Meine Bakk. Arbeit im datenwerk – oder ‚a Bitter Sweet Symfony‘

Am Anfang war das Praktikum…

Im März dieses Jahres habe ich im Rahmen meines Informatik Studiums ein Praktikum bei datenwerk gemacht, wo ich zu meiner großen Freude auch fix übernommen wurde. Seither betreue ich Webprojekte, die mit dem Framework Symfony realisiert wurden.

Eva bei der Arbeit

Eva bei der Arbeit

Um mich professionell vorzubereiten habe ich bereits vor Praktikumsbeginn Symfony, ein mir damals noch unbekanntes php-Framework, gelernt. Natürlich die aktuellste Version Symfony2, man möchte ja immer am neuesten Stand der Technik sein. Am ersten Arbeitstag wurde mir ein Symfony1 Projekt vorgelegt und ich musste mit Entsetzen feststellen, dass das komplett anders funktioniert als Symfony2. Also habe ich mich im highspeed-Tempo auch noch in die ältere Version eingearbeitet. Aus dieser Vorgeschichte und der für mich resultierenden Frage, wie sehr man sich als EntwicklerIn noch mit älteren Technologien beschäftigen sollte, ist dann die Idee zu meiner Bachelorarbeit über den Vergleich von Symfony 1 und 2 entstanden.

Symfony im datenwerk

Schon mehr als ein Jahrzehnt spielen PHP Frameworks eine maßgebliche Rolle bei der Entwicklung von Web Applikationen. Symfony, eine 2005 eingeführte und seither permanent weiterentwickelte Software der Firma SensioLabs, ist ein weit verbreiteter Vertreter dieser Frameworks. Speziell zu empfehlen ist die Verwendung von Symfony bei Webprojekten, die auf großen Datenbanken basieren, da es die Kommunikation mit diesen stark vereinfacht.

Ein Beispiel, wo wir dieses Framework sehr erfolgreich angewendet haben, ist die Tourismus Jobplattform hogastjob.com mit einer sehr hohen Anzahl an Usern, Firmen und Jobangeboten, die durch Symfony einfach verknüpft und ‚gematched‘ werden können.

hogastjob.com

hogastjob.com

So findet man zum Beispiel als angehender Kochlehrling einfach passende Betriebe im deutschsprachigen Raum sowie andere, auf die BewerberInnen zugeschnittene, Jobangebote. Umgekehrt dazu fällt es heutzutage vielen Betrieben – vor allem in ländlichen Regionen – schwer, geeignetes Personal zu finden. Dabei kann das Matching der Datensätze der BewerberInnen und Betriebe durch Symfony sehr nützlich sein.

Seit dem ersten Release im Jahr 2005 haben sich das Symfony Framework und dessen Community enorm entwickelt und das stetige Wachstum hält bis heute an. Schon wärend des Schreibens meiner Bachelorarbeit kam die neueste Version Symfony 3 auf den Markt – das zeigt auch, wie zukunftsträchtig diese Technologie ist.

Im Web tummeln sich unzählige Symfony Projekte, die mit einer der Versionen des Frameworks und deren Weiterentwicklungen realisiert wurden.

 

Aus „alt“ mach „neu“? Kinderleicht! Oder?

Möchte man seine alte Symfony 1 Seite auf den neuesten Stand der Technik bringen, ist ein einfaches Update auf Symfony 2 leider nicht möglich – dies käme einer kompletten Neuprogrammierung der Seite gleich. Das ist nicht nur kostenintensiv sondern auch sehr zeitaufwendig.

Symfony Programmiererinnen und Programmierern ist daher zu empfehlen, sich mit der Entwicklung und den Unterschieden der beiden Technologien vertraut zu machen, um nicht nur neue Projekte gestalten zu können, sondern auch bestehende Projekte einwandfrei betreuen und warten zu können. Bei datenwerk wurde ich dank meines sehr geduldigen Supervisors Peter, die letzten Monate intensiv in beide Versionen eingearbeitet, um in Zukunft genau das gewährleisten zu können.

 

Der Abschluss und die Zukunft

Auch meine Bachelorarbeit ist inzwischen erfolgreich fertiggestellt. Das Thema stieß bei meinen Professoren auf so großes Interesse, dass ich nun sogar ein Studienabschlusszeugnis mit Auszeichnung in Händen halten darf.

Ich freue mich auf meine Zukunft bei datenwerk und die vielen neuen wie auch alten Symfony Projekte, die hier auf mich warten.

Eva Angerer

Eva Angerer

Eva ist in der Agentur die Allrounderin der Programmiersprachen und Frameworks. Ob PHP und Symfony, ob Java oder Apps – Eva gets it done! Bei ihr wird der Code zur Kunst. Sie experimentiert gerne mit Farben und Formen, um ein ansprechendes und vor allem userInnenfreundliches Ergebnis zu erhalten. Obendrein ist Eva zertifizierte Web-Accessibility Expertin und kümmert sich darum, dass unsere Webseiten auch von motorisch-, kognitiv-, oder sehbeinträchtigten Usern genutzt werden können.

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