8 Gründe warum dein Unternehmen auf Youtube NICHT erfolgreich ist!

Dein Unternehmen ist auf Youtube aktiv, du produzierst Videos aber niemand sieht sie sich an? Die folgenden 8 Punkte sind häufige Fehler, die Unternehmen bei ihrem Auftritt auf Youtube oft nicht berücksichtigen:

1. Deine Youtube Videos haben keinen Mehrwert!

Zuschauerinnen und Zuschauer auf Youtube möchten unterhalten werden, oder sie suchen nach einer Lösung für ein Problem. Wenn dein Video weder in die eine oder andere Kategorie fällt, dann hat es keinen Mehrwert. Es wird sich niemand anschauen. Dein neuester Werbespot mag ja wirklich gut geworden sein, dennoch ist Youtube nicht der richtige Ort um ihn zu posten. Denn Werbung will niemand sehen, weder im Fernsehen noch auf Youtube. Um Zuschauerinnen und Zuschauer zu finden, die sich für deine Videos und darüber hinaus auch dein Unternehmen begeistern, ist es essentiell Videos mit einem Mehrwert für deine Zielgruppe zu produzieren.

Was ist Mehrwert?

Mehrwert bedeutet, dass Zuseherinnen und Zuseher einen Vorteil davon haben deine Youtube Videos anzuschauen. Je nach Unternehmensbereich kann das etwas völlig anderes sein: eine Anleitung, wie man ein Produkt bedient oder welche Probleme häufig auftreten. Auch tiefergehende Videos zu neuen Produkten können Mehrwert haben, solange sie nicht in Werbung ausarten. Dein Unternehmen ist Experte in einem Bereich – teile dein Wissen und etabliere dich so in einer Expertenposition auf dem Markt.

2. Du postest irgendwas, irgendwann!

Auf Youtube solltest du mindestens 1x pro Woche ein Video hochladen, am besten am selben Tag zur selben Zeit. Das ist zwar für den Youtube Algorithmus nicht absolut essentiell, ist aber wichtig um deine Community regelmäßig mit Content zu versorgen und ihr Interesse an deinem Kanal und deinen Inhalten aufrecht zu erhalten. Ideal wäre, wenn du schaffst 2-3x pro Woche neuen Content zu veröffentlichen.

Sinnvoll ist es auch, wenn du Content postest, den man als Teile einer Serie ansehen kann und dass die Inhalte thematisch miteinander zu tun haben. Am besten organisierst du deine Serien als Playlist – so kann man alle deine Videos zu dem Thema auf einen Blick sehen und schaut dadurch potentiell auch mehr als nur ein Video von dir an. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass deine Zuseherinnen und Zuseher abonnieren, wenn sie ein Thema interessant finden und du noch weitere Videos zu dem Thema versprechen kannst, die sie nicht verpassen wollen.

3. Die Qualität deiner Youtube-Videos ist nicht passend!

Schlechte Videoqualität und schlechter Sound sind ein absolutes No-Go. Hier haben wir 9 Tipps für guten Ton in Videos für dich! Youtube erlaubt inzwischen eine Auflösung bis zu 4k, du solltest deine Videos aber mindestens in 1080p veröffentlichen, damit sie auch auf einem Smart-TV noch einen guten Eindruck machen. Eine passende Ausleuchtung sowie professioneller Hintergrund sollten auch selbstverständlich sein. Dies gilt nicht nur für die Videos selbst, sondern auch dein Kanalbild und dein Kanalheader sollten qualitativ hochwertig sein. Damit überzeugst du potentielle Kundinnen und Kunden gleich von Beginn an mit einem professionellen Auftreten.

Professionelle Videos zu erstellen, bedeutet nicht automatisch, dass die Produktion teuer sein muss. Auch mit einem Smartphone oder einer kleinen Digitalkamera kann man ein hochwertiges Video erstellen. Wichtig ist eine gute Beleuchtung, solider Sound und ein gut durchdachtes Konzept.

Tipp: Suche doch einfach mal auf Youtube nach Tutorials für ein günstiges Video Set-Up. Du wirst schnell fündig werden.

4. Du hast von Keywords & Youtube-Algorithmus keine Ahnung!

Youtube ist eine Suchmaschine. Und der Youtube-Algorithmus entscheidet, ob dein Unternehmen auf Youtube gefunden wird oder nicht. Damit der Algorithmus weiß, was für ein Video du hochstellst und für wen es interessant ist, ist es zunächst wichtig, dass du die Keywords (wichtigste Begriffe, nach denen deine Zuseherinnen und Zuseher suchen werden) schon im Titel und in der Beschreibung deines Videos platzierst. Ein Video zum Thema „Tafelkreide“ sollte also nicht einfach nur „Tafelkreide“ heißen. Beschreibe genauer, worum es geht und was der Mehrwert ist. „10 Tafelkreiden im Test – welche ist die beste für Lehrerinnen und Lehrer“ oder „Wie man Tafelkreide richtig hält“ sind zwei völlig unterschiedliche Videos, die eine potentiell unterschiedliche Zielgruppe haben. Hier ist es wichtig, präzise zu sein und bereits im Titel klar zu stellen, worüber das Video ist.

Neben Titel und Beschreibung gibt es noch eine zusätzliche Möglichkeit dem Algorithmus von Youtube zu sagen, worum es in deinem Video geht und zwar durch die sogenannten „Tags“. Tags sind Stichworte, anhand derer der Youtube Algorithmus dein Video einordnet. Hier solltest du die wichtigsten Keywords und etwaige Synonyme noch einmal unterbringen, auch wenn sie schon im Titel stehen. Es geht nicht darum möglichst viele Tags zu haben, sondern dass diese perfekt zu den Suchbegriffen deiner Zuseherinnen und Zuseher passen. In der Google Hilfe findest du, wo du die Tags einstellen kannst.

5. Du lässt Youtube den Thumbnail wählen!

Als Thumbnail bezeichnet man das kleine Vorschaubild, das für dein Video angezeigt wird. Youtube selbst wählt drei Standbilder aus deinem Video aus und schlägt sie dir als Thumbnail vor, du hast aber auch die Möglichkeit selbst einen Thumbnail hochzuladen. Das solltest du auch auf jeden Fall machen! Stelle sicher, dass dein Thumbnail aussagekräftig für den Inhalt deines Videos ist. Im Normalfall macht es auch Sinn ein wenig Text unterzubringen, denn nicht jede bzw. jeder liest tatsächlich den Titel des Videos, viele entscheiden aufgrund des Thumbnails, ob sie ein Video anklicken oder nicht. Ein schlechter Thumbnail ist ein quasi ein Garant für wenig Klicks. Und wenig Klicks heißt nicht nur, dass keine und keiner dein Video sieht, sondern auch, dass der Youtube-Algorithmus dein Video in der Suche weiter nach hinten rutschen lässt. Bei Chip findest du eine schnelle Anleitung, wie du eigene Thumbnails hinzufügst.

6. Du glaubst Youtube-Analytics ist nur was für Informatikerinnen!

Youtube bietet dir eine Analytics-Seite, wo die wichtigsten Indikatoren für deinen Kanal bereits für dich aufbereitet sind. Das ist ein tolles Werkzeug um auf einen Blick zu sehen, welche deiner Videos gut performen und welche nicht. Hier sieht du verschiedene Kennzahlen, die dir Aufschluss darüber geben, was du besser machen kannst. Du hast z.B. viele Impressionen aber eine schlechte Click-Through-Rate (wieviel % der Personen, die dein Video vorgeschlagen bekommen, klicken darauf)? Dann kannst du daraus schließen, dass zwar vielen Leuten dein Video vorgeschlagen wird, deine Tags also offenbar gut platziert sind aber es trotzdem niemand anklickt. Vielleicht ist dein Titel nicht gut gewählt oder dein Thumbnail nicht ansprechend. Probiere verschiedene Dinge aus und schau, was deinen Zuseherinnen und Zusehern gefällt.

7. Was die Leute kommentieren, ist dir völlig egal!

Nicht nur über die Analytics findest du heraus, was deine Zuseherinnen und Zuseher wollen, manchmal sagen sie es dir auch ganz direkt. Nämlich in den Likes, Dislikes und Kommentaren. Du solltest die Wünsche und Bedürfnisse deiner Community im Auge behalten und auch auf etwaige Fragen reagieren. Dies führt nicht nur zu einer engeren Bindung deiner Zuseherinnen und Zuseher an dein Unternehmen und zeigt, dass dir deine Kundinnen und Kunden wichtig sind, sondern kann auch für dich zum Vorteil werden. Rege deine Zuseherinnen und Zuseher dazu an, dir in den Kommentaren ihre Fragen und Wünsche mitzuteilen – auch das Engagement, also wieviele Likes und Kommentare ein Video erhält, fließt in die Bewertung durch den Youtube-Algorithmus ein und kann helfen dein Video in den Suchergebnissen weiter oben zu platzieren. Außerdem kannst du dir durch Fragen und Anregungen deiner Zuseherinnen und Zuseher auch Inspiration für den Inhalt deiner nächsten Videos holen und z.B. häufig auftretende Fragen in einem eigenen Video beantworten.

8. Video posten und fertig?

Dein Unternehmen ist vermutlich nicht nur auf Youtube aktiv sondern auch auf anderen sozialen Medien wie Facebook oder Instagram. Vielleicht hast du eine große Mailingliste für deinen Newsletter. Oder du verwendest Pinterest. Stelle sicher, dass du deine Videos auch auf all deinen anderen Kanälen promotest. Die Wahrscheinlichkeit, dass Personen, die sich für deinen Newsletter angemeldet haben, auch Interesse an deinen Youtube-Videos haben, ist sehr hoch und du gewinnst dadurch mehr Zuseherinnen und Zuseher – eine win/win Situation.

Du brauchst Hilfe dabei, Youtube optimal für dich und dein Unternehmen zu nützen? Dann wende dich ganz einfach an unsere Expertinnen und Experten an office@datenwerk.at!

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