch direkt nach möglichen Problemen fragst.
    • Verwende Trigger und Tagger-Email. Das sind zwei sehr ähnliche Vorgänge, die beide auf vorherigen Handlungen der Userinnen und User aufbauen. Trigger-Emails werden ausgelöst, wenn zum Beispiel eine Userin oder ein User im Newsletter ein bestimmtes Thema anklickt. Daraufhin wird eine weitere Email speziell zu diesem Thema versandt. Tagger-Email sind dagegen ein bisschen aufwendiger, sie geben nämlich den Userinnen und Usern gewisse Tags für verschiedene Interaktionen und bauen daraus ein Profil auf. Anhand dieses Profils werden dann Emails verschickt, die den Interessen der Person möglichst genau entsprechen.

Gestalte deinen Newsletter barrierefrei

Um deinen Newsletter allen Personen zugänglich zu machen, solltest du auf Barrierefreiheit achten. Dieser Trend der letzten paar Jahre wird auch dieses Jahr wieder großen Einfluss zeigen. Indem du auch auf User mit einer Form von Beeinträchtigung eingehst, steigerst du nicht nur deine Reichweite, du zeigst auch, dass du dich um deine User kümmerst.

Wenn du noch nicht weißt, wie du deinen Newsletter barrierefrei einrichten kannst, informieren wir dich gerne!

Nutze den Dark Mode

Eine der wichtigsten (nicht mehr so neuen) Neuheiten der Newsletter Trends ist der Dark Mode. Wer sich viel auf sozialen Medien herumtreibt, hat wahrscheinlich schon einiges vom Dark Mode gehört oder hat diesen auch schon bei eigenen Apps aktiviert. Dabei wird das normale Farbschema invertiert. Statt einem hellen Hintergrund mit dunkler Schrift, wird nun ein dunkler Hintergrund mit heller Schrift dargestellt. Spotify und Netflix haben dieses Design schon länger als Default angenommen, nun ist der „dunkle Modus“ auch bei Emails angekommen. Bereits 2018 hat Apple Mail diesen eingeführt und mittlerweile ist er auch bei Gmail und Outlook verfügbar.

Wie kannst du Dark Mode für deinen Newsletter nutzen?

      1. Bedenke dein Logo: Wie sieht dein Logo aus? Passt es auf einen dunklen Hintergrund genauso gut wie auf einen hellen? Wenn nicht, solltest du eine zweite Version ausarbeiten, die in so einem Fall angezeigt werden kann.
      2. Achte auf Fotos: Ebenso solltest du bei der Wahl von eingefügten Fotos beachten, ob sich diese gut von sowohl einem hellen als auch einem dunklen Hintergrund abheben. Gegebenenfalls kannst du einfach einen Rahmen um das Bild geben, der dieses gut vom Hintergrund abtrennt.
      3. Testen: Wie fast immer bei Emails ist es wichtig, dass du deinen Newsletter auf verschiedenen Clients testest, da diese den Dark Mode zum Teil sehr unterschiedlich umsetzen. Daher kann es passieren, dass dein Design bei einem Client super aussieht, aber bei einem anderen gar nicht passt.

Und zuletzt, besonders wichtig im Jahr 2020:

Experimentiere mit den neuesten Newsletter Trends

Bleib nicht immer beim selben Design, sondern probiere Neues aus: Versuch die neuesten Newsletter Trends in deine Emails einzubauen. Teste verschiedene Interaktionen, oder versuche den Dark Mode selbst in deine Emails einzubauen. Testen kannst du das ganze dann recht einfach, indem du zwei verschiedene Versionen deines Newsletters an unterschiedliche Gruppen verschickst und an ihren Reaktionen siehst, welche besser ankommt. Vielleicht kommen bei verschiedenen Userinnen und Usern dann auch verschiedene Designs besser an. Und selbst wenn eine Änderung mal nicht so gut ankommt, wenn du ständig versucht bist deinen Newsletter zu verbessern, merken das auch deine Kundinnen und Kunden!

Wenn du nicht weiterweißt, wie du deinen Newsletter noch verbessern kannst: Schreib uns, wir haben 20 Jahre Erfahrung und helfen dir gerne weiter!

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