TikTok,

TikTok für Unternehmen – alles was du wissen musst

Hype Hype! TikTok für Unternehmen ist weiter auf dem Vormarsch! Und aktuell die beste Möglichkeit für B2C Unternehmen mit einem sehr jungen Zielpublikum in Kontakt zu treten. 62% aller Personen auf TikTok sind zwischen 10 und 29 Jahren jung. Jetzt öffnet sich der Kanal auch langsam für Werbeformate und wird dadurch auch für Unternehmen zunehmend interessant.

Warum gerade TikTok für Unternehmen?

TikTok verzeichnet im Moment mehr als 680 Millionen aktive Nutzer:innen weltweit und wurde über 2 Milliarden Mal heruntergeladen. Die Nutzer:innen verbringen ungefähr 52 Minuten täglich auf TikTok und es werden jeden Tag über eine Milliarde Videos angesehen. Interessant ist auch, dass viele der User:innen auf TikTok nicht auf altbekannten Plattformen wie Facebook oder Instagram unterwegs sind und daher nur auf diesem Weg erreicht werden können.

Die inklusive Plattform bietet die selben Startbedingungen für alle Unternehmen. So ist sie auch für kleine Unternehmen mit wenig Budget geeignet, um mit ihrer Zielgruppe in Kontakt zu treten. Zudem kauft die TikTok-Community 15% mehr bei kleinen, unabhängigen Unternehmen als auf anderen Plattformen. Da die Generation TikTok für Diversität, Authentizität und Selbstverwirklichung steht, finden auch Subkulturen und Nischenthemen auf der Plattform ihren Platz und ihr Publikum.

Wie funktioniert TikTok überhaupt?

Das Erfolgsgeheimnis von TikTok ist die Verbindung von Video und Ton. Somit ist die volle Aufmerksamkeit der User:innen auf dem Video. Diese sind zwischen 10-60 Sekunden lang und werden von den Nutzer:innen selbst generiert, wobei die optimale Länge zwischen 21 und 34 Sekunden liegt. Auf der Plattform gibt es zwei Feeds: Zum Einen ist das die „For You“ Seite, die Startseite sozusagen. Hier findest du Inhalte, die der Algorithmus für dich vorschlägt. Daneben gibt es noch „Following“, wo du die Videos der Accounts findest, denen du folgst. Dein Ziel ist es, auf der „For You“ Seite deiner Zielgruppe zu landen.

TikTok legt sehr viel Wert auf User-generated Content und hat daher auch einige Tools eingebaut, die den Nutzer:innen helfen, eigenen Content zu erstellen. Die Videos können mit der App selbst aufgenommen, bearbeitet, geschnitten und mit Effekten und Filtern versehen werden.

Welche Möglichkeiten gibt es, auf TikTok Werbung zu schalten?

  • Brand Takeover: Wenn User:innen die App öffnen, erscheint zunächst die Werbung. Diese kann ein 3-Sekunden langes Bild oder ein 3-5 Sekunden langes GIF sein.
  • Branded-Effects: Als Unternehmen kann man einen eigenen Filter oder Effekt erstellen, der von allen für Videos genutzt werden kann.
  • In-Feed Ads: Dabei erscheinen die ausgewählten Werbe-Videos im „For You“ Feed der gewählten Zielgruppe. Dieses Format kennt man bereits aus den etablierten Social Media Plattformen wie Facebook oder Instagram.
  • Top View: Dieses Format ist ähnlich wie ein Brand-Takeover – ist aber im Gegensatz zu diesem ein Video in einem neuen Videoformat, welches die Marke vorstellen soll.
  • Influencer:innen Marketing: Wie auf allen sozialen Medien gibt es auch auf TikTok Influencer:innen mit einer großen Anzahl von Followern. Hier ergibt sich die Möglichkeit für Unternehmen mit diesen eine Partnerschaft einzugehen.
  • Hashtag Challenges: Diese sind eines der wichtigsten Tools für Unternehmen auf TikTok. Die Unternehmen erstellen ein eigenes TikTok, das in irgendeiner Art und Weise eine Herausforderung darstellt und fordert dann die User:innen auf, an dieser Challenge teilzunehmen und ihre eigene Version des Video zu posten.

Die vorgestellten Werbeformate lassen sich auch untereinander gut kombinieren. In einem Brand-Takeover oder Top View kann die Challenge vorgestellt werden, und durch die Influencer:innen kann diese beworben werden. Man kann natürlich auch die Challenge mit einem Branded-Effect verbinden. Die erfolgreichste Hashtag-Challenge war übrigens von MAC-Cosmetics: Die Videos der #YouOwnIt Challenge bekamen rund 2,3 Milliarden Aufrufe. Dafür wurde ein 6-stelliges Budget aufgewendet und mit 18 Influencer:innen zusammengearbeitet.

Das wichtigste ist: mach keine Werbung, mach TikTok! Sei kreativ und lass dich auf die Plattform ein. Denk daran, authentischen Inhalt zu produzieren und mit deiner Community bzw. Zielgruppe in Kontakt zu treten. Dafür ist ein regelmäßiges posten sehr wichtig, um bei deiner Zielgruppe präsent zu bleiben. 

TikTok x dein Unternehmen

Der TikTok Ads Manager bietet dir verschiedene Tools für deine Anzeigen. So kannst du hier deine In-Feed-Ads für dich nutzen. Ein weiteres Tool ist das TikTok Pixel. Das kannst du dir einfach auf deinem Dashboard installieren. Damit kannst du bestimmte Zielgruppen finden, deine Performance nachverfolgen und dein Budget kontrollieren. Den komplizierten Teil erledigt am Ende der Algorithmus für dich, du musst nur deine Ziele festlegen. Das gute ist, dass der TikTok Ads Manager kostenlos bis zum live gehen der ersten Kampagne testbar ist. So kannst du dir einfach mal alles ansehen und dich durchklicken. Solltest du vorhaben, ein größeres Budget zu investieren, dann unterstützt dich das Account-Management Team. So holst du das meiste aus deinem Geld heraus. 

Der erste Schritt ist einfach. Erstelle für dein Unternehmen oder deine Marke ein eigenes Anzeigenkonto. Nun kannst du los legen. Überlege dir vorab, wie du deine Marke oder deine Produkte darstellen willst. Mehr Tipps wie du erfolgreich auf TikTok wirst haben wir in diesem Artikel geschrieben.

Shopify x TikTok

Shopify ist ein E-Commerce Unternehmen, bei dem du deinen eigenen Onlineshop erstellst. Durch die Partnerschaft mit Shopify wird kleinen und mittleren Unternehmenauch die Möglichkeit gegeben, auf TikTok zu werben. Im Shopify-Dashboard können TikTok Anzeigen erstellt werden, Ergebnisse nachverfolgt und Bestellungen verwaltet werden. Über die Shopify App hat man auch Zugang zum TikTok Ads Manager, wo deine Kampagnen verwaltet werden. So hast du alles an einem Ort, leicht zugänglich und kontrollierbar.

Die organische Reichweite bei der eigenen Community ist zwar vorläufig noch unvergleichlich hoch – sofern du aber neue Personen ansprechen möchtest, ist es auch wichtig zu wissen wie du den TikTok Algorithmus für dich nutzen kannst.

Der TikTok Algorithmus

Ob ein Video vom Algorithmus als interessant eingestuft wird, hängt zum Großteil von der Person ab, die es hochlädt. TikTok verwendet nämlich einen Score um Content Creator einzustufen. Um den eigenen Score möglichst hoch zu bekommen, sollte einerseits eine größere Menge an Content gepostet werden, andererseits ist es aber auch wichtig, dass Andere sich diesen Content auch ansehen. Werden deine Videos schnell weggewischt oder nicht vollständig angesehen schadet es deinem Score. Daher eignen sich besonders Videos die kurz sind und schnell Aufmerksamkeit erregen. Übergangslose Loops am Ende eines Videos einzubauen, ist auch eine Möglichkeit den eigenen Score ein wenig zu verbessern, weil dein Video dadurch möglicherweise mehrmals im Loop angesehen wird.

Neben dem Score arbeitet der Algorithmus auch mit Kategorien. Dabei sind vor allem die ersten 5 Videos die du hochlädst entscheidend, diese prägen die Kategorie unter der TikTok deinen Account einstuft. Du solltest dir daher bereits vor deinem ersten Video überlegen, welche Kategorie für dein Unternehmen die richtige ist.

Wenn du regelmäßig eigene Videos produzierst, kannst du dir schon jetzt auf TikTok eine Community aufbauen. Eine starke Community stärkt auch deine Marke und führt zu einer stärkeren Verbundenheit mit deiner Zielgruppe. 52% der Nutzer:innen geben an, dass sie ein Produkt kaufen würden, um Teil einer Community zu sein und das ist letzen Endes dann natürlich auch gut für’s Börserl.

Du möchtest mehr darüber erfahren, wie du TikTok für dich und dein Unternehmen nutzen kannst? Dann wende dich an unsere Expertinnen und Experten via office@datenwerk.at

Schreib uns

Timo Schwämmlein

Timo hat jede Zielgruppe immer im Blick, darum interessiert er sich besonders für Marketing Kampagnen mit guten Consumer-Insights. Wenn er sich nicht gerade einen neuen Kaffee holt schreibt er über neue Trends auf Social Media.

Kommentare

  1. Pingback: TikTok Ban

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.