Klischee adé!

Im November ist ganz schön viel los! Der Fall der Berliner Mauer jährt sich am 9.11 zum 27. Mal, am 11.11 ist Faschingsbeginn und der ganze November gilt als der Monat der Bartträger („Mo-vember“).

Anlässlich des World Cliché Day am 3.11 haben wir uns auf die Suche nach hartnäckigen Klischees aus unserer Branche gemacht, die wir (zumindest im datenwerk) widerlegen können!

Kli·sche̱e̱: Substantiv [das]

Unter einem Klischee (oder „Cliché“) versteht man eine festgefahrene Vorstellung beziehungsweise ein Vorurteil.

Mundl

„Mei Bier is ned deppat“ – Mundl bedient gleich mehrere Klischees! (Bildquelle: http://www.star-film.com/)

Hier ein paar Beispiele für Klischees :

  • „Österreicher trinken gerne Bier“
  • „Österreicher lieben ihre Mehlspeisen“
  • „Österreicher „sudern“ ständig“
  • „Frauen können nicht einparken“ oder die Steigerung: „Frauen verstehen nichts von Technik“

Ähnlich wie dieses altbekannte Beispiel gibt es viele Männer-Frauen-Rollen Klischees, die noch aus Zeiten stammen, als Männer vorrangig für den Lebensunterhalt der Familie aufkamen und Frauen sich um Haushalt und Kinder kümmerten. Diese geschlechterspezifischen Klischees beruhen aber nach wie vor nicht auf tatsächlichen Beweisen sondern lediglich auf Personen zugeschriebenen (vermeintlichen) Eigenschaften, die sich noch immer hartnäckig in vielen Köpfen halten. Grund genug, mal mit Klischees aus unserer Branche etwas aufzuräumen:

„Web Developer sind männlich“

Ein allgegenwärtiges Klischee, und eine zeitgemäße Steigerung von „Frauen und Technik passen nicht zusammen“. Dass das nicht stimmt, beweisen wir tagtäglich im datenwerk. Unsere Webentwicklungs-Ladies stehen den männlichen Kollegen in nichts nach. datenwerk engagiert sich auch beim jährlich stattfindenden Wiener Töchtertag und auch dieses Jahr hatten wir eine tolle Gruppe technikaffiner Mädels bei uns, die bereits in der Schule fleißig programmieren (Python anyone?). Girl Power und Code schließen einander also keineswegs aus! So sehen das übrigens auch die Mädchen, die unseren heurigen Töchtertag-Blogbeitrag geschrieben haben!

„DesignerInnen sind unordentlich und chaotisch“

Dieses Klischee kann sich einerseits auf den Arbeitsplatz/Schreibtisch beziehen:

  • Chaos überall
  • Stifte und Zettel übereinander gestapelt
  • drei leere Kaffee-Häferl
  • und dazwsichen noch Kopfhörer und eine alte Computer-Maus

Andererseits kann damit auch Unordnung am Computer gemeint sein:

  • Schlechte Ablage-Logik
  • Ordner-Chaos
  • unregelmäßige oder garkeine Back-Ups
  • schlechte Namensgebung

…um nur ein paar potentielle Problembereiche für DesignerInnen zu nennen. In meinem Fall mag an dem Schreibtisch-Chaos ein bisschen etwas dran sein, allerdings weiß ich auch ganz genau, wo sich was befindet und kann es ganz schnell hervorzaubern, um so bei mehreren Projekten gleichzeitig nicht den Überblick zu verlieren. Ein Computer-Chaos sollte man aber unbedingt vermeiden! Mitunter kann es sehr zeitintensiv sein, ein bestimmtes Dokument zu finden beziehungsweise wird es sehr frustrierend, wenn man die eine Datei dann gar nicht mehr finden kann. Gerade wenn man, so wie ich, eng mit seinen Kolleginnen und Kollegen zusammenarbeitet, ist Ordnung und Struktur im Team oberstes Gebot!

„Web DeveloperInnen wissen alles, was mit Web Development zu tun hat“

Das stimmt leider so nicht, denn kein Mensch kann so viel Wissen auf einmal beherbergen: Es gibt unzählige CMS, Frameworks und Programmier-Sprachen. Das alles gleichermaßen gut zu beherrschen ist schlicht unmöglich. Es gibt heutzutage einfach viel zu viel Wissen rund um Web Development, und täglich kommt etwas Neues dazu. Deshalb ist es ratsam, sich mitunter auch auf bestimmte Gebiete zu spezialisieren. Hier im datenwerk haben alle EntwicklerInnen auch Ihre persönlichen Spezialgebiete und so setzen wir unser Know-how gezielt ein.

 

 

Übrigens wachsen wir mit unseren Aufgaben, deswegen suchen wir gerade Verstärkung für unser Developer-Team – völlig klischeefrei versteht sich!

Stephanie Jedek

Stephanie Jedek

Die Design Spezialistin Stephi ist Profi bei der Gestaltung und visuellen Kommunikation. Sie schreibt im Blog über nützliche Tools zur Grafikerstellung fürs Web und Newsletter. Außerhalb der Arbeit findest du Sie auf Flohmärkten, wo sie Ausschau nach ungewöhnlichen Schnäppchen hält.

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