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Erfolgreich auf Facebook in 2022

Was, Facebook gibt es noch? Diese Frage können wir mit einem eindeutigen „Ja“ beantworten! Auch wenn immer weniger junge Menschen Facebook nutzen, ist Facebook nach wie vor das meist benutzte soziale Netzwerk der Welt. Genau aus diesem Grund zahlt es sich aus, sich ein Profil zuzulegen oder den verstaubten Account zu reaktivieren. Wie du erfolgreich auf Facebook wirst? Das hängt davon ab, was du erreichen möchtest. Wir erklären dir alles rund ums Thema Erfolg auf Facebook.

Springe direkt zu dem Punkt, der dich am meisten interessiert:

Grundlagen – so funktioniert Facebook

Facebook ist eines der ältesten und gleichzeitig das meistbenutzte soziale Netzwerk der Welt. Die grundlegende Idee von Facebook war es, Studierende zu vernetzen und die Kommunikation zu erleichtern. Mittlerweile wird es aber vor allem von Personen über 35 Jahren, sowie Unternehmen genutzt. Es gibt eine Jobbörse, einen Marktplatz, unzählige Seiten, Gruppen, eine Dating-App und mittlerweile sogar ein eigenes Universum, welches Mutterorganisation Meta entwickelte. Da kann man schnell mal den Überblick verlieren. Deshalb erklären wir hier kurz und bündig, wie du erfolgreich auf Facebook werden kannst. Dazu schauen wir uns drei Themen an. Das erste Thema nennen wir Darstellung. Hierbei geht es darum, wie man sich auf Facebook präsentieren kann. Dabei gibt es die Möglichkeit zwischen Profilen, Seiten und Gruppen. Das zweite Thema ist Content. Da erklären wir euch, wie, wann und was ihr posten könnt. Der dritte Punkt ist die Kommunikation. Hier erfahrt ihr, welche Möglichkeiten zur Kommunikation es gibt. Außerdem erklären wir, wie man erfolgreiches Community-Management betreibt.

Profil, Seite oder Gruppe? Darstellung auf Facebook

Ein Profil, eine Seite oder eine Facebook-Gruppe sind die drei größten und bekanntesten Varianten, auf Facebook sichtbar zu sein. Doch was sind diese genau und worin unterscheiden sie sich? Ein Profil ist sozusagen die Visitenkarte einer einzelnen Person auf Facebook. Sie repräsentiert einzelne Menschen auf Facebook und erlaubt es dir, dich als eben jenes Profil zu bewegen und zu interagieren. Eine Seite ist seltener für einzelne Personen geeignet. Meistens sind Seiten für Unternehmen oder Vereine gedacht. Sie bietet die Möglichkeit zu werben und Likes zu sammeln – es ist eine one-to-many Kommunikation. Jedoch braucht jede Facebook-Seite ein Profil, welches sie erfolgreich verwaltet. Eine Gruppe hingegen läuft immer unter einem bestimmten Thema. Man kann es sich in etwa wie ein Kaffeehaus-Treff von Menschen vorstellen, die die gleichen Interessen haben – eine many to many Kommunikation. Nur eben jederzeit. Beispielsweise gibt es Facebook-Gruppen für Pflanzenfreunde. Dort wird ausschließlich über Pflanzen diskutiert und gesprochen. In der Folge schauen wir uns diese drei Arten der Präsentation noch einmal genauer an.

Erfolgreiches Profil auf Facebook

Das Herzstück eines jeden Facebook-Accounts, ob für Privatpersonen oder für Unternehmen, ist das eigene Profil. Dein Profil ist das Erste, was Besucher:innen sehen, wenn sie nach dir suchen. Und wie man so schön sagt: Der erste Eindruck zählt. Ein Profil ist wie eine Art Visitenkarte, die man selbst gestalten kann.

Profil- und Titelbild

Sowohl bei Profilen als auch bei Seiten sind die Fotos das Erste, was Besucher:innen sehen. Facebook bietet sowohl die Möglichkeit eines Profilbildes als auch eines Titelbildes. Das Profilbild scheint neben jeder deiner Aktivitäten auf. Das bedeutet, es empfiehlt sich ein persönliches Bild zu wählen, welches auf einem Blick zeigt, wer du bist. Eine Person könnte beispielsweise ein Porträt-Foto wählen und für ein Unternehmen empfiehlt sich das Firmen-Logo. Neben dem Profilbild gibt es außerdem das Titelbild. Dieses ist nur auf der Ansicht deines Profils oder deiner Seite ersichtlich. Dafür ist es da eben sehr groß, also ein echter Blickfang. Wir empfehlen dir, lass dir was einfallen! Sei kreativ und überlege, wie du auf dich aufmerksam machen kannst. Aber übertreibe nicht! In der Tat gibt es zu viel des Guten. Dann wirkt das Ganze schnell unseriös. Unsere Empfehlung: Ein einladendes und kreatives, aber simples Profil- und Titelbild wählen.

So haben wir das auf unserer datenwerk Seite gelöst.

Privatsphäre

Als Privatperson empfehlen wir dir unbedingt, dich mit den Privatsphäre-Einstellungen vertraut zu machen! Nicht nur einmal gab es Kritik an Facebook wegen Problemen rund um den Schutz von Daten und Privatsphäre. Wenn du auf die drei kleinen Punkte auf deinem Profil klickst und dann „Profil- und Markierungseinstellungen“ gehst, kannst du den Punkt „Privatsphäre“ auswählen. Informiere dich über die verschiedenen Einstellungen (zum Beispiel hier) und stelle ein, wie sicher du unterwegs sein möchtest. Außerdem kannst du unter jedem Posting entscheiden, wer den Post sehen soll. Sicherheitseinstellungen mögen nicht gerade der lustigste Zeitaufwand sein, aber cool ist, wer sicher ankommt! Wir empfehlen: Bleibe auf der sicheren Seite!

Vorsicht vor Betrug!

Nicht selten kommt es vor, dass Profile von Freunden seltsame Posts veröffentlichen oder schwachsinnige Links verschicken. Unser Tipp: Nicht anklicken! Auf Facebook kommt es immer wieder vor, dass seltsame Dinge passieren. Zum Beispiel können Accounts gehackt werden. Das Ziel ist es meistens, Freunde der gehackten Person dazu zu bringen, einen dubiosen Link anzuklicken. Wir empfehlen dir, diese Links ja nicht zu öffnen und sie auch zu melden. Zumindest solltest du die Person informieren, der der gehackte Account gehört. Am besten aber nicht über Facebook, sondern über einen anderen Kanal deiner Wahl! Generell gilt die Faustregel: Was nicht persönlich wirkt, ist es zu hoher Wahrscheinlichkeit auch nicht. Eine Freundin postet ein Angebot von billigen Sonnenbrillen? Das hat sie noch nie gemacht? Am besten den Post ignorieren und die Freundin informieren! Du bekommst eine Freundschaftsanfrage von einem unbekannten Profil ohne Profilbild? Unsere Empfehlung: Bleibe vorsichtig und kritisch!

Erfolgreiche Seite auf Facebook

Eine Seite ist sinnvoll, um unpersönliche Dinge wie beispielsweise ein Unternehmen, zu bewerben. Um eine Seite erstellen zu können, benötigst du zuerst ein eigenes Profil. Von diesem aus wird die Seite verwaltet und gesteuert. Andere Menschen können die Seite liken oder ihr folgen. Das Ziel davon ist, dass man die neuen Inhalte der Seite im eigenen Feed angezeigt bekommt. Wenn eine Seite geliked wird, folgst du ihr auch gleichzeitig. Wo ist also der Unterschied? Ganz prinzipiell liegt der Unterschied darin, dass Freunde es sehen können, wenn eine Seite geliked wird. Wenn man einer Seite folgt oder sie abonniert, sehen das andere nicht. Man bekommt also Nachrichten von der Seite, ohne sich direkt als Fan zu positionieren. Doch wie kann man eine Facebook-Seite erfolgreich gestalten?

Vervollständige dein Profil

Betreibst du eine Seite, empfehlen wir dir, die Seite so gut wie möglich zu vervollständigen. Dazu zählen, wie schon angemerkt, ein Profilbild, ein Titelbild, eine E-Mail-Adresse, eine Telefonnummer, ein Standort und möglicherweise auch eine Vorstellung deines Teams. Als Betreiber:in einer Seite versuchst du so vielen Menschen wie möglich Informationen über dich zu bieten. Damit die Menschen diese Informationen sehen, musst du sie auch bereitstellen. Wir empfehlen dir: Zögere nicht den Menschen alles über dein Unternehmen zu erzählen!

Bewirb deine Seite

Eine Seite bietet unter anderem den Vorteil, dass du sie aktiv bewerben kannst. Dabei helfen dir vor allem die Ads oder die Werbung, die du schalten kannst. Ziel hierbei ist es, die gewünschten Inhalte an die gewünschte Zielgruppe zu transportieren. Allerdings ist zu beachten, dass man für Ads bezahlen muss. Wie man die richtige Strategie für Ads festlegt und die gewünschte Zielgruppe wirklich erreicht, kannst du am besten hier nachlesen. Unsere Empfehlung: Überlege dir, ob und wie du Ads einsetzen willst, um deine Zielgruppe auf Facebook erfolgreich zu erreichen.

Analysiere deine Seite

Facebook bietet die Möglichkeit, Einblicke in deine Seite zu bekommen. Was heißt das? Auf Facebook kann man über das „Professional-Dashboard“ sehen, wie viele Menschen mit deinen Posts und deiner Seite in Berührung gekommen sind. Dies bietet die Möglichkeit, zukünftigen Content darauf auszulegen. Siehst du zum Beispiel, dass eine bestimmte Art von Beiträgen besonders gut ankommt, bietet es sich an, mehr davon zu posten. Wenn bestimmte Inhalte gar nicht betrachtet werden, kannst du dir überlegen, ob du diese zukünftig weglassen möchtest. Wichtige Kennzahlen hierfür sind zum Beispiel die Reichweite und die Interaktionen. Die Reichweite sagt dir, wie viele Personen deinen Beitrag oder deine Seite gesehen haben. Interaktionen sagen dir, wie viele Personen mit dem Beitrag interagiert haben, also ihn geliked, kommentiert, darauf reagiert oder ihn geteilt haben. Unsere Empfehlung: Analysiere die Ergebnisse deiner Seite, damit du für die Zukunft besser planen kannst.

Erfolgreiche Gruppe auf Facebook

Eine Gruppe auf Facebook ist mit einem kleinen Stammtisch zu einem bestimmten Thema zu vergleichen. Wenn du also Interesse an einem bestimmten Thema hast und dazu mit einer bestimmten Community in Kontakt treten möchtest, eröffne am besten eine Facebook-Gruppe. Eine Gruppe kann man sich wie einen Raum vorstellen, wo eine bestimmte Gruppe an Menschen hineingehen kann. Dort können sie dann untereinander diskutieren oder Inhalte teilen. Beispielsweise kann man in einer Facebook-Gruppe für Zimmerpflanzen fragen, wieso es einer Pflanze nicht gut geht oder ob jemand Tipps zur optimalen Raumgestaltung für spezielle Pflanzen hat. Doch wie kann man eine Gruppe auf Facebook erfolgreich führen?

Erstelle eine Gruppe

Zuerst solltest du ein Thema für die Gruppe festlegen. Bleiben wir bei unserem Beispiel und wählen das Thema „Zimmerpflanzen“. An diesem Thema sollte sich auch dein Gruppenname orientieren. Wählen wir für unser Beispiel den Gruppennamen „Zimmerpflanzen Österreich“. Als nächstes musst du Privatsphären-Einstellungen für deine Gruppe wählen. Eine Gruppe kann hier entweder öffentlich oder privat sein. In einer öffentlichen Gruppe können alle, die Facebook benutzen, die Beiträge in deiner Gruppe sehen. In einer privaten Gruppe, können das nur Mitglieder der Gruppe.

Eine private Gruppe kann außerdem entweder sichtbar oder verborgen sein. Eine sichtbare private Gruppe kann durch die Suche auf Facebook von Nicht-Gruppenmitglieder gefunden werden. Eine verborgene Gruppe kann nur von Mitgliedern gefunden werden. Als nächsten Schritt kann man nun Mitglieder zu der Gruppe hinzufügen und abschließend ein Titelbild für die Gruppe wählen. Unsere Empfehlung: Überlege dir ein Thema und einen dazu passenden Namen für deine Gruppe. Entscheide dich für Privatsphären-Einstellungen und füge Mitglieder und ein Titelbild zu deiner neuen Gruppe hinzu.

Organisation einer Gruppe

Je nachdem, welche Privatsphären-Einstellungen du für deine Gruppe ausgewählt hast, kann die Zahl der Mitglieder schon einmal größer werden. Eine Gruppe mit dem Thema Zimmerpflanzen hat zum Beispiel mehr als 26.000 Mitglieder. Das kann schon mal unübersichtlich werden. Damit eine Facebook-Gruppe nicht allzu viel Arbeit wird, kann man die Verwaltung aufteilen, indem man mehrere Administrator:innen festlegt. Dies hat den Vorteil, dass man nicht immer sofort online sein muss, wenn sich ein Problem ergibt. Man kann die Verantwortung für die Gruppe also auf mehrere Profile oder Seiten ausweiten. Außerdem gibt es die Möglichkeit, Beiträge von Mitgliedern erst nach Überprüfung durch einen Administrator zu veröffentlichen. Ein weiterer guter Tipp für die erfolgreiche Organisation einer Facebook-Gruppe sind Verhaltensregeln. Bevor man einigen Gruppen beitritt, kann es sein, dass diese dich darum bitten, ein paar grundsätzlichen Regeln einzuwilligen. Viele Gruppen wollen zum Beispiel keine Hate-Speech sehen und entfernen Mitglieder auch sofort, wenn sie beleidigend werden. Unsere Empfehlung: Lege mehrere Admins fest, die dir dabei helfen, Ordnung in der Gruppe zu bewahren. Stelle außerdem Verhaltensregeln für deine Gruppe fest.

Keep it Rolling

Eine Gruppe lebt von der Aktivität seiner Mitglieder. Wenn also niemand etwas in den Raum wirft, über das geredet werden kann, wird folglich auch nicht geredet. Um eine Gruppe auf Facebook als erfolgreich einstufen zu können, ist eine gewisse Aktivität wichtig. Darauf kann aber, wenn auch nur wenig, Einfluss genommen werden. Als Admin einer Gruppe kann man beispielsweise versuchen die Gespräche am laufen zu halten in dem man selbst auf Beiträge antwortet und Fragen stellt. Menschen reagieren im Grunde eher, wenn sie direkt angesprochen werden. Außerdem kann durch ein simples Posting eine Gruppe wiederbelebt werden. Wurde schon länger nichts mehr in deine Gruppe gepostet? Wirf einfach eine Frage in den Raum, auch wenn du die Antwort vielleicht schon weißt. Unsere Empfehlung: Versuche Gruppen durch deine eigene Aktivität am laufen zu halten und bringe dich aktiv ein.

Erfolgreicher Content für Facebook

Nachdem du dein Profil, deine Seite oder deine Gruppe erstellt hast und die notwendigen Sicherheitseinstellungen eingestellt hast, kann die Facebook-Erfahrung losgehen! Doch was kann Facebook denn eigentlich alles? Wie schon oben angeführt, scheinen die Möglichkeiten grenzenlos!

Content

Content beschreibt in der Regel all das, was du von deinem Profil oder deiner Seite aus posten kannst. Bilder, Videos, Links, Text und mehr. Was Menschen sehen, kannst du allerdings nicht entscheiden. Das entscheidet am Ende des Tages der Algorithmus. Wer? Wenn dir der Facebook-Algorithmus nichts sagt, haben wir hier einen Artikel rund um den Facebook-Algorithmus für dich. Doch was kommt gut an? Wie gestalte ich meinen Post richtig? Wie viel soll ich posten und wie stelle ich sicher, dass meine Posts auch gesehen werden? Viele wichtige Fragen, die wir dir natürlich gerne beantworten!

Wozu braucht man Content?

Content braucht man immer dann, wenn man etwas mit anderen Teilen möchte. Ob das nun deine Meinung in Form eines Textes, eine Urlaubserinnerung in Form eines Bildes oder Werbung eines Unternehmens in Form eines Videos ist. In jedem dieser Fälle möchte man etwas über sich präsentieren und das verbreiten. Daraus folgt, dass man Personen mit dem Content erreicht. Die Botschaft, die man verschickt, kommt eben auch an. Allerdings macht es einen Unterschied was, wie, wann und wo gepostet wird. Um erfolgreich Content auf Facebook zu posten, gilt es also folgende Bedingungen zu beachten.

Erfolgreiche Arten von Content auf Facebook

In dem undurchsichtigen Dschungel an Möglichkeiten wird eines recht schnell klar: Wenn du möchtest, dass deine Posts von vielen Menschen gesehen werden, solltest du unbedingt Videos oder Bilder hochladen. Verschiedenste Statistiken zeigen, dass Videos das Format sind, mit dem die größte Reichweite erreicht werden kann. Das bedeutet, dass mehr Personen deine Post sehen, wenn es Videos sind. Doch auch grundsätzlich erfolgreiche Bilder und Grafiken können zum Stolperstein werden. Wenn du wissen möchtest, wie du Bilder am besten für Facebook gestaltest, haben wir hier einen Blogartikel zum Thema.

Neben normalen Videos, die man hochladen kann, gibt es auch Live-Videos. Diese werden gleichzeitig aufgenommen und ausgestrahlt, ähnlich wie eine Livesendung im Fernsehen. Hierbei solltest du aber unbedingt aufpassen, dass du deinen Auftritt im Vorhinein gut durchgeplant hast, denn es gibt kein Zurück. Auch zum Thema Livestreaming haben wir eine Anleitung hier am Blog.

Das zweitbeliebteste Format sind Bilder. Visuelle Inhalte punkten eben! Unsere Empfehlung: Versuche, Videos oder Bilder zu posten. Die kommen besonders gut an.

Erfolgreiche Beschreibungen auf Facebook

Eine wichtige Funktion von Facebook ist die Beschreibung im Posting. Egal ob du ein Bild, ein Video oder nur Text veröffentlichen willst, eine gute Beschreibung ist Gold wert. Aus diesem Grund solltest du dir auch hier Gedanken machen. Eine wichtige Regel ist, dass lange Texte in der Regel nicht so gern gelesen werden wie kurze Texte. Natürlich kommt es immer auf die Botschaft an, die du verbreiten möchtest, aber kurze Texte sind im Internet meist lieber gesehen.

Ein weiterer guter Tipp sind Emojis. Die kleinen lustigen Gesichter und Symbole gehören mittlerweile fast genauso zu einem guten Social-Media Post wie die guten alten Buchstaben. Ein Emoji sagt manchmal eben mehr als 1000 Worte. Aber bitte immer mit Maß und Ziel! Mehr ist hier nicht gleich besser! Wir empfehlen dir, zwischen ein bis drei Emojis in den Text einzubauen.

Eine etwas heiklere Sache sind Hashtags. Auf Instagram und Twitter scheinen sie unverzichtbar, aber auf Facebook sind sie nicht sonderlich hilfreich. Zwar schaden sie nicht direkt, aber wir raten dir trotzdem dazu, auf Hashtags eher zu verzichten. Dem Algorithmus auf Facebook sind „#“ relativ egal und dieser Meinung schließen wir uns an: #NichtNotwendig. Unsere Empfehlung um erfolgreich auf Facebook zu posten: Kurzer knackiger Text, ein paar thematisch passende Emojis und keine Hashtags.

Hier ein Beispiel von unserer Facebook-Seite. Wir gehen sparsam mit Emojis um und verwenden keine Hashtags.

Zeitpunkt des Posts

Im Netz wird viel über den optimalen Zeitpunkt für einen Post gesprochen. Verschiedene Quellen berichten von verschiedenen Erfolgsrezepten für Facebook-Posts. Manche sagen, es sei am besten in der Früh zu posten, da Menschen nach dem Aufstehen oftmals auf Facebook gehen. Andere sprechen davon, dass abends der beste Zeitpunkt für Posts sei. Was nun der „richtige“ Zeitpunkt ist, kann man schwer feststellen. Allerdings ist eines klar: Regelmäßigkeit wird belohnt. Umso regelmäßiger du postest, umso eher fällst du auf. Ein Posting im Monat wird eher übersehen als ein Posting die Woche. Zuviel bringt aber auch nichts – etwa 1-3 Postings pro Woche sind ideal. Wir empfehlen: Nicht der richtige Zeitpunkt entscheidet, sondern die Regelmäßigkeit.

Inhalt des Posts

Wie du schon weißt, ist es die Aufgabe vom Facebook-Algorithmus den Feed und die Neuigkeiten anzuordnen. Bei der Entscheidung, welche Posts ganz oben eingereiht werden, hat dieser Präferenzen. Diese kannst du gut ausnutzen! Vor allem aktuelle Beiträge mit viel Engagement (also Likes, Kommentare,…) werden hoch geschätzt.

Wie bringt man also Leute dazu, mit dem Post zu interagieren? Menschen interessieren sich vor allem für Posts, welche einen Mehrwert bieten. Einen Mehrwert? Was kann man sich darunter nun wieder vorstellen? Einfach gesagt: Menschen mögen Posts, die ihnen persönlich etwas bringen. Was soll das nun wieder heißen? Wir geben dir drei Beispiele für Mehrwert.

  • Die erste Art ist informativer Content. Als Pflanzenbesitzer ist man möglicherweise an Informationen über Topfpflanzen interessiert.
  • Die zweite Art ist unterhaltsamer Content. Memes oder lustige Bilder und Videos sind besonders beliebt. Überlege dir, was du gerne sehen würdest und achte darauf, dass der Inhalt deiner Posts die Menschen beschäftigt.
  • Die dritte Art von Mehrwert ist inspirierender Content. Es muss nicht unbedingt eine Buddha-Weisheit sein, aber aktuelle Zitate, die zum Nachdenken anregen, kommen gut an. Inspiration kann aber auch in Form von Bildern passieren – Pinterest ist das beste Beispiel dafür. Die gesamte Plattform ist rund um das Thema Inspiration ausgelegt.

Um erfolgreich auf Facebook zu sein, sollte dein Content entweder bilden, zum Lachen bringen oder inspirieren! Unsere Empfehlung: Poste informative, lustige oder inspirierende Beiträge.

Fazit: Qualität vor Quantität für Erfolg auf Facebook

Eine ganz grundsätzliche Regel beim Posten auf Facebook ist, dass die Post eher besser sein sollten, als dass es viele sind. Auf den ersten Blick könnte man denken, dass umso mehr Posts du veröffentlichst, umso eher werden andere auf dich aufmerksam. Doch der Algorithmus denkt anders.

Der Facebook-Algorithmus mag, wie wir schon festgestellt haben, Postings mit Mehrwert. An oberster Stelle sollte also immer der Mehrwert stehen. Daran solltest du deinen Content und die Regelmäßigkeit deiner Postings ausrichten.

Abhängig davon, wie viel Zeit du hast und du bereit bist zu investieren, solltest du einen regelmäßigen Plan für qualitativ hochwertigen Content haben. Umso öfters du hochwertigen Content posten kannst, umso schneller kann dein Profil, deine Seite oder deine Gruppe durch die Hilfe des Algorithmus wachsen.

Allerdings sollte die Linie der Hochwertigkeit nicht nach unten überschritten werden. Wenn du also zeitlich eingespannt bist und du nur einmal die Woche hochwertig posten kannst, ist das immer noch besser als dreimal die Woche unüberlegte und schnell erstellte Inhalte zu posten.

Eine gute Orientierung könnten 1-3 Postings pro Woche sein. Jedes hochwertige Posting, welches dazukommt, hilft dem Wachstum deines Profils, deiner Seite oder deiner Gruppe umso mehr! Unsere Empfehlung, um erfolgreich auf Facebook zu posten: Qualität vor Quantität. Mehrwert über alles.

Mit der Zielgruppe in Kontakt treten

Nachdem du ein Profil oder eine Seite angelegt hast und deine ersten Posts veröffentlicht hast, geht es nun an die Kommunikation und Interaktion mit anderen Menschen auf Facebook. Dies ist aus verschiedenen Gründen interessant. Manche wollen ihre Markenpräsenz erhöhen, andere wiederum wollen mit Gleichgesinnten über ein Thema diskutieren und wieder andere wollen einfach mit ihren Freunden chatten. Auch hier gibt es wieder etliche Möglichkeiten, miteinander zu kommunizieren. Hier sind unsere Tipps, damit deine Interaktionen erfolgreich auf Facebook werden.

Community-Management

Community-Was? Community-Management! Wie die wörtliche Übersetzung aus dem Englischen vermuten lässt, geht es beim Community-Management darum, deine Zielgruppe zu pflegen und mit ihnen zu agieren. Wie auch der Name Soziales-Netzwerk vermuten lässt, möchten Menschen auf Facebook erfolgreich soziale Kontakte pflegen. Aktiv tut dies meistens nur 1 % deiner Community. Warum das so ist und was die anderen 99 % deiner Follower sonst so treiben, erklären wir dir hier. Trotzdem beeinflusst die Art und Weise, wie du mit diesem 1 % kommunizierst, die anderen 99 %. Deshalb ist Community-Management besonders wichtig. Wie du am besten vorgehst, erklären wir dir in den folgenden Zeilen.

Richtiges Community-Management

Prinzipiell sei gesagt, dass du dich oder dein Unternehmen durch die Kommunikation auf Facebook repräsentierst. Wenn du also nicht antwortest, könntest du möglicherweise desinteressiert oder gar ignorant wirken. Wenn du dich oft über Menschen lustig machst, werden dich deine Follower irgendwann nicht mehr ernst nehmen. Du wirst auf Facebook also durchgehend bewertet. Das bedeutet, dass das Community-Management umso wichtiger wird. Wir haben dir ein paar grundlegende Regeln bereitgestellt, mit denen nichts schief gehen kann.

Bleibe höflich – lass dich nicht pflanzen

Das Internet und speziell Facebook ist manchmal wie ein großer anonymer Raum, wo jede Person alles sagen kann, was sie will. Keine Überraschung, dass manche Menschen dann auch mal etwas Unangenehmes posten oder kommentieren können oder gar beleidigend werden. Es ist nicht immer leicht, mit solchen Kommentaren umzugehen, aber keine Angst.

Eine erste Reaktion könnte beispielsweise sein, das Kommentar zu löschen. Davon raten wir dir aber grundsätzlich ab. Antworten ist wichtig, gerade auch bei kritischen Nachrichten und besorgten Kundinnen und Kunden. Aber Vorsicht: Personen, die offensive Nachrichten mit Beschimpfungen oder sogar strafrechtlich-relevanten Inhalten schreiben, musst du nicht beantworten. Hier ist es am besten die Nachricht zu löschen und die Nutzer:innen zu blockieren.

Es wird auch immer wieder Personen geben, die einfach nur Streit suchen. Diese erkennst du meist daran, dass sie keine inhaltlichen Fragen stellen oder Bedenken haben. Wenn du dir unsicher bist, kannst du so einer Person antworten – lass dich aber nicht in eine sinnlose Diskussion hineinziehen, denn das ist genau das, was sie wollen.

Bleibe am besten ruhig und antworte in einem netten und höflichen Ton, auch wenn das nicht immer einfach ist. Im Endeffekt ist eine ruhige Reaktion aber besser als ein ausufernder Streit in einem deiner Beiträge. Wenn du also in einem Gespräch attackiert oder beleidigt wirst, empfehlen wir dir: Bleib ruhig und reagiere nett und höflich aber gib streitsüchtigen keinen Angriffspunkt.

Antworte schnell

Um erfolgreich auf Facebook zu sein, ist es in jedem Fall wichtig, immer schnell zu reagieren. Wie du bereits weißt, bevorzugt Facebook aktuelle Beiträge. Auch bei Antworten auf Kommentare ist dies der Fall. Außerdem fühlt sich deine Community wertgeschätzt, wenn du schnell auf ihre Nachrichten und Kommentare antwortest. Sowohl der Algorithmus als auch deine Freunde auf Facebook finden es also super, wenn du schnell reagierst. Wir empfehlen dir als: Sei online und reagiere rasch auf direkte Kommunikation.

Hol dir Hilfe!

Eine Community kann genauso unberechenbar sein, wie Menschen es im Alltag sind. Eine Sekunde nicht aufgepasst und schon hat man eine ganze Konversation unter einem eigenen Beitrag verpasst. Drei Sekunden später gab es Streit in deiner Facebook-Gruppe, den du nicht bemerkt hast und somit auch nicht reagieren konntest.

Aber wir haben dir geraten, immer schnellstmöglich zu antworten?! Keine Angst, du musst nicht jede Sekunde vor deinem Computer sitzen und Facebook neu aktualisieren. Eine Möglichkeit der Entlastung haben wir bereits bei den Facebook-Gruppen besprochen: Das Aufteilen von Verantwortung auf mehrere Personen. Bei Profilen gestaltet sich das etwas schwieriger. Bei Seiten und Gruppen sind mehrere Admins allerdings von großem Vorteil!

Eine andere Möglichkeit sind Tools wie swat.io oder Socialhub. Das sind Tools, die dir das Einplanen von Content und das Community-Management erleichtert. Vor allem, wenn du nicht nur auf Facebook, sondern auch bei anderen Sozialen-Netzwerken aktiv bist, erleichtern sie dir das Leben. Sie sammeln alle Kommentare und Beiträge von allen Kanälen und zeigen sie dir gesammelt und geordnet an, sodass du direkt darauf antworten kannst. Unsere Empfehlung: Hol dir menschliche oder technische Hilfe.

Arten der Kommunikation

Auf Facebook gibt es unzählige Arten der Kommunikation zwischen Menschen. Die wohl bekannteste ist der Facebook-Messenger. Hierbei handelt es sich um einen persönlichen Nachrichtendienst, indem du mit jeder Person persönlich chatten kannst. Niemand sieht die Nachrichten, die ihr euch schickt. Anders ist dies bei der Kommentarfunktion unter Posts. Diese bietet die Möglichkeit, Kommentare unter Beiträge von anderen oder von sich selbst zu setzen. Auf diese kann dann wiederum geantwortet werden. All das geschieht öffentlich unter den Posts, das heißt, dass alle sehen können, was kommentiert wird. Unsere Empfehlung: Nutze und beobachte alle möglichen Kommunikationsformen für ein umfangreiches Community-Management.


Puh, jetzt mal durchatmen. Über die Zeit, in welcher es Facebook mittlerweile schon gibt, ist das Netzwerk immens gewachsen. Das führt dazu, dass es immer komplizierter wird, erfolgreich auf Facebook zu werden. Da Erfolg subjektiv ist, haben wir versucht, dir allgemein nützliche Tipps zu geben, wie du Facebook am erfolgreichsten nutzen kannst. Jetzt wüschen wir dir viel Spaß und viel Erfolg mit deiner Facebook-Karriere!

Hast du noch konkrete Fragen? Dann wende dich ganz einfach an unsere Expertinnen und Experten via office@datenwerk.at!

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