Shoppst du auch online? – Einblicke in die Media-Analyse 2012

Illustration "It's survey season ..."

HowardLake / Flickr / CC BY-SA 2.0

Alle sechs Monate veröffentlicht der Verein Media-Analyse die gleichnamige große Reichweitenstudie, in deren Fokus die Printmedien stehen. Miterhoben werden aber auch Informationen zur Online-Nutzung. Am 4. April wurden mit der Media-Analyse 2012 die neuesten Zahlen präsentiert.

 

Aufwärtstrend bei Online-Nutzung

73% der ÖsterreicherInnen über 14 Jahre waren im letzten Monat online. Das ist im Vergleich zur Media-Analyse 2011 ein leichter Aufwärtstrend. Auch die tägliche Online-Nutzung steigt – bei den 14-19-Jährigen sogar sehr deutlich!Diagramm zur täglichen Online-Nutzung nach Geschlecht und Alter

Wozu wird das Internet denn eigentlich genutzt? Unangefochten an der Spitze der Nutzungen in den letzten vier Wochen ist mit 63% die E-Mail-Nutzung … und das durch alle Altersschichten – auch 39% der 60-69-Jährigen haben im letzten Monat via e-Mail kommuniziert.

 

Online-Shopping wird immer wichtiger

39% – und damit um 4%-Punkte mehr als im Jahr davor – haben in den letzten vier Wochen mindestens ein Produkt online bestellt. Besonders stark genutzt wird diese Art des Einkaufens in der Zielgruppe der 20-39-Jährigen, wo knapp zwei Drittel regelmäßige Produkt-Online-ShopperInnen sind.

Diagramm, das Online-Shopping zeigt, aufgeteilt nach Geschlecht und Alter

Die Media-Analyse erhebt leider nicht, wo online geshoppt wird. Es zeigt sich aber ganz klar, dass ein Online-Shop wie z.B. der von Suchan Kaffee im Trend liegt.

 

(Selbst-)Präsentation im Web

JedeR Vierte hat im letzten Monat eigene Inhalte online gestaltet. Während der prozentuelle Anteil bei den 14-19-Jährigen im Jahresvergleich relativ stabil um die 50% liegt, entdecken auch die Digital Immigrants eigenen Web Content zu gestalten. Besonders auffällig ist ein Zuwachs um 6%-Punkte bei den 30-39-Jährigen. In dieser Zielgruppe haben laut Media-Analyse 2012 37% eigene Online-Inhalte gestaltet.

Diagramm, den Nutzungszwecke "eigene Inhalte online stellen" zeigt, aufgeteilt nach Geschlecht und Alter

Auch hier erhebt die Media-Analyse nicht, ob wo diese Inhalte online gestellt werden und ob es sich um Texte, Fotos, Videos oder andere Inhalte handelt. Klar scheint aber, dass die Bandbreite an möglichen Quellen zur Medienbeobachtung immer größer wird. Gerade für Marketingabteilungen wird daher ein professionelles Social Media Monitoring wie der Opinion Tracker, der sämtliche Quellen – von Facebook über Youtube bis zu eigenen Blogs – vereint, unerlässlich.

 

Was die Media-Analyse leider offen lässt

Die Media-Analyse deckt zwar eine große Palette an Nutzungszwecken des Internet ab, weist aber auf ihrer Website keine Daten über z.B. die Nutzung von Sozialen Netzwerken und den Anteil an mobilen UserInnen aus. Nichtsdestotrotz: ein Blick auf die Daten lohnt sich allemal!

Petra Permesser

Petra Permesser

Petra weiß, was das Netz spricht. Die Kommunikationswissenschafterin und angehende Soziologin kümmert sich im datenwerk um alles, was mit Daten zu tun hat: Suchmaschinenoptimierung, Algorithmen, Ads und das Social Media Monitoring Tool "Opinion Tracker" sind Petras Metier. Außerdem tüftelt sie häufig an Story Maps und weiß, wie komplexe Software-Projekte mittels User Stories strukturiert werden können.

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