Was im Aufzug passieren kann! Der Elevator-Pitch – datenwerks Lieblingsmethoden

Innerhalb kürzester Zeit können während einer Aufzugsfahrt extreme Situationen und neue Ideen entstehen. Der „Elevator-Pitch“, den wir euch heute vorstellen, greift darauf zurück: Du hast wenig Zeit für deine punktgenaue Präsentation.

Der Aufzug ist ein Ort extremer Empfindungen

Stell dir vor, du bist in einem Aufzug, er bleibt stecken. In die Stille plätschert Aufzugsmusik, die sich unmerklich in ein Kratzen an der Tür verwandelt. Dir wird heiß und kalt, du bekommst Angst.

Es geht um Horror, Sex oder Slapstick, denn eine Aufzugfahrt lässt nur wenige kalt. Genau damit spielen viele Filme. Aufzüge bringen Menschen in künstliche Situationen. Sie kommen sich zu nahe, ihre Gerüche, Blicke, Geräusche überfordern die Synapsen. Zur Beruhigung spielt es in vielen Aufzügen „Muzak“ , Aufzugmusik.

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Ohne Aufzüge würden wir noch immer in viel flacheren Städten wohnen. 1854, während der New Yorker Weltausstellung „Exhibition of all Nations“, änderte sich grundsätzlich etwas in der Aufzugsgeschichte. Der Boom der Hochhäuser konnte beginnen und die Fantasie-Industrie griff diesen Trend schnell auf. Elisha Graves Otis präsentierte eine neue Sicherheitsvorrichtung von Lastenaufzügen, die letztendlich zur Entwicklung der Personenaufzüge führte. Ab dann wurde in Aufzügen gemordet, geliebt, gelacht und gezittert.

Lass sie etwas spüren! Der erste Elevator-Pitch der Geschichte.

Otis´ Präsentation seiner Sicherheitsvorrichtung war wahrscheinlich der erste „Elevator-Pitch“ der Geschichte. Und der war genial. Er hat die Menschen schockiert, berührt und sie im wörtlichsten Sinn durch die Idee geführt. Er hat sie spüren lassen, wie sicher seine neue Vorrichtung ist, in dem er vor ihren Augen das Tragseil der Plattform durchtrennen ließ, auf der sein Mitarbeiter stand.

Elevator-Pitches müssen natürlich nicht notwendiger Weise in oder sogar auf einem Aufzug stattfinden, sie beziehen sich aber auf eine wichtige Eigenschaften der Aufzugfahrt: Die kurze Zeit in der du deine Ideen auf den Punkt bringen musst.

Ideen auf den Punkt bringen: was, warum und wie?

Elevator-Pitches kannst du überall anwenden, wo du deine Ideen kurz, knapp und klar präsentieren musst. Für deinen Elevator-Pitch kann dir diese Struktur als Startpunkt helfen:

Für (Zielkunden) und ihr (Problem), ist (Ideen-Name) eine (Markt- oder Ideen-Kategorie) mit (folgendem Vorteil). Im Vergleich zum (Wettbewerb) hebt sich (Ideen-Name) ab, weil (Einzigartigkeit). (Zusammenfassung von startwerk.ch)

Fragen beantworten – so bereitest du dich vor!

Wir empfehlen dir: Schau dir als Inspiration Simon Sineks TED Talk „Why good leaders make you feel safe“ an und konzentriere dich auf das WARUM? Warum? Weil die Antwort darauf den Kern deiner Ideen beschreibt und den Weg vorgibt.

Je besser du dich im Vorfeld vorbereitest, desto einfacher fällt es dir, deine Ideen auf den Punkt zu bringen. Das musst du vorbereiten – und dabei können dir Methoden , die wir im Blog vorstellen, helfen:

  • Wer sind deine Zielgruppen?
  • Was brauchen sie?
  • Was ist deine Idee?
  • Warum brauchen deine Zielgruppen deine Idee?
  • Was ist dein Umfeld/MitbewerberInnen?
  • Wie unterscheidet sich deine Idee?
  • Wie kannst du deine Idee umsetzen?

Und dann stell dir vor, du bist in einem Aufzug.

Es ist eng. Ihr seid zu zweit. Der Aufzug bleibt stehen und die Muzak plätschert dahin. Bekommst du Angst? Klopft dein Herz? Das Adrenalin fließt durch deinen Körper und jetzt erzählst du von deinen Ideen. Du hast maximal zwei Minuten.

 

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