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Wie gut ist dein Newsletter wirklich?

Der Newsletter ist und bleibt eines der wichtigsten Kommunikationstools. Doch woher weißt du, wie erfolgreich dein Newsletter wirklich ist? Wir erklären dir, welche Newsletter Key Performance Indicators (KPI) es gibt und wie du sie liest und deutest. So schaffst du es, deine Zielgruppe mit deinem Newsletter noch besser anzusprechen.

Zustellrate und Bouncerate

Die erste und einfachste Zahl der Newsletter Key Performance Indicators ist deine Zustellrate. Sie gibt an, wie viel Prozent deiner potentiellen Empfänger:innen den Newsletter auch tatsächlich in ihre Mailbox bekommen haben. Die Zustellrate sollte sehr hoch sein, im hohen 90er Prozent Bereich.

Dem gegenüber steht die Bouncerate. Diese gibt an, wie viele deiner Empfänger:innen deinen Newsletter überhaupt nicht empfangen konnten. Dafür kann es verschiedene Gründe geben und die Bounces sind daher in „hard bounces“ und „soft bounces“ unterteilt. Ein „soft bounce“ passiert zum Beispiel dann, wenn die Mailbox einer Person voll ist und der Newsletter daher gerade nicht zugestellt werden kann. Ein „hard bounce“ liegt dann vor, wenn es die E-Mail Adresse zum Beispiel überhaupt nicht gibt oder auch, wenn dich der Kontakt blockiert hat. Besonders bei einer hohen hard bounce Rate solltest du dir also Gedanken machen und weiter nachforschen.

Öffnungsrate

So, der Newsletter ist also in der Mailbox von sagen wir 97% deiner Empfänger:innen gelandet. Aber wer hat ihn auch geöffnet? Diese Rate ist in der Regel weitaus niedriger. Schon wenn rund ein Drittel deinen Newsletter geöffnet haben, ist das eine Zahl, die sehr in Ordnung ist. Natürlich kannst du aber auch versuchen, diese Zahl mit verschiedenen Tipps und Tricks zu steigern. Sendest du zum Beispiel einen sehr spezifischen Newsletter an eine ausgewählte Zielgruppe, ist die Öffnungsrate üblicherweise höher.

Achtung: „geöffnet“ heißt nicht gleich geöffnet. Oft wird ein Newsletter auch schon als „geöffnet“ gewertet, wenn nur ein Bild daraus geladen wurde. In manchen E-Mail-Programmen passiert das aber ganz automatisch, wenn dein E-Mail das aktuellste ist und daher als erstes im Postfach liegt. „Geöffnet“ heißt in dem Fall also nicht unbedingt, dass die Person deinen Newsletter selbst und willentlich geöffnet hat.

Du willst deine Öffnungsrate steigern? Dann verwende einen persönlichen Namen als Absender statt einfach nur dem Namen deiner Firma. Menschen öffnen E-Mails eher, wenn sie eine persönliche Note dahinter erkennen können. Auch mit Tricks wie zum Beispiel einem besonders ansprechenden Betreff kannst du mehr Leute zum Öffnen bewegen. Warum „click bait“ funktioniert, haben wir übrigens hier erklärt. Wir raten dir aber trotzdem, mit Click Bait sehr vorsichtig umzugehen, da du deine Zielgruppe damit auch schnell verprellen kannst.

Klickrate

Die Klickrate gibt an, wie viele Personen einen Link in deinem Newsletter geklickt haben. Die Klickrate ist normalerweise sehr niedrig: schon mit 7% Klickrate liegst du 2021 im Durchschnitt.

Wenn du deine Klickrate steigern willst, schau dir am besten mal den Aufbau deines Newsletters und deinen Call to Action an. Mit einem möglichst ansprechenden Call to Action bringst du mehr Leute dazu, zu klicken. Während „mehr Info“ eher langweilig ist und wenig dazu einlädt, zu klicken, sprechen Buttontexte wie „Jetzt abstimmen!“ die Leute wesentlich stärker an. Du solltest auch dafür sorgen, dass dein Call to Action gut sichtbar und möglichst präsent ist.

Weitere Indikatoren

Hast du dich um deine Zustellrate, Öffnungsrate, und Klickrate gekümmert und Schritte unternommen, um diese zu verbessern? Dann solltest du dir noch anschauen, wie viele Personen deinen Newsletter weiterleiten und wie viele sich über den „unsubscribe“ Link abmelden. Diese Zahlen sagen dir, welche Personen deinen Newsletter so toll finden, dass sie ihn unbedingt mit anderen teilen wollen und welche ihn so nervig finden, dass sie ihn nicht mehr bekommen möchten. Die Zahl derer, die „unsubscribe“ klicken, sollte natürlich möglichst niedrig sein. Und wenn du eine hohe Rate an Weiterleitungen hast, dann öffne gleich mal eine Flasche Sekt und feiere dich, denn die ist üblicherweise verschwindend gering. Mit Calls to Action wie „Teile unseren Newsletter“ kannst du natürlich auch versuchen, diese Zahl zu steigern.

Und jetzt?

Was machst du jetzt mit all diesen Infos? Geh doch deine Zahlen nach und nach durch und setze Schritte, um sie zu verbessern. Wenn du dafür Inspiration suchst, findest du hier noch unseren

ultimativen Guide, um deinen Newsletter zu verbessern


Das ist alles noch nicht genug und du willst ein wahrer Newsletter-Profi werden? Willst du deine Abonnent:innen besser kennenlernen und in ihren Bedürfnissen begleiten? Willst du deine Zielgruppe ganz gezielt anschreiben und wirklich jedem und jeder genau das schicken, was sie auch wirklich brauchen und wollen? Willst du automatisierte Prozesse dafür schaffen und mit möglichst wenig Aufwand wirklich allen immer das liefern, was sie brauchen? Willst du die Liste deiner Abonnent:innen erweitern, organisch oder mit Ads? Dann wende dich an unsere Expert:innen unter office@datenwerk.at und wir entwickeln gemeinsam deine perfekte Newsletter-Strategie und unterstützen dich bei der Umsetzung.

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Julia Kauer

Julia knüpft beim datenwerk Beziehungsbande zwischen Wähler:innen und Parteien. Die studierte Politikwissenschaftlerin ist unsere Spezialistin für politische Kampagnen und weiß genau wie man rekordbrechende Newsletterkampagnen entwirft.

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