Reputation Management in Social Media – so navigierst du durch die Krise

Reputation Management in Social Media sollte für Unternehmen eine Top Priorität sein. Denn gerade jetzt ist Krisenkommunikation wie der sprichwörtliche Spaziergang auf Messers Schneide und vor allem auf Social Media kann eine missglückte Kommunikation sehr schnell große Wellen schlagen. Damit dir das nicht passiert und du dich trotzdem traust, weiter fleißig aktiv zu sein, haben wir dir hier eine Best Practice Anleitung geschrieben, mit der du auch in schwierigen Zeiten dein Unternehmen auf Social Media optimal positionierst. Und das gilt nicht nur für Covid-19 Zeiten.

Einige Tipps zum Community Management

  • Hör auf die Bedürfnisse und Sorgen deiner Community und hilf ihnen, wo immer du kannst.
  • Sei besonders vorsichtig mit allem was du „likest“.
  • Definiere eine Tonalität und halte dich auch daran.
  • Interagiere nicht mit Content der Sarkasmus oder fragwürdigen Humor verwendet oder die politische Vorgehensweise deines Landes kritisiert. Eine Polarisierung deiner Community solltest du nämlich vermeiden. In einer Krise geht es um Zusammenhalt, nicht um Spaltung.
  • Vermeide Antworten, die als opportunitistisch wahrgenommen werden können.
  • Möglichst empathisch zu sein, ist immer eine sichere Sache. Sei da um Anderen zu helfen!

Reputation Management in Social Media durch hochwertigen organischen Content

Wenn du einen Redaktionsplan hast, dann solltest du dir genau jetzt die Zeit dafür nehmen, ihn dir noch einmal genau anzusehen. Checke unbedingt deinen bereits geplanten Content für die kommenden Wochen noch einmal.

Was du jetzt tun willst, ist folgendes: Das Leben und dein Unternehmen besteht weiterhin. Daher ist es absolut gerechtfertigt und auch notwendig, weiterhin guten Content zu veröffentlichen. Nur ist es wichtig, dabei mit Bedacht vorzugehen.

Das Beste, was du tun kannst, ist zuhören – verstehe was andere Menschen, Unternehmen und Marken während der Krise sagen und tun. Vertrauen ist auf Social Media enorm wichtig, das wussten wir schon 2019.

Mach dir klar, welche sensiblen und polarisierenden Themen es bereits gibt und such nach Lücken, die du mit deiner Kommunikation füllen kannst.  In jedem Fall solltest du täglich beobachten, worüber in deinem Feld gesprochen wird. Sieh dir für dich passende Hashtags an, lies die Feeds deiner Konkurrenten und monitore vor allem die Konversationen auf deinen eigenen Kanälen. Hier findest du unseren Ratgeber zu Hashtags auf Social Media.

Dein Fokus sollte komplett auf deiner Zielgruppe liegen, nicht auf deiner Marke. Sieh es als eine Chance an, deiner Zielgruppe den Mehrwert bereitzustellen, den dein Unternehmen anbietet. Diesen Mehrwert kannst du generieren durch:

  • Hilfe – welche Ressourcen, Produkte, Services oder Unterstützung kannst du während dieser Zeit bieten?
  • Information – hast du sinnvolle und brauchbare Tipps, best Practices (wie diesen Artikel) oder Informationen die nur du auf deine besondere Art und Weise bieten kannst?
  • Leadership – verstehe, welche einschneidenden Veränderungen eine Krise für das Leben der Menschen bedeutet. Wie kannst du ihnen Vertrauen oder Hilfe bieten oder sie sogar inspirieren?
  • Positivität – wie kannst du die Menschen in deiner Community, deine Angestellten oder andere während dieser Zeit feiern?

Welche Themen sind neben Covid-19 überhaupt sinnvoll?

Eines vorweg: mach nicht nur noch Posts über Corona.

Teile Geschichten über Menschen in deinem Unternehmen, die tolle Arbeit leisten oder der Gesellschaft etwas zurückgeben. Feiere große Meilensteine oder Momente von Personen oder Teams in deinem Unternehmen, oder vom ganzen Unternehmen selbst.

Kommuniziere alles, was dein Unternehmen tut, um seinen Angestellten, seiner Community oder seinen Kundinnen und Kunden zu helfen. Und mit alles meine ich alles! Dabei kannst du zudem einen Fokus darauf setzen, nach vorne zu blicken! Zeig, dass dein Unternehmen in die Zukunft sieht und auch weiterhin alles tun wird, um für die Community da zu sein. Sei positiv und schaffe Vertrauen. Zeige, dass Zeiten der Krise zwar schwierig sind, aber dein Unternehmen diese überstehen wird und alles dafür tut, um die Sicherheit des Unternehmens auch in Zukunft zu gewährleisten.

Solltest du so wirklich gar keine Ahnung haben, zu welchen Themen du etwas veröffentlichen kannst: Schau dir einmal deinen bisher veröffentlichen Content an und such dir 3-5 Themen aus, die es wert sind, nochmal veröffentlicht zu werden.

Themen, die du während einer Krise vermeiden solltest

Auf keinen Fall solltest du die Krise dazu verwenden, etwas zu promoten das deiner Community nicht auf irgendeine Art und Weise hilft.

Und auch wenn das vielleicht offensichtlich ist: poste keine Fotos oder Videos von größeren Personengruppen oder Menschen, die den Sicherheitsabstand nicht einhalten. Damit machst du dich nur unnötig zur Zielscheibe von negativen Kommentaren.

 

Ich hoffe damit fühlst du dich gut gerüstet für eine kompetente und erfolgreiche Social Media Arbeit.

Du brauchst trotzdem noch Hilfe, bei Social Media durchzublicken und willst es besser für dich und dein Unternehmen nützen? Dann wende dich ganz einfach an unsere Expertinnen und Experten via office@datenwerk.at!

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Timo Schwämmlein

Timo Schwämmlein

Timo hat jede Zielgruppe immer im Blick, darum interessiert er sich besonders für Marketing Kampagnen mit guten Consumer-Insights. Wenn er sich nicht gerade einen neuen Kaffee holt schreibt er über neue Trends auf Social Media.

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